Autor: prislacht

Mein Buch- Baby ist da: 111 Orte für Kinder in Leipzig, die man gesehen haben muss

— ein paar persönliche Worte — Es ist da, ab heute ist es erhältlich. Mein Buchbaby. Mein viertes Kind. Und wie das so ist, beim ersten Kind: Es ist etwas sehr Besonderes. Dieses Buch hat mich zur Autorin gemacht, es hat mir viele Türen geöffnet. Dieses Buch ist meine persönliche Liebeserklärung an meine Heimat – und Wahlheimatstadt. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass ihr als Familie gute Zeiten verbringen könnt, neue Orte entdeckt und euch in Stadtteile wagt, die ihr bisher noch nicht kanntet. Ich habe versucht, einen Spagat zu finden, zwischen bekannten Orten, die man auch als Tourist mit Kindern „gesehen haben muss“, aber auch Geheimtipps und versteckte Orte zu zeigen.  Vor allem habe ich darauf geachtet, dass viele Orte kostenfrei sind oder wenigstens familienfreundliche Preise haben. Leipzig hat unendlich viele, wundervolle Orte. Viel mehr als 111. Alle, die es nicht ins Buch geschafft haben, aus der Begrenzung der Zahl 111 heraus, zeigen wir im Familienmagazin Rosa Krokodil. Jeder der 111 Orte wird mit so viel Liebe, Hingabe und Herzblut geführt. Allein dafür freue ich …

Wort zum Montag: Herzheimat

In der vergangenen Woche gab es einen sehr emotional berührenden und regen Austausch über unsere Herzenssehnsüchte, die wir an unsere eigenen Väter haben. In der aktuellen Mens Health Dad – Zeitschrift gibt es einen Artikel zu dem Thema und ich habe ein paar Sätze zu diesem Thema geschrieben. Was wünschen wir uns, was hätte unser Papa anders machen können? Eure Antworten reichten von „Er hätte nicht so früh sterben sollen“, über „mehr lobende und anerkennende Worte“ bis hin zu „dass er sich mehr für mich interessieren würde, aber ich habe dahingehend jegliche Hoffnung verloren“. Wenn wir uns diese tiefen Verletzungen unseres Lebens anschauen, egal woher sie kommen und wer sie ausgelöst hat, dann sind diese Stellen unserer Seele verdorrt, trostlos, abgebrannt. Wir verlassen diese Orte, denn sie tun weh und lassen sich auch nicht schön anschauen. Um aber Verletzung heilen zu lassen, vergeben zu können und gesund und heil und befreit leben zu können, müssen wir ein paar Schritte gehen. Welche das sind, erkläre ich im Video und Jele Mailänder in ihrem Buch Herzheimat (Rezensionsexemplar). …

Gemütlich wohnen: Über Steinsuppe und wunderschöne Suppenschalen

*Buchrezension Der Herbst ist da. Und mit dabei: Nasses Wetter, die Heizung wurde angeschaltet und in mir wächst der Wunsch nach heißer Suppe. Tatsächlich kommt dieser Wunsch jedes Jahr genau in dieser Jahreszeit  und dann aber sehr heftig. Kürbissuppe, Kartoffelsuppe, Möhrensuppe… ich könnte jeden Tag eine andere Suppe essen. Die allerliebste Suppe hier ist aktuell Linsensuppe. Dieses Gericht mache ich nicht vegetarisch und genau so, wie es schon meine Oma, meine Mama und meine Schwiegermama kochen. Ich habe es euch hochgeladen, damit wir auch mal wieder „kochen wie bei Mutti“. Meistens geht Suppe sehr schnell, denn sie köchelt einfach vor sich hin. Sie ist nahrhaft und warm und gibt uns diese Gemütlichkeit, die wir im Herbst brauchen. Die wunderbaren Suppenschüsseln gibt es aktuell hier, bei Depot. Manchmal aber neigen wir dazu, Steinsuppe zu essen, obwohl es leckere Linsen- oder Kartoffelsuppe gibt. Was es damit auf sich hat, schreibt Veronika in ihrem Buch „Willkommen an meinem Tisch“. „An manchen Tagen habe ich den ganzen Mund voller Steine und bin verzweifelt, dass ich nicht satt werde. Ich …

Back-Freitag: leckerster Pflaumen Crumble

Manchmal muss es schnell gehen. Manchmal habe ich wirklich überhaupt keine Lust auf backen. Und Zeit ist eh knapp und es ist einer dieser Tage bei denen man in den Kühlschrank schaut und denkt: „Mmmmh…was könnte ich heute essen?“ Die Lösung ist leicht: Crumble. Crumble funktioniert natürlich nicht nur mit Pflaumen, sondern ist beispielsweise auch mit Äpfeln sehr lecker. Da aber gerade Herbstzeit ist, bieten sich Pflaumen oder Zwetschgen an. Crumble riecht im Backofen nach Gemütlichkeit, Heimeligkeit und Geborgenheit. Crumble geht schnell und vor allem: Das kann wirklich jeder backen. Ein gemütliches Wochenende euch!

Phänomenale Erlebnisse in Wolfsburg

*Werbung Das Phaeno in Wolfsburg ist ein Wissenschaftscenter für Erwachsene und Kinder. Für jedes Alter ist etwas dabei, alle werden in (Er-)staunen versetzt. Außergewöhnliche Experimentierstationen warten auf euch. Dabei ist Eigenständigkeit gefragt, Neugier und Selbstständigkeit. Alle Exponante, 350 an der Zahl können selbst ausprobiert werden. Dabei gibt es viele Aha- Erlebnisse, spielerisches Lernen für Groß & Klein ist hier an der Tagesordnung. Fragen sind für das Phaeno dabei wichtiger als Antworten, denn es wird an die Erkenntnisfähigkeit jedes Einzelnen geglaubt. Die Zeit vergessen, immer neue Geheimnisse, Fragen und Antworten suchen und finden und dabei neugierig eine unvergessliche Abenteuerreise erleben -9000 Quadratmeter gilt es zu entdecken. Was ist „das Phaeno“? Das Science Center ist unterteilt in verschiedene Wissenschaftsbereiche, von Sinneswahrnehmungen, bis Mathematik. Ein verrückter Salon, der unseren Gleichgewichtssinn auf die Probe stellt, ein sich drehendes Hexenhaus, Schatten, die einfach an der Wand hängen bleiben, Wärmesensoren, die feststellen, dass der Mann eine eiskalte Nase hat. Dazu Feuertornados, die Stringtheorie zum Anfassen, tanzende Magnete, ein Roboter, der mich auf 33 und den Mann auf 24 Jahre schätzt, ein …

Mit Kindern in Wolfsburg übernachten

*Werbung/Pressereise Wenn man einen Tag in Wolfsburg im Phaeno verbringt, bietet es sich an, über Nacht direkt vor Ort zu bleiben. Die Kinder sind nach so viel Input und Aufregung sehr erschöpft. Und wenn man schon in Wolfsburg ist, muss man eigentlich unbedingt im Allerpark gewesen sein. Das Courtyard Marriott Hotel liegt genau dort. Mit Blick und Terrasse direkt zum Allersee. Mit Sonnenuntergang, Spaziergängen am Strand und Kaffee und Frühstück auf der Sonnenterrasse. Das Hotel hat große Familienzimmer mit Verbindungstür. Die Bäder liegen architekonisch sehr originell hinter großen Glasfenstern, die man mit Vorhängen schließen kann. Dadurch ist Tageslicht im Bad garantiert und ein extra Blickfang gesichert. Die Betten sind fantastisch, wir haben wunderbar geschlafen. Das Frühstück lässt neben einem reichhaltigen Buffett und live-cooking keine Wünsche offen. Erholung ist garantiert. Adresse: Allerpark 8, 38448 Wolfsburg Homepage  

Wort zum Montag: Sabbat.

Viel zu oft rennen wir durch den Alltag, optimieren uns ständig und sind nie zufrieden. Viel zu selten geben wir uns mit dem Alltäglichen und „Normalen“ zufrieden, sondern trachten immer nach mehr. Dabei ist unser Alltag in der Wäschekammer und am Kochtopf heilig. Dabei sind triste Büroalltage 90% unseres Lebens und genau diese Momente sollten wir viel mehr feiern. Und noch mehr sollten wir in all dem Optimieren und Terminkalender organisieren, nicht vergessen, dass es einen Sabbat gibt, einen Tag der Ruhe, an dem Nichtstun genau das ist, was uns auf Dauer gesund hält. Mehr dazu im Video. Danke an Veronika Smoor für deinen Input. https://www.youtube.com/watch?v=yNYgoYd2rvs

Gemütlich wohnen: Dein Tisch

*enthält Werbung „Schatz, ich möchte unbedingt einen riesengroßen Tisch. Ich sehe das vor mir, wie unsere Kinder daran sitzen, basteln, malen und ich arbeite dort und abends räumen wir alles zusammen und essen gemeinsam Abendbrot. Außerdem müssen wir ihn ausziehen können, damit auch Freunde daran passen und wir eine große, lange Tafel haben.“ So sprach es der Mann vor 7 Jahren und genau so ein Tisch ist es geworden. Er ist inzwischen voller Kratzer, weil die Kinder mit dem Besteck darauf herumklappern. Er ist benutzt und weniger idealisiert, als vor 7 Jahren. Ja, wir basteln hier, wir arbeiten, wir essen und spielen. Wir diskutieren, lachen, streiten, weinen, rätseln, tragen sorgende Köpfe in unseren Händen, streicheln, trösten und halten uns betend an den Händen. Manchmal ist unser Tisch voller Krümel, etwas verklebt, dann wieder frisch gewaschen und trocken. Er spiegelt unser Familienleben wieder. Dieser heiß geliebte Holztisch kann viele Geschichten erzählen. Veronika Smoor schreibt in ihrem Buch „Willkommen an meinem Tisch“: „Für unsere von Hektik und Entfremdung geplagte Welt sind unsere Esstische das Gegenmittel. Auch wenn …

Back – Freitag: Eierkuchenauflauf (++mit Verlosung++)

Wir wissen es alle: Zu viel Fleisch ist nicht gesund. Nicht nur für die Umwelt, nicht nur für die vielen, vielen Tiere, die mitunter in katastrophalen Zuständen leben müssen, sondern auch für uns. Wir könnten schon so viel verändern, wenn wir an einem Tag der Woche vegan leben würden, oder wenigstens ab und zu vegetarisch kochen würden. Dazu kommt aber: Wir haben Kinder und Familie, die Zeit ist begrenzt und wir brauchen schnelle, einfache, leckere und Familien-erprobte Rezepte. Und genau das hat Bettina Wendland mit ihrer Tochter in einem eigenen family – Kochbuch zusammengestellt. Und damit ihr ganz viele Rezepte ausprobieren könnt, verlose ich gemeinsam mit dem SCM Verlag 2 Kochbücher für euer privates Familienglück. Alles was ihr dafür tun müsst, steht weiter unten. Nun geht es erstmal zum Rezept. Das Rezept Das Rezept, was ich aus dem Buch für euch herausgesucht habe, passt perfekt zum Back-Freitag und ebenfalls perfekt als „Reste-Essen“. Wenn man Eierkuchen macht, macht man meistens zu viel. 3-4 bleiben übrig, die wandern oft in die Brotbüchse für den kommenden Tag. Als …

Define: mother

In der aktuellen Zeitschrift family haben Sophie Kröher, die Fotografin, und ich, 3 Frauen portraitiert, die ihre Kinder haben gehen lassen müssen. Die Frage über allem ist: Ab wann ist man Mutter, und wie lange ist man Mutter? Und für wie viele Kinder? Und wie kann man mit diesem Schmerz umgehen, wie kann man weiterleben, wenn das eigene Kind vor einem von dieser Welt gehen muss? —————————————— Sophie hat daraus ein sehr berührendes Projekt namens define:mother geschaffen, indem sie auf der einen Seite Frauen eine Plattform gibt, um über ihren Verlust zu sprechen und andererseits Frauen, die ebenfalls betroffen sind, ermutigen will. Sie sind nicht allein. Und wenn die Gesellschaft feinfühliger wird, sich mehr mit diesem Thema befasst, dann können wir alle offener über Verlust sprechen und Schmerz aushalten. Denn Schmerz gehört zu diesem Leben unweigerlich dazu. Sophie hat aber nicht „einfach so“ dieses Projekt gestartet, sondern sie ist selbst betroffen und selbst eine Mutter, die ihr Kind zu früh verabschieden musste. Hier ist ihre Geschichte. ———————————- Als Sophie Anfang 20 war, wurde sie schwanger. …