Autor: prislacht

Kinderpost selber basteln

     Werbung Merlind redet beinah jeden Tag davon, dass sie gerne Briefe bekommen möchte. Damit sie endlich welche bekommt, hat sie sich aus einem alten Playmobil Karton einen Briefkasten gebastelt. Der hängt an ihrer Tür und Lele und der liebe Mann stecken regelmäßig kleine Zettel hinein. Jeden Tag wenn ich an ihrem Zimmer vorbeikomme, sehe ich diesen improvisierten Karton hängen und mein Gefühl für Stil und Schönheit gruselt sich. Da ich beim Briefe schreiben so schlecht bin und ihr viel zu selten einen Zettel in ihren improvisierten Karton stecke, ich sie aber trotzdem unterstützen möchte, habe ich mir überlegt, wie ich ihr eine Freude machen kann. Die Lösung liegt nah und schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich habe mich entschlossen, mit ihr einen richtigen Briefkasten zu basteln. Da Merlind auch unheimlich gern schreibt, beziehungsweise so tut, als würde sie das tun, hat sie auch unheimlich viel Freude daran, selbst Briefe zu verschicken. Die Tonerpatronen Wir haben seit einiger Zeit ENDLICH einen Drucker zuhause. Seitdem merke ich erst, wie oft wir diesen eigentlich wirklich …

Back – Freitag: Rhabarber Crumble – sommerliches Rezept

Im Sommer mag man nicht lang in der Küche stehen. Lecker Essen will man trotzdem. Das ganze Obst muss verwertet werden und manchmal kann man auch keinen Obstsalat mehr sehen. Crumble ist das Stichwort. Wer weniger Obst mag, macht mehr „Crumble“ und umgekehrt. Rhabarber ist gesund, wird aber hier eigentlich gehasst. KEINER von uns isst gern Rhabarber. Bis jetzt. Denn seit ich diesen Crumble (mit mehr Crumble) gemacht habe, fragen sie mich regelmäßig, wann es denn wieder Rhabarber geben könnte. Das Gute ist: Ihr könnt auch anderes Obst verwenden. Apfel-Crumble mit etwas Rosinen darin schmeckt auch fantastisch. Viel Freude beim Backen und Genießen!

Das Spreewelten Bad in Lübbenau

Pressereise/Werbung Ein Tag Urlaub. Im Spreewald, genauer gesagt, in Lübbenau hat das Spreeweltenbad letztes Jahr eröffnet. Der Spreewald ist bekannt für leckere Gurken und Kahntouren auf der Spree, sehr viel Wald, sehr vielen idyllischen Häusern und Museen. Der Spreewald ist nun auch bekannt für das Spreeweltenbad. Das klingt zu gewagt? Nein, ich übertreibe nicht. Die Saunawelt Ganz ungewöhnlich fange ich mit der Saunawelt an. Denn dieses Bad ist ungewöhnlich und einzigartig schön und bekommt deshalb auch eine ungewöhnlichere Artikelreihenfolge. Eine Saunawelt mit eigenem Saundadorf (Gurkensauna, Saunastall…) mit einem sich drehenden Wasserrad und einem Restaurant mit frisch gebackenem Holzbrot. Alles in alten Holzblockhäusern. Das klingt zu schön um wahr zu sein? Ich war wirklich verzaubert. Das ist einzigartig groß und schön. Es gibt sogar ein kleines Bächlein mit kleiner Brücke, so dass man sich wie im Spreewald fühlt. Die Handtücher trocknen auf einer Wäschespinne im Wind, während die Gäste auf der Wiese in Liegestühlen entspannen. Wer in den kalten, nassen Monaten lieber drin ist statt draußen, findet hier eine Bibliothek, einen Ruheraum wie im Spa Hotel …

Mein 11. Muttertag

*enthält Werbung Der Muttertag jährt sich nun zum 11. Mal in meinem Leben. Und ich merke: Mutter sein ist immer noch ein Prozess. Es ist ein Prozess, wenn man sein erstes Kind in den Armen hält und es ist ein Prozess, Mehrfachmama zu sein. Es ist ein Prozess, wenn die Kinder zu kleinen Teenagern heran wachsen und jedes Mal wieder, stolpern wir als Eltern durchs Leben. Wir versuchen, es richtig zu machen und es gelingt uns auch oft. Aber manchmal eben auch nicht. Manchmal schau ich mich an im Spiegel während alle 3 Mädchen neben mir stehen. Ich bin jung. Und ich habe 3 Kinder. Das fühlt sich immer noch irre an für mich. Unwirklich. Und gleichzeitig war die Realität noch nie so präsent, das Leben noch nie so greifbar nah wie mit diesen 3 wundervollen Kindern. Wie viel Mutter- Sein ist in mir? Mutter Sein ist etwas, was mich ausmacht. Und gleichzeitig nur ein Teil von mir. Lange Zeit habe ich damit gerungen. Wie sehr muss das Mutter Sein in mich übergehen? Bin ich …

Das Leben ist weder planbar noch voller Zuckerwatte. Oder?

„Wenn wir halbwegs durch dieses Leben kommen, können wir uns glücklich schätzen.“ Diesen Satz schrieb ich heute einer lieben Freundin. Je älter ich werde, desto mehr wird mir bewusst: Wir können das Leben nicht beherrschen. Es macht mit uns, was es will. Wir ernähren uns gesund, wir machen Sport, wir heiraten, wir bekommen Kinder und lesen Eriehungsbücher… wir vesuchen, es bestmöglich hinzubekommen. Es: Unser Leben. Wir stehen jeden Morgen auf. Schmieren Schulbrote, verteilen Abschiedsküsse. Wir beten. Wir statten unsere Kinder mit GPS Uhren aus, um das Risiko der Gefahren gering zu halten. Wir begeben uns täglich in einen Spagat zwischen Gefahren und dem Wunsch einer wilden, unbeschwerten Kindheit mit aufgeschrammten Knien. Wir versuchen, Familie und Job unter einen Hut zu bekommen. Selbstverwirklichung und gleichzeitig Erfolg und Demut. Die ganzen Jahre sind ein stetiger Versuch, die Balance zu halten. Erfolg und finanzielle Sicherheit und Freunde, Freizeit und Familie. Gesundheit.   Wir sind menschlich. Und wir merken: Wir sind menschlich. Voller Versagen. Nicht nur, dass wir eigene Charakterschwächen in uns tragen. Sondern wir straucheln auch an anderen …

Die Füße meiner Kinder entdecken die Welt

*enthält Werbung Diese kleinen Kinderfüße erkunden die Welt. Sie sitzen im Kinderwagen, sie rennen und hüpfen. Sie patschen durch Pfützen, spüren erste Salzwasser Wellen an der Norsee. Sie werden sandig und dreckig. Sie stapfen durch Waldwege und balancieren auf Baumstämmen. Sie klettern auf Seilen und Netzen und entdecken viele kleine Abenteuer. Seit 2 Monaten sind diese kleinen Kinderfüße auf Entdeckertour. Für mein Buch „111 Orte in Leipzig für Kinder, die man gesehen haben muss“, das im Herbst beim Emons Verlag erscheint, müssen wir 111 Orte besuchen. Ein Glück haben wir Hilfe und meine liebe Freundin besucht auch ein paar. Diese kleinen Füße lieben allerdings all die neuen Wege und unbekannten Orte. Sie sind mutig und vielleicht auch manchmal waghalsig. Manchmal vorsichtig, aber vor allem die meiste Zeit glücklich hüpfend. Glücklicherweise sind die kleinen Füße nach so viel Entdeckerdrang auch sehr müde und ruhen sich gern im Bettchen aus. Was die kleinen Kinderfüße aber gar nicht mögen: Wieso macht in der Straßenbahn und im Bus den kleinen Füßen keinen Sitzplatz frei? Wieso machen nur aufmerksame Jugendliche …

Norderney – mit Kindern entdecken

Norderney, liebevoll auch „Nördernee“ genannt ist eine der deutschen Nordseeinseln. Tatsächlich, mit 6000 Einwohnern sogar die Zweitgrößte. Ostfriesland ist wirklich wunderschön. Wir haben die Insel für euch erkundet und zeigen euch hier einige der Highlights und Tipps für euern Familienurlaub.   Cafés für Familien Die Insel ist insgesamt sehr familienfreundlich. Kinder sind überall willkommen. Nicht überall aber können Eltern entspannt sitzen und Kinder herum laufen. Hier müssen Eltern selbst entscheiden, inwiefern der eigene Nachwuchs Sitzfleisch hat. Direkte Familiencafés habe ich nämlich hier nicht auf Lager. Dafür aber wunderschöne Spielplätze. Hier ein paar wunderschöne Tipps für einen Café Besuch -die Meierei Legendär und hochgepriesen. -die weisse Düne Leckeres Frieseneis inmitten von Dünen. Die weisse Düne ist „Strandrestaurant, Feinschmeckerlokal und Kaminbar am Meer“. Ein ungewöhnlicher und unvergleichlicher Ort. -die Milchbar Hier, mitten am Meer legen auch weltberühmte DJS auf. Ibiza Feeling an der Nordsee. Tagsüber lagern hier Familien, Hipster und Yuppies und trinken Wein, Cocktails oder einfach nur Limo. Überall im und vor dem Café lassen die Menschen diese Stimmung auf sich wirken. Tolles Essen gibt es …

Norderney – Urlaub für die ganze Familie

Pressereise/Werbung Familienurlaub ist ohne Frage unheimlich wichtig. Nicht nur, weil Mama, Papa und Kinder entspannen müssen und Ortswechsel dabei helfen, sondern auch für das Gesamtkonstrukt Familie sind gemeinsame Urlaube sehr hilfreich. Wir schaffen gemeinsame Erlebnisse. Unternehmungen, gemeinsam neue Orte und Länder entdecken, Essen ausprobieren, das man vorher noch nicht kannte und 24 Stunden gemeinsam verbringen. Gerade letzteres kann herausfordernd sein und gerade auch deshalb ist es so wichtig. Wir schaffen gemeinsame Zeit Im Alltag können wir uns aus dem Weg gehen, im Urlaub geht das meist nicht. Wir müssen uns miteinander beschäftigen. Da lernen Geschwister Sozialkompetenz noch einmal ganz anders, denn: Aus dem fahrenden Auto aussteigen ist nicht möglich. Paare finden sich wieder, weil sie miteinander reden und funktionieren müssen. Wir versuchen im Urlaub digitale Medien weitestgehend zu vermeiden oder zumindest vorher konkret abzusprechen, wann wir das Handy oder das Tablet einschalten. Wir schaffen gemeinsame Erinnerungen Wenn die Kinder größer werden, werden wir immer noch über die gemeinsamen Urlaube sprechen. In den Fotoalben reihen sich Geburtstage, Weihnachten und Urlaube abwechselnd aneinander. Ich bin normalerweise der …

Ostern – wie sag ichs den Kindern?

Ich habe zwei Probleme zu Ostern: Merlind glaubt an den Osterhasen. Wie verpacke ich Jesu Tod am Kreuz so, dass kein Kind Albträume bekommt? Zweiteres hat bisher  nicht so gut funktioniert. Letztes Jahr war Merlind vom Fakt des Kreuzestodes so schockiert, dass sie 6 Monate lang abends betete: „Und Jesus, sei nicht traurig, dass du gestorben bist. Wir sehen uns im Himmel wieder.“ Vielleicht spulen wir nochmal ein paar Schritte zurück. Weißt du, warum wir Ostern feiern? Ostern ist die Erinnerung an den Tod Jesu am Kreuz (Karfreitag) und seine Wiederauferstehung (Ostersonntag). Er ist gestorben, universell gesehen, als Stellvertreter für unser Versagen und unsere Schuld. Er bietet uns damit Vergebung an. Und damit auch ewiges Leben. Die jüdische Bevölkerung hatte damals (und auch heute noch) unendlich viele Riten und Gesetze, die eingehalten werden mussten, damit man „rein und ohne Sünde“ ist und vor Gott, Jahwe, bestehen kann. Da kein Mensch aber rein und ohne Versagen sein kann, entschied Gott, seinen eigenen Sohn zu opfern. Er sandte ihn auf die Welt und als dieser in seinen …

5 Dinge, die unser Wochenende noch schöner machen

Gerade am vergangenen Wochenende wurde es mir wieder bewusst: Wochenenden sind zum Erholen da. Aber viel zu oft sind unsere Wochenenden so vollgestopft, dass wir am Montag Urlaub bräuchten. Gleichzeitig wollen wir auch Sachen erledigen, Ausflüge machen, Zeit nachholen, die wir an den Wochentagen verpassen… aber wie gelingt hier eine gute Mischung?   Wir versuchen, Freitag das Haus zu putzen. Meistens machen wir jeden Tag ein paar Handgriffe, so dass wir am Freitag nur noch den Rest erledigen müssen. Wenn es gut läuft, backe ich einen Kuchen und wenn es noch besser läuft, bügel ich am Freitag oder Samstag noch. Dadurch bekommen wir diesen äußerlichen Frieden, der sich dann auch auf das Innere überträgt Der Mann und ich verbringen Zeit zu zweit. Entweder auf dem Sofa oder wir gehen aus oder, wie an diesem Wochenende, wir treffen uns nach einem Meeting und einem Umzug von Freunden zum Mittagessen in der Stadt. Zeit zu zweit. So wichtig. Wir gehen in die Kirche. Das schaffen wir nicht jeden Sonntag, weil manchmal durch meine Arbeit, die sich oft …