Alle Artikel in: Rezept

Back-Freitag: Martinsgänse

St. Martin war der edle Ritter, der seinem Herzen folgte, seinen Mantel teilte und die eine Hälfte einem Bettler gab. Er wurde später Bischof und steht für Gerechtigkeit, Teilen und Barmherzigkeit. Bei klassischen Martins-Laternen-Läufen werden am Ende Martinshörnchen oder gebackene Martinsgänse geteilt. Diese werden aus einem Hefeteig oder Quark-Öl Teig gebacken und sind ultra lecker. Weil wahrscheinlich nicht jeder eine Ausstechform zu Hause hat, die wie eine Gans aussieht, habe ich sie euch zum Audrucken eingescannt. Damit könnt ihr sie ausschneiden und als Schablone auf den Teig legen. Wer noch genug Zeit hat: Hier habe ich sie gekauft. Und hier könnt ihr sie ausdrucken! Schablone Martinsgans Warum sind es eigentlich Gänse? Das hat mehrere Gründe: -Gänse verrieten durch ihr Geschnatter das Versteck von Martin, der sich vor der Aufgabe des Bischof versteckte. Weil ihn durch das Geschnatter die Menschenmenge fand, die ihn zum Bischof machen wollte, sah er das als Zeichen Gottes an. – Eine Gans war früher ein Zahlungsmittel – früher war der St. Martinstag das Ende der Erntezeit. Als Fest wurde immer eine …

Back-Freitag: die schnellsten Reformationsbrötchen der Welt

In Sachsen gibt es die wunderbare Traditon, um den 31. Oktober herum, Reformationsbrötchen zu essen. Ich liebe das, denn sie erinnern uns daran, dass Halloween eigentlich in Deutschland Reformationstag ist und sie helfen uns dabei, den Kindern diese fantastische Geschichte Martin Luthers zu erzählen. Wer sie nicht genau kennt, kann sich das tolle Kinderbuch vom Kindermann Verlag zu Rate ziehen. Das habe ich hier mal vorgestellt. Die Reformationsbrötchen mit dem Klecks Marmelade in der Mitte erinnern an das Symbol der Lutherrose. Gerade, wenn man Halloween feiert, kann man doch morgens in ein Reformationsbrötchen beißen und sich bewusst machen, dass wir Martin Luther sehr viel zu verdanken haben: sola gratia, sola fide, solus christus, sola scriptura. Was das bedeutet, wird hier wunderbar erklärt. Denn ich möchte euch das tolle, schnellste Rezept für Reformationsbrötchen nicht vorenthalten. Gerade wenn ihr nicht im Osten wohnt, müsstet ihr sie eh selbst backen. Das Rezept   Reformationsbrötchen Rezepte dauern lange, denn sie werden aus Hefeteig gemacht. Reformationsbrötchen schmecken nicht jedem, aber tatsächlich hat diese einfachen, simplen und schnellen Brötchen sogar mein …

Back-Freitag: leckerster Pflaumen Crumble

Manchmal muss es schnell gehen. Manchmal habe ich wirklich überhaupt keine Lust auf backen. Und Zeit ist eh knapp und es ist einer dieser Tage bei denen man in den Kühlschrank schaut und denkt: “Mmmmh…was könnte ich heute essen?” Die Lösung ist leicht: Crumble. Crumble funktioniert natürlich nicht nur mit Pflaumen, sondern ist beispielsweise auch mit Äpfeln sehr lecker. Da aber gerade Herbstzeit ist, bieten sich Pflaumen oder Zwetschgen an. Crumble riecht im Backofen nach Gemütlichkeit, Heimeligkeit und Geborgenheit. Crumble geht schnell und vor allem: Das kann wirklich jeder backen. Ein gemütliches Wochenende euch!

Back – Freitag: Eierkuchenauflauf (++mit Verlosung++)

Wir wissen es alle: Zu viel Fleisch ist nicht gesund. Nicht nur für die Umwelt, nicht nur für die vielen, vielen Tiere, die mitunter in katastrophalen Zuständen leben müssen, sondern auch für uns. Wir könnten schon so viel verändern, wenn wir an einem Tag der Woche vegan leben würden, oder wenigstens ab und zu vegetarisch kochen würden. Dazu kommt aber: Wir haben Kinder und Familie, die Zeit ist begrenzt und wir brauchen schnelle, einfache, leckere und Familien-erprobte Rezepte. Und genau das hat Bettina Wendland mit ihrer Tochter in einem eigenen family – Kochbuch zusammengestellt. Und damit ihr ganz viele Rezepte ausprobieren könnt, verlose ich gemeinsam mit dem SCM Verlag 2 Kochbücher für euer privates Familienglück. Alles was ihr dafür tun müsst, steht weiter unten. Nun geht es erstmal zum Rezept. Das Rezept Das Rezept, was ich aus dem Buch für euch herausgesucht habe, passt perfekt zum Back-Freitag und ebenfalls perfekt als “Reste-Essen”. Wenn man Eierkuchen macht, macht man meistens zu viel. 3-4 bleiben übrig, die wandern oft in die Brotbüchse für den kommenden Tag. Als …

Back-Freitag: Die besten Cookies der Welt

Ich liebe Cookies. Ich liebe sie sogar so sehr, dass ich in jungen Jahren quer durch die Stadt gefahren bin, um genau die Cookies zu kaufen, die ich als “leckerste der Stadt” auserkoren hatte. Irgendwann wurde es Zeit, Rezepte zu testen und mich durchzuprobieren. Doch es gab kein einziges Rezept, was mich ansatzweise überzeugen konnte. Bis, ja…bis ich mal eine Zeit lang vegan lebte und mir Kochbücher von Vegan-Guru Attila Hildmann besorgte. Und nein, mein Rezept für euch ist heute nicht vegan, ihr könnt es aber vegan machen, denn selbst die veganen Cookies sind zum Sterben lecker. Ich habe das Rezept noch etwas abgewandelt, also viel Spaß beim Nachbacken. Und glaubt mir: Alle Freunde und die ganze Familie wird verrückt sein nach diesem Rezept!    

Back – Freitag: Zitronkenkuchen aus der Kindheit

Ich möchte eine neue Rubrik einführen, den Back – Freitag. Denn ehrlich: Es gibt doch nichts Schöneres, als am Wochenende Kuchen zu essen. Selbst gebackenen, dessen Geruch schon Freitag Nachmittag all diese Wochenend Gefühle von Ausschlafen, Freiheit und Langeweile spürbar werden lässt. Heimeligkeit, Gemütlichkeit, Wärme – all das bringt der Duft von Kuchen mit sich. Meiner Meinung nach. Und deshalb habe ich mir vorgenommen, Freitags wieder zu backen. Und zwar so simpel, dass wir keine Backmischung dafür brauchen. Es muss schnell und leicht sein und so, dass jeder es nachbacken kann. Wir beginnen unseren Back – Freitag mit Zitronenkuchen, der genau so schmeckt, wie wir ihn aus unserer Kindheit kennen. Bei Kuchen muss man ja eigentlich immer erst die eine mit der anderen Zutat vermischen, dann eine andere Zutat dazu geben usw. Das ist sehr aufwendig. Und wenn es nicht gerade Hefeteig ist, schafft es der Kuchen auch, wenn wir gleich alles zusammen schmeißen. Das probieren wir mit dem Zitronenkuchen gleich mal aus. Das Rezept könnt ihr euch mit dem Programm gleich ausdrucken. Falls ihr …

Back – Freitag: Rhabarber Crumble – sommerliches Rezept

Im Sommer mag man nicht lang in der Küche stehen. Lecker Essen will man trotzdem. Das ganze Obst muss verwertet werden und manchmal kann man auch keinen Obstsalat mehr sehen. Crumble ist das Stichwort. Wer weniger Obst mag, macht mehr “Crumble” und umgekehrt. Rhabarber ist gesund, wird aber hier eigentlich gehasst. KEINER von uns isst gern Rhabarber. Bis jetzt. Denn seit ich diesen Crumble (mit mehr Crumble) gemacht habe, fragen sie mich regelmäßig, wann es denn wieder Rhabarber geben könnte. Das Gute ist: Ihr könnt auch anderes Obst verwenden. Apfel-Crumble mit etwas Rosinen darin schmeckt auch fantastisch. Viel Freude beim Backen und Genießen!

DIY Rezept Haferflockenbrot (für den Brotbackautomat)

ENDLICH!! Endlich habe ich es geschafft, diese Worte zu tippen und euch von unserem Brotbackautomaten vorzuschwärmen. Und eigentlich habe ich mir dieses Jahr vorgenommen, ganz viel Brot selbst zu backen und euch verschiedene Rezepte zu zeigen. Denn eins steht fest: Selbstgebackenes Brot ist gesünder und günstiger. Viel weniger Zucker bis gar kein Zucker, das Mehl kann nach Belieben gewählt werden und eigentlich ist es auch gar keine Arbeit, denn der Brotbackautomat macht ja alles alleine. Kennt ihr Brotbackautomaten? Da hat man immer ein Loch im Brot. Deshalb hatten wir so etwas auch jahrelang nicht zu Hause. Doch dann habe ich angefangen zu recherchieren und es gibt genau 2 Backautomaten, deren Knethaken nach dem Kneten sich selbstständig einklappen, so dass kein Loch im Brot entsteht. Wir haben den Brotbackautomaten von Morphy Richards. (Werbelink) Er kann gefühlt alles. Ich probiere mich langsam durch alle Funktionen hindurch. Den Hefeteig finde ich super, die vielen verschiedenen Einstellungen (wie knusprig das Brot sein soll, wie groß -bis 900g sind möglich, wann es fertig sein soll – man kann vorbacken und …

Weihnachtsessen für Dummies

Anzeige Eine Gans zubereiten? Kann ich nicht. Trotzdem esse ich mindestens einmal im Jahr Gans. Dank dem Mann und unseren Müttern. Ja, der Mann kann eine Gans zubereiten, ihr habt richtig gelesen. Früher wurde ich sogar einmal im Jahr mit Freundinnen zusammen von ihm und seinen Kumpels bekocht. Leider haben wir jetzt einfach viel zu viele Kinder, so dass kein Platz mehr ist für alle. Am Tisch und im Backofen. Im Backofen für die Gans, selbstverständlich. Nicht, dass hier Missverständnisse aufkommen. Nur wegen dem Mann weiß ich auch, dass Beifuß unbedingt wichtig ist, um eine Gans lecker im Backofen braten zu lassen. Ich weiß auch nur wegen ihm, dass es unheimlich lecker ist, eine rohe Kartoffel in den Kloßteig zu reiben, alles dann durch ein Küchentuch zu pressen, damit die Stärke rausläuft und erst dann die Klöße zu formen. Euch geht es wie mir? Ihr habt keine richtige Ahnung vom Kochen, könnt nur Basics? Oder ihr habt einfach keine Lust, seid etwas faul oder euch fehlt einfach grundsätzlich komplett die Zeit? Vielleicht bist du auch …