Alle Artikel in: Alltagsdinge

Unsere Hühnersuppe für die Erkältungszeit

Werbung   Es ist Februar und ich habe Heuschnupfen. Ganz plötzlich jucken mir die Augen und ich niese die ganze Zeit. Und das während des Launches vom Familienmagazin rosa Krokodil. Während ich 111 Orte suche, für den Blog schreibe, mit Verlagen in Kontakt trete und meine süßen Mädchen küsse. Ich niese während ich Wäsche wasche, putze, koche und versuche, das Haus wohnlich zu halten. Bei uns um die Ecke ist keine Apotheke, der Mann arbeitet viel und die Schwiegereltern will ich nicht schon wieder anrufen. Es ist Januar, als alle Kinder krank sind. Ich eingeschlossen. Wir husten, Frida fiebert und wir pumpen uns mit Vitaminen, Hühnersuppe und Medizin voll. Ich bestelle sie online. Mit 3 kranken Kindern zur Apotheke fahren, weil der Mann bis abends unterwegs ist? Nein, danke. Versteht mich nicht falsch, Merlinds Patentante ist Apothekerin und sogar ich habe eine Hausapotheke. Da habe ich eine Kundenkarte und man kennt sich. Es ist toll und angenehm und wenn ich mit den kranken Mädchen aus der Tür gehe, halten alle glücklich einen Traubenzuckerlolli und die …

Mein neues Leben Teil 2

Da sind wir nun. Mitten in der Woche, an einem ganz schnöden 19. Februar entscheiden Isabell und ich, dass wir mit unserem Familienmagazin online gehen. Rosa Krokodil soll es heißen. Nachdem wir zigtausend andere Namen überlegt haben, blieb es dabei. Als Bella ein kleines Mädchen war, hatte sie eine Elfe und ein Krokodil an ihrem Schlüsselanhänger (ich hoffe, ich erzähl die Geschichte richtig) und schon damals sagte sie zu ihrer Mama: “Wenn ich mal eine Zeitung habe, dann soll sie rosa Krokodil heißen.” Das rosa Krokodil Der Traum, nicht mehr allein zu schreiben, sondern etwas Größeres zu schaffen, etwas das Familien verändern kann und Familienleben schöner machen wird, treibt uns an. Eigentlich wollte ich euch heute über unsere Schulen berichten und auch zwei Werbekunden bekommen noch Artikel und eigentlich könnte ich auch Sport machen, saugen, aufräumen oder den Papierkrieg auf meinem Schreibtisch beseitigen. Aber heute ist der Tag vom rosa Krokodil. Heute ist der Tag, an dem ich das Gefühl hatte, nochmal ein kleines Baby vor mir zu haben. Schaut gern auf die Seite, abonniert …

Mein neues Leben

Manchmal ändern sich die Lebenswelten. Es läuft anders, als wir unser Leben geplant und uns vorgestellt haben. Ich habe mit 18 Jahren angefangen, Theologie zu studieren. Zwischendurch habe ich gearbeitet, dann ist mein Leben einmal radikal den Bach heruntergegangen und dann habe ich wieder studiert. Gefühlt wollte ich immer Pastorin sein. Und dann habe ich angefangen, zu schreiben. Erst für Zeitschriften, dann diesen Blog und dann immer mehr und mehr und mehr. Und nun ist mein erster Buchvertrag da. Ich schreibe für den Emons Verlag „111 Orte in Leipzig für Kinder, die man unbedingt gesehen haben muss“. Ich habe gefühlt ewig auf diesen Vertrag gewartet und freue mich unendlich über diese Chance, diesen Türöffner. Auch weitere Buchanfragen liegen hier und auch schon konkrete Vorstellungen und Konzepte. Das fühlt sich unwirklich an. Und ganz tief in mir kommt ein kleiner Gedanke hoch… ———————————————————————– … als ich 5 Jahre alt war und noch nicht schreiben konnte, besaß ich trotzdem Notizbücher. Ich schrieb stundenlang Kringel in diese Bücher. Ich spielte Schule und schreiben war mir das Liebste. Als …

Vom Warten

Ich hasse warten. Ich bin ein ungeduldiger Mensch, kein Perfektionist und Warten ist definitiv nicht meine Stärke. Und ich warte. Seit Wochen und Monaten. Ich warte auf meinen ersten Buchvertrag. Es ist alles besprochen, aber der Vertrag ist noch nicht da. Noch nicht unterschrieben und das macht mich nervös. Mehr als nervös. Habe ich doch mein Studium deswegen unterbrochen. Ich warte auf andere, verbindliche Buchzusagen. Auf Rechnungszahlungen, auf Einkommensrückzahlungen und auf wichtige Mails. Warten, warten, warten. Ich warte auf mehr Zeit, damit ich die Steuererklärung fertig machen kann, wir endlich unseren Flur oder das Schlafzimmer fertig machen können. Ich warte auf unseren Urlaub. Auf freie Zeit um endlich meine Bücher fertig lesen zu können. Ich warte auf Gesundheit meiner dicken Erkältung, damit ich endlich das Baby meiner Freundin in den Arm nehmen kann. Ich warte auf ein Logo, damit ein neues Projekt endlich starten kann. Warten, warten, warten. Dabei, und das predige ich mir selbst, hat jeder Tag seine eigenen Herausforderungen, seine eigene Schönheit und statt zu warten, könnte ich auch endlich mal Frida die …

Für mehr Leichtigkeit im Leben! (inkl. Verlosung arsEdition)

Anzeige Der Mann und ich haben in den letzten Tage eine britische Gärtnerserie geschaut auf Netflix. Mit Untertitel, denn das schöne britische Englisch verstehe auch ich manchmal nicht. In dieser Serie kommen Landschaftsarchitekten und Gartenbauer zu benachteiligten Familien, zu Familien mit Schicksalschlägen und verwandeln ihren trostlosen Garten in ein wahres Kunstwerk. Es ist ziemlich herzzereißend und ich kann sagen: Ich habe bei einer Gärtnerserie geheult. Aber, was auch ziemlich klar wird: Diese Gärtner schuften tagelang früh bis abend um diese Glücksoase herzustellen. Vom Geld mal ganz abgesehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Glück zu finden ist in all den vielen kleinen Dingen des Lebens und trotzdem brauchen wir manchmal Hilfen und kleine Anleitungen, um nach dem scheinbar verloren gegangenen Glücksgefühl zu suchen. Ich habe hier schon mal geschrieben, wie man wieder Freude im Leben finden kann.   arsEdition hat 4 wunderschöne Bücher und einen Aufsteller, die direkt zum Jahresanfang passen. Ich schenke jemanden von euch das Glücksjournal und passend dazu das kleine Buch “Das Leben ist JETZT – 30 Tage Glücks-Challenge”. Das Glücksjournal (siehe …

Finde Glück und trainiere dein Glücksempfinden

  Wünschst du dir auch glücklich zu sein, erfüllt und zufrieden? Die einen suchen Glück in materiellem Wohlstand, Autos, Designerzeug, Kleidung. Oder sie suchen es in einem schönen Körper. Manche suchen den perfekten Job mit netten Kollegen, einer guten Beförderung. Doch in Wahrheit brauchst du das alles nicht zum Glücklichsein. Glück hängt nicht von unseren äußeren Umständen ab. Ein Glücksempfinden ist unabhängig davon, ob wir arm oder reich sind, dick oder dünn, krank oder gesund. Glück liegt in dir. Im “Journal of Happiness” stehen ein paar tolle Punkte, die Psychologen und Wissenschaftler erforscht haben. Ein sehr empfehlenswertes Buch. Ein Leitfaden zur inneren Glücksfindung. Der größte Glücksfaktor sind mit 50% unsere Gene. Das Glückslevel ist genetisch veranlagt. Bei manchen ist das Glückslevel von Geburt an sehr hoch, ihnen fällt es leicht, glücklich zu sein. Andere widerum müssen viel mehr tun, um sich glücklich zu fühlen. Neben den Genen sind die äußeren Umstände ein weiterer Faktor. Dazu zählt Einkommen, Aussehen, Gesundheit, Liebe und noch viel mehr. Wir meinen oft, dass wir glücklich sein könnten, wenn wir nur …

Wie Marie Kondo meinen Mann fertig machte

“Schatz, nein, bitte hör auf, unsere Schränke zu verkaufen…. ja, okay… aber bitte, ich muss ihn erst abmontieren….wie soll der denn sonst durchs Treppenhaus passen? Ja, der war beim Umzug nicht an einem Stück…und er ist festgebohrt in der Wand… Ich verstehe dich, aber bitte….Stück für Stück!…Ja, wir räumen die Kleiderschränke aus… nein, ich brauche nicht mehr alle Sporttrikots…aber die Jeansjacke aus den 80ern, vielleicht brauche ich sie nochmal beim Fasching… ja, ich gehe bestimmt nochmal zum Fasching…in 20 Jahren oder so, wenn ich mal mehr schlafe. Ja, okay…nein, glücklich macht sie mich nicht. Dann gib sie halt weg. Schatz, müssen wir die beiden hässlichen Baumstämme aufheben, die du zur Deko in den Flur gestellt hast? Ja,bist du dir sicher? Na, wenn du das sagst. Vielleicht kannst du den Vogeldreck mal abwischen.” Mein verzweifelter Mann, nachdem ich alle Folgen von Marie Kondo auf Netflix geschaut habe. Marie Kondo und ihre Aufräumtechnik gibt es schon lange. (Affiliate Link) Das Buch hat mich nie gefesselt, aber eine Netflix Serie lässt sich leicht gucken. Mit mir zusammen haben …

Der Kopf ist leer

In meinem Kopf ist komplette Leere. Wirklich, komplett leer. Seit 2 Wochen nun schon. Ich sitze vor dem Rechner, vor allen Aufgaben und kann weder lesen noch schreiben. Die Inspiration ist weg. Leider ist das schwierig, wenn der Zeitplan drückt und schiebt und man sich das eigentlich nicht erlauben kann. Dann gibt es diese anderen Momente. Da ist mein Kopf voll, viel zu voll. Da sind so viele to-dos, so viele Möglichkeiten, Dinge, die es zu tun gäbe und die zu tun wären und ganz viele Notizen, Unterlagen, Reiseziele, emails, Whatsapp usw. Viel zu viel. Pläne, Ziele, immer effizient, immer am Ball, immer mehr und weiter und schneller und besser und immer der erste sein, der den neuen Trend mit macht. Mich setzt das unter Druck. Euch sicher auch. Mich noch mehr, weil ich mein Geld damit verdiene. Und deshalb werde ich 2019 damit aufhören, mich unter Druck zu setzen. Ich möchte wieder mehr bei mir sein. Ich will wieder mehr schlafen, mehr Frieden finden für mich. Ich möchte wieder mehr zufrieden sein. Ich werde …

Hallo 2019 – Frieden und Kraft finden.

2018, das rasante Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Es war ein Jahr mit unendlich vielen Erlebnissen und Ereignissen, die ich nicht mehr alle erfassen und zusammen fassen kann. Jedes Jahr kleben wir Fotos in die Fotoalben der Kinder und dadurch erinnern wir uns. So viele Ausflüge, tolle Urlaube und ganz viel Lachen und Familienzeit. Ein Jahr, das auch Hürden und Tränen bot. Ein Jahr, in dem wir viel über uns gelernt haben und über uns hinausgewachsen sind. Ein Jahr, das uns hat reifen lassen und uns enger zusammen geschweißt hat. Ich habe viel über Leid und Tränen nachgedacht und ich kann abschließend sagen: Tiefe Täler bringen uns weiter. Sie sind in dem Moment nicht schön und wir ertragen sie nicht gern, aber wenn wir sie annehmen und uns selbst fragen, was wir dabei lernen können, so dienen sie uns und machen uns stärker und reifer. Denn nach jedem Tal folgt immer auch wieder ein Aufstieg und ein fantastischer Ausblick mit Sonne und saftig grünen Wiesen. 2019 kommt. 2019 blinzelt schon um die Ecke und …

Die meist gelesenen Artikel 2018 und Danksagung

  Was war das für ein Jahr! Höhen und Tiefen, viel Lachen, ein paar Tränen. Meine persönlichen Highlights waren sicherlich unser Urlaub auf dem Bauernhof, der Städtetrip nach Hamburg und unsere Übernachtung im Baumhaus in Turisede. Dazu noch der spontane Auftritt bei SternTV, als Chemnitz in den Fokus der Nachrichten rückte. Wir sind als Familie zusammen gewachsen, haben viel geleistet und sind über unsere Grenzen gegangen. Umso mehr lieben wir diese Auszeit Tage jetzt, die Ruhe. Das ist echte Besinnlichkeit. Spielen, nicht aufräumen müssen, nur das Nötigste tun. Gern lese ich auch in diesen Zwischentagen, mit Kaffee und einem guten Buch oder vielen schönen Artikeln. Hier sind ein paar eurer beliebtesten Blogartikel. Es war schwer, dieses Jahr die Highlights heraus zu sammeln. Viel Freude beim Lesen. 1.Warum ich gläubig bin Ich habe Wunder erlebt in meinem Leben, die mir die Existenz eines Gottes zeigen. Und ja, man muss glauben wollen, um Wunder sehen zu können. Ich habe aber auch viel Leid gesehen, selbst erlebt. Es gibt Momente, da kann man nicht glauben. Da möchte man …