Alle Artikel in: Alltagsdinge

Artikel der Woche

Neue, spannende Artikel aus dem Netz. Artikel, die bewegen, aufrütteln und zu Diskussionen anregen. Viel Spaß beim Lesen!   “Wenn etwas nicht läuft, ziehen wir am liebsten gleich weiter. Neue Herausforderungen zu suchen, gehört heute für viele zum Lebenskonzept. Klingt mutig – vielleicht sollte man sich aber erst mal dem Alten stellen?” Allheilmittel Neuanfang. Wann haben wir verlernt, uns durchzukämpfen?     “Ich kann mich nicht erinnern, im vergangenen Jahrzehnt eine Elternsprechstunde besucht zu haben. Aber jetzt fordert das Kind eine haltungsstarke Mutter, einen ebensolchen Vater, und deshalb treffen wir Herrn Mayer, Lynns Lehrer. Lynn will kein Abitur machen, sage ich vorwurfsvoll, und schäme mich kurz für diesen Satz, weil er nach Helikoptermutter klingt. Ihr Kind ist schulmüde, antwortet Herr Mayer, vielleicht muss sie erst einmal raus in die Welt. Sie schreibt Einsen und Sechsen, je nach Interesse. Der Vater nickt. Und in diesem Moment verliere ich die Geduld zwischen diesen Hippies. Ich sage plötzlich, dass das Leben kein Ponyhof sei, etwas anderes fällt mir nicht ein. Mich überkommt eine Wut, sie richtet sich auf …

Artikel der Woche

  Lesenswertes, Hörenswertes und Sehenswertes aus dem world wide web. Lesetipps   1.How to handle your teenager? Eine scheinbar normale Ansprache dieser Menschen ist fast unmöglich, schon Aufrufe zum gemeinsamen Essen oder Hinweise auf die Abwesenheit notwendiger Kleidungsstücke im Winter können Krisen auslösen, gegen die sämtliche Brexit-Abstimmungen ein Kinderspiel zu sein scheinen. Die Würde des Teenagers ist antastbar   2.Über die Ursprünge von Attachment Parenting und was heute alles schief läuft dabei. „Der Perfektionsdruck unter jungen Müttern ist insgesamt ein großes Thema. Ich glaube nicht, dass man das dem AP zuschustern kann. Auch Mütter, die ganz andere Ideale haben, kann es so gehen. Immer wenn man ganz hohe und starre Ideale hat, ist die Gefahr groß, daran zu scheitern, sich schlecht und als Versagerin zu fühlen. Wenn ich an meine eigene Kindheit zurückdenke, gab es den großen Trend, dass Eltern immer total konsequent sein mussten. Und da haben sich die Eltern dann auch Vorwürfe gemacht, nicht konsequent genug gewesen zu sein, schon wieder nachgegeben zu haben, so weich zu sein. Heute ist es umgekehrt. Manche …

5 Dinge, die unser Wochenende noch schöner machen

Gerade am vergangenen Wochenende wurde es mir wieder bewusst: Wochenenden sind zum Erholen da. Aber viel zu oft sind unsere Wochenenden so vollgestopft, dass wir am Montag Urlaub bräuchten. Gleichzeitig wollen wir auch Sachen erledigen, Ausflüge machen, Zeit nachholen, die wir an den Wochentagen verpassen… aber wie gelingt hier eine gute Mischung?   Wir versuchen, Freitag das Haus zu putzen. Meistens machen wir jeden Tag ein paar Handgriffe, so dass wir am Freitag nur noch den Rest erledigen müssen. Wenn es gut läuft, backe ich einen Kuchen und wenn es noch besser läuft, bügel ich am Freitag oder Samstag noch. Dadurch bekommen wir diesen äußerlichen Frieden, der sich dann auch auf das Innere überträgt Der Mann und ich verbringen Zeit zu zweit. Entweder auf dem Sofa oder wir gehen aus oder, wie an diesem Wochenende, wir treffen uns nach einem Meeting und einem Umzug von Freunden zum Mittagessen in der Stadt. Zeit zu zweit. So wichtig. Wir gehen in die Kirche. Das schaffen wir nicht jeden Sonntag, weil manchmal durch meine Arbeit, die sich oft …

Artikel der Woche

Ich wähle die Artikel für euch immer sorgfältig aus. Es sind diskussionswürdige, lesenswerte Artikel, die absolut Mehrwert bieten und die es wert sind, gelesen zu werden. Ich finde jeden Einzelnen absolut fantastisch. Also, viel Freude beim Lesen! “Es war einmal eine Frau, die jahrzehntelang mit ansah, wie ihre eigene Mutter sich zwischen Arbeit und Privatleben aufrieb. Zwar genoss sie selbst einige Privilegien, die ihr die Frauenbewegung beschert hatte, war aber unzufrieden, dass sie noch immer nicht so viel erreicht hatte wie die gleichaltrigen Männer, die weniger unter dem sozialen Druck standen, alles unter einen Hut bringen zu müssen.” Und: “Jede Frau, die sich nicht in das “Natürlichste auf der Welt” fügt, ist keine “richtige” Frau. Eine “richtige” Frau ist für ihre Kinder immer verfügbar, übernimmt das Gros der Erziehungs- und Hausarbeit und stellt die Bedürfnisse der Familie über die eigenen. Nebenbei verdient sie ein Taschengeld dazu, ist gut ausgebildet, schlank und sexuell attraktiv.” Sehr lesenswert, denn er geht auf die aktuelle Rückkehr zum Konservativen ein. Die Forderung, die innere Mutter wieder zu entdecken, denn nur …

Artikel der Woche

Ihr Lieben, hier ein paar fantastische Funde aus dem www.   Homeoffice – der Endgegner der Vereinbarkeit “Kein „Nine to five“, keine Stechuhr. Gibt es keine Präsenztermine, ist es laut unserer Firmenpolicy durchaus legitim, mobil zu arbeiten. Termine werden oft auch mithilfe der modernen Technik standortübergreifend online gehalten. Das Pensum der Arbeit muss natürlich erledigt werden, aber wie und vor allem wo, das obliegt in großen Teilen der Verantwortung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Klingt großartig, oder?” Geschrieben von der wunderbaren Dresdnerin Henrike von Nieselpriem   Daniela schreibt über liebevolle Zuwendung “Wo finde ich in der Bibel dann wirklich etwas über Kindererziehung? Ich bin der Meinung, über Erziehung im Sinne von Methoden und Handlungsanweisungen kann man dort gar nichts finden. Wohl aber über Grundhaltungen.”     Ein reißerischer, aber durchaus nachdenkenswerter Artikel. Hier gilt es nicht, sich angegriffen zu fühlen, sondern den Mut zu haben, zu träumen: Was muss sich ändern, damit es unseren Kindern gut geht? Unbedingt lesen!! Aufschrei eines Kindheitsforschers: “Jedes zweite Kind ist in Gefahr” “In Europa hat inzwischen jedes zweite Kind eine …

Unsere Hühnersuppe für die Erkältungszeit

Werbung   Es ist Februar und ich habe Heuschnupfen. Ganz plötzlich jucken mir die Augen und ich niese die ganze Zeit. Und das während des Launches vom Familienmagazin rosa Krokodil. Während ich 111 Orte suche, für den Blog schreibe, mit Verlagen in Kontakt trete und meine süßen Mädchen küsse. Ich niese während ich Wäsche wasche, putze, koche und versuche, das Haus wohnlich zu halten. Bei uns um die Ecke ist keine Apotheke, der Mann arbeitet viel und die Schwiegereltern will ich nicht schon wieder anrufen. Es ist Januar, als alle Kinder krank sind. Ich eingeschlossen. Wir husten, Frida fiebert und wir pumpen uns mit Vitaminen, Hühnersuppe und Medizin voll. Ich bestelle sie online. Mit 3 kranken Kindern zur Apotheke fahren, weil der Mann bis abends unterwegs ist? Nein, danke. Versteht mich nicht falsch, Merlinds Patentante ist Apothekerin und sogar ich habe eine Hausapotheke. Da habe ich eine Kundenkarte und man kennt sich. Es ist toll und angenehm und wenn ich mit den kranken Mädchen aus der Tür gehe, halten alle glücklich einen Traubenzuckerlolli und die …

Mein neues Leben Teil 2

Da sind wir nun. Mitten in der Woche, an einem ganz schnöden 19. Februar entscheiden Isabell und ich, dass wir mit unserem Familienmagazin online gehen. Rosa Krokodil soll es heißen. Nachdem wir zigtausend andere Namen überlegt haben, blieb es dabei. Als Bella ein kleines Mädchen war, hatte sie eine Elfe und ein Krokodil an ihrem Schlüsselanhänger (ich hoffe, ich erzähl die Geschichte richtig) und schon damals sagte sie zu ihrer Mama: “Wenn ich mal eine Zeitung habe, dann soll sie rosa Krokodil heißen.” Das rosa Krokodil Der Traum, nicht mehr allein zu schreiben, sondern etwas Größeres zu schaffen, etwas das Familien verändern kann und Familienleben schöner machen wird, treibt uns an. Eigentlich wollte ich euch heute über unsere Schulen berichten und auch zwei Werbekunden bekommen noch Artikel und eigentlich könnte ich auch Sport machen, saugen, aufräumen oder den Papierkrieg auf meinem Schreibtisch beseitigen. Aber heute ist der Tag vom rosa Krokodil. Heute ist der Tag, an dem ich das Gefühl hatte, nochmal ein kleines Baby vor mir zu haben. Schaut gern auf die Seite, abonniert …

Mein neues Leben

Manchmal ändern sich die Lebenswelten. Es läuft anders, als wir unser Leben geplant und uns vorgestellt haben. Ich habe mit 18 Jahren angefangen, Theologie zu studieren. Zwischendurch habe ich gearbeitet, dann ist mein Leben einmal radikal den Bach heruntergegangen und dann habe ich wieder studiert. Gefühlt wollte ich immer Pastorin sein. Und dann habe ich angefangen, zu schreiben. Erst für Zeitschriften, dann diesen Blog und dann immer mehr und mehr und mehr. Und nun ist mein erster Buchvertrag da. Ich schreibe für den Emons Verlag „111 Orte in Leipzig für Kinder, die man unbedingt gesehen haben muss“. Ich habe gefühlt ewig auf diesen Vertrag gewartet und freue mich unendlich über diese Chance, diesen Türöffner. Auch weitere Buchanfragen liegen hier und auch schon konkrete Vorstellungen und Konzepte. Das fühlt sich unwirklich an. Und ganz tief in mir kommt ein kleiner Gedanke hoch… ———————————————————————– … als ich 5 Jahre alt war und noch nicht schreiben konnte, besaß ich trotzdem Notizbücher. Ich schrieb stundenlang Kringel in diese Bücher. Ich spielte Schule und schreiben war mir das Liebste. Als …

Artikeltipps der Woche

Ich starte mit einem Artikel, der mir aus der Seele spricht. Nein, schreit. Und ja, ich mache Sport und ja, ich bin rasiert, aber: Die Wichtigkeit des Ganzen hat nach meinem #365tageohne Projekt einfach mal rapide abgenommen und mir eine nicht ahnen könnende Freiheit geschenkt. Theoretisch würde es reichen, diesen einen Artikel zu teilen, der so fantastisch ist, aber natürlich gibt es noch mehr. ———————————————————————————————– “Kinder, Karriere und der Zwang zur Sexyness. Ein Gespräch mit der Autorin Katja Grach über Frauenbilder und den Selbstoptimierungsstress von Müttern.” Die Milf ist ein Gütesiegel. Unbedingt lesen!   Und etwas leichtes…. “Unsere Autorin glaubt wirklich, dass es ganz, ganz toll für die Entwicklung des Nachwuchses ist, wenn er eine Hasen, eine Katze oder einen Hund hat. Sie will trotzdem keinen. Auch nicht später.” Haustiere für Kinder: “Meine Tochter bekommt nur Weidenkätzchen”   “Supermom und Co: Wir glorifizieren Mama-Sein in den sozialen Medien und merken dabei gar nicht, dass wir uns gefährlich nah an an schon längst überkommenen Vorstellungen von Mutterschaft bewegen.” Warum Mütter keine Heiligen sind.   Und von …

Vom Warten

Ich hasse warten. Ich bin ein ungeduldiger Mensch, kein Perfektionist und Warten ist definitiv nicht meine Stärke. Und ich warte. Seit Wochen und Monaten. Ich warte auf meinen ersten Buchvertrag. Es ist alles besprochen, aber der Vertrag ist noch nicht da. Noch nicht unterschrieben und das macht mich nervös. Mehr als nervös. Habe ich doch mein Studium deswegen unterbrochen. Ich warte auf andere, verbindliche Buchzusagen. Auf Rechnungszahlungen, auf Einkommensrückzahlungen und auf wichtige Mails. Warten, warten, warten. Ich warte auf mehr Zeit, damit ich die Steuererklärung fertig machen kann, wir endlich unseren Flur oder das Schlafzimmer fertig machen können. Ich warte auf unseren Urlaub. Auf freie Zeit um endlich meine Bücher fertig lesen zu können. Ich warte auf Gesundheit meiner dicken Erkältung, damit ich endlich das Baby meiner Freundin in den Arm nehmen kann. Ich warte auf ein Logo, damit ein neues Projekt endlich starten kann. Warten, warten, warten. Dabei, und das predige ich mir selbst, hat jeder Tag seine eigenen Herausforderungen, seine eigene Schönheit und statt zu warten, könnte ich auch endlich mal Frida die …