Autor: prislacht

Woche 39 oder so von #365tageohne

  Ich habe den Wochen-Überblick verloren. Wisst ihr, ich bin ein sehr intuitiver, impulsiver und initiativer Mensch. Was ich aber nicht bin, ist stetig. Und so läuft auch dieses Jahr. Ich habe definitiv keine Lust mehr darauf und ich mache nur weiter, weil es euch gibt, weil ihr das lest und weil es meinen Mann gibt, der mindestens einmal die Woche vor dem Schlafengehen zu mir sagt: „Du hast schon lange nicht mehr über dein Projekt geschrieben!“ Es ist immer noch ein herausforderndes Projekt für mich, weil ich an etwas dran bleiben muss, etwas durchziehen muss, auf dass ich von Anfang an wenig Lust habe, auf dass ich mich bewusst eingelassen habe um meinen „inneren Schweinehund“ zu überwinden und weil ich allgemein Herausforderungen liebe. Mein Leben ist nie langweilig, bleibt nie stehen und ist immer farbenfroh und abwechslungsreich. Das mag ich. Inzwischen aber hat mein Leben genug Farben und ist so voller Ablenkung, dass ich wirklich ungern dieses Projekt weitermache. Es sind noch 4 Monate. „Nur noch, dass schafft sie doch locker!“, mag der Eine …

Social media Neid oder wieso ist mein Leben nicht so perfekt wie deins?

  Social media ist etwas ganz Wertvolles, es verbindet, es vernetzt und schenkt uns Einblicke von allen Teilen dieser Welt. Aber social media hat auch einen kleinen, hässlichen Begleiter: Neid. Und Neid frisst uns selbst auf, macht uns bitter und schafft, dass wir unser eigenes, schönes Leben nicht mehr erkennen können. Wir vergleichen uns. Zum Thema Vergleich habe ich schon mal etwas veröffentlicht. Neid fängt bei uns selbst an. Warum bin ich neidisch? Was stimmt in meinem Leben nicht, dass ich neidisch darauf bin wie andere leben? Warum kann ich nicht mehr bei mir und auf mein Leben schauen, statt laufend über „Nachbars Zaun“ zu blicken? Auf social media Kanälen wirkt das Leben von Müttern ungemein perfekt. Perfekte Wohnung, perfektes Essen, perfekte Frisur… ich möchte euch sagen: Es ist natürlich inszeniert! Man steckt sehr viel Zeit in diese Fotos und das ist Teil des Bloggerjobs. Bei meinem letzten professionellen Fotoshooting für eine Zeitschrift wurde sogar Spielzeug der Kinder ausgekippt und so drapiert, dass es perfekt unperfekt aussah. Das Thema war nämlich „Unperfektion“. Was für eine …

Faire und vegane Mode finden

    Ihr Lieben, ihr habt euch schon immer gefragt wie ihr alternativ shoppen könnt und wo? Fair trade und Bio sieht eigentlich immer irgendwie fad aus und unmodern und „hippielike“? Tatsächlich gibt es inzwischen haufenweise fair trade Labels und wenn man wartet, bis die Sachen im Sale sind, ist es auch nicht teurer als woanders. Ich habe hier mal einen Teil von einer riesigen Liste für euch mit fair trade Onlineshops. Es gibt also eigentlich keine Ausrede mehr. Der Rest der riesigen Liste folgt alsbald. Ich packe mich damit an meine eigene Nase. Lasst euch inspirieren, schaut euch mal um bevor ihr wieder in die Stadt zum shoppen fahrt…! alexandrak Kollaboration von Freitag mit Sennheiser liesinlayers veja glore avocadostore trocadero armedangels grundstoff asos aikyou lislabrandlislabrand anekdotboutique utopia luxaa raffauf oc-change dutchbasics oatshoes http://oatshoes.com/ upcycling-fashion globehope aluc   Ihr braucht modische Inspiration, wollt sehen wie man fair fashion im Alltag leben und tragen kann? Dann schaut mal hier vorbei. http://justinekeptcalmandwentvegan.com/ http://www.nicetohavemag.de/      

11 Möglichkeiten, um Stress abzubauen

Erschöpfung macht sich breit. Die Prüfung ist vorbei. Und damit der Stress. Aber- was ist das. Mein ganzer Körper rebelliert, kann nicht runterfahren, nicht genießen. Meine Laune ist am Boden, mein Nervengerüst zum Zerreißen gespannt. Ich bin scheinbar erschöpft. Ohrensausen, Bauchweh, Rückenschmerzen… mein Körper ruft nach Erholung. Doch wie finde ich das mitten im Alltag? Hier meine Strategien: Ich bete und lese Bibel. Das entspannt mich und beruhigt mich besonders gut in akuten Stressmomenten: Regelmäßig Sport. Wenn ich es nicht ins Fitti schaffe, mache ich Yoga zu Hause. Schlafen!! Gesund und regelmäßig kochen (aktuelle Herbstrezepte hier) Ein Buch lesen, mir Zeit für mich schaffen Am Wochenende unbedingt an die frische Luft gehen 1x am Tag raus! Ich schaffe es momentan nur 30min zum Auto und zurück zu laufen. Aber immerhin. Ist trotzdem ein Spaziergang. Die to do Liste ordentlich führen und einfach ALLES aufschreiben. Das entlastet den Kopf, macht die Gedanken Frei Prioritäten setzen und wirklich nur das erledigen, was unbedingt sein muss Ausmalen. Schreiben.    

Wachsmalstifte und Föhn? Reicht für ein DIY.

Das sieht „crazy“ aus, irgendwie unperfekt wenn ich es jetzt, ein paar Tage später anschaue und ja…genauso wie ich bin. 80%. Aber genau das macht Realität aus. Zum unperfekten Leben habe ich hier schon mal geschrieben: Alltag einer stinknormalen Mutter. Das Bild hat so viel Freude gemacht, dass ich es unbedingt mit euch teilen muss. Unser Wachsmalstifte- Bild. Wie es geht seht ihr unten. Momentan hängt das Bild bei uns im Flur neben vielen anderen verschiedenen Bildern in unterschiedlichen Bilderrahmen. Sogar unsere Hochzeits-Getränkeliste hängt dort. Neben einem Bild meiner Großeltern. Es ist ein bunter Mix unseres Lebens und dieses Bild passt genau dort hin, denn jedesmal wenn ich daran vorbeilaufe denke ich an diesen schönen Nachmittag an dem wir alle 4 auf dem Fußboden saßen und unsere Zeit an diesem Bild verschwendet haben. Es ist ein Familienkunstwerk, jeder hat mitgewirkt.   Ihr braucht: Leinwand Wachsmalstifte Kreppband zum Abkleben schwarzen Tonkarton Schere kleine Schüssel Föhn Heißklebepistole   1. Klebt mit der Heißklebepistole die Wachsstifte an den oberen Rand der Leinwand.   2. Schneidet ein schönes Bild …

Traum vs. Realität – der Alltag einer stinknormalen Mutter

  Ich wäre gern eine der Mütter, die 5.45 Uhr aufsteht, den Tisch deckt, die Vögel begrüßt, Brotbüchsen wundervoll und in appetitlich kleine Stückchen herrichtet. Dann die Kinder weckt, ihnen ein gesunde Frühstück kredenzt während der Kaffee in der teuren Espressomaschine mit den fair trade Kaffeebohnen duftet. Die Realität sieht anders aus. Mein Mann wirft mich aus dem Bett, ich bin wieder eingeschlafen nachdem ich den Wecker ausgeschaltet habe. Mit panischem Herzen und wankenden Beinen (ich muss mich an der Wand festhalten. Mist. Zu schnell aufgestanden) gehe ich ins Kinderzimmer und wecke die Kinder, nerve sie, bis sie aufstehen. Die beiden sind super und ganz schnell. Wahnsinn. Ich sollte von ihnen lernen. Mein Mann macht Frühstück. Cornflakes und Müsli. Die Kleine will unbedingt 2 Kuscheltiere und ihre Puppe mit ins Auto nehmen. Die muss aber noch angezogen werden. Und die Puppe braucht auch ein Kuscheltier. Ich bin gestresst. Während alle frühstücken schmiere ich Brote, packe Brotbüchsen und gebe mir Mühe, diese möglichst liebevoll und schön angerichtet in Ranzen und Kita Tasche zu stecken. Dabei mache …

Woche 34 von #365tageohne

    Ich durfte ein Interview mit Eva führen. Eva hat ihre Masterarbeit über fair Trade Mode geschrieben und herausgefunden, dass die meisten Menschen zwar über Herstellungsbedingungen Bescheid wissen, jedoch trotzdem weiter fast Fashion kaufen. • Was ist am Erschreckendsten an den Herstellungsbedingungen? Schwierig zu sagen, da dort viele Sachen meiner Meinung nach erschreckend sind. Aber die Tatsache, dass teilweise die Notausgänge verschlossen sind, sodass die Arbeiter im Falle eines Einsturzes wie z.B bei der Rana Plaza oder eines Brandes nicht aus dem Gebäude können, finde ich einfach nur schlimm. • Betrifft es alle gängigen Modeketten? Seit dem letzten Jahr versuchen viele Modeketten auch etwas für die Umwelt zu tun wie z.B. G-Star oder H&M mit der Recycling Woche. Schön und gut, aber die Arbeitsumstände bei der Herstellung bleiben weiterhin bestehen. Daran muss meiner Meinung nach was geändert werden. Ich denke, man kann nicht alle Modeketten ‚über einen Kamm scheren‘, aber die gängigen wie Zara, H&M, Primark und Mango sind eindeutig davon betroffen. • Warum wissen Menschen über diese schrecklichen Herstellungsbedingungen und kaufen immer noch …

Traumurlaub: Familotel St. Johanner Hof in Tirol

Montag morgen. Der Herbst ist da. Es ist grau, trüb und regnerisch. Gummistiefel waren auch schon im Einsatz, die Kinder haben Regenjacken an. Umso mehr lohnt ein Rückblick auf diesen Sommer und eine Empfehlung meinerseits für einen wunderschönen Familienurlaub (wenn ihr dann schon mal für nächsten Sommer planen wollt). Und nein, es ist kein gesponsorter Beitrag, keine Werbung…sondern eine ganz ehrliche Empfehlung, für die wir auch gezahlt haben. TRAUMURLAUB IM FAMILOTEL ST. JOHANNER HOF in St. Johann/Tirol   Ehrlich: Ich habe nie gedacht, dass Familotels so wunderschön und so entspannend sein können. Ich habe mich mehrere Jahre gedrückt und wollte es auch nie ausprobieren. Zum Glück haben wir es dieses Jahr dennoch getan. Denn, wir werden auf jeden Fall dahin zurückkehren. Es hat mich positiv überrascht. Begonnen hat die Erfahrung mit unserem Einzug in unser so genanntes „Familienzimmer“, bei dem man ein Appartement beziehen kann, bestehend aus zwei Zimmern und zwei Bädern. Das „Kinderzimmer“ ist auch so eingereichtet…kleiner und auf Kinder abgestimmt. Weiter gint die positive Überraschung beim Essen: Es gab ein extra Kindermenü, Lätzchen, …

32. Woche von #365tageohne

  Ihr Lieben, ich habe mir die ganzen letzten 10 Wochen Notizen gemacht und mir aufgeschrieben wie es mir geht und was passiert ist… aber die Luft war raus. Ich war wirklich lustlos auf dieses Projekt und hätte mir gewünscht, ich hätte es nie begonnen. Gerade im Sommerurlaub war es unendlich schwer, Verzicht zu üben. Ich wollte wieder shoppen und vor allem: Ich will kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn ich mir Schuhe oder etwas für die Kinder kaufe, was nicht secondhand und nicht fair trade ist. Das schlechte Gewissen habe ich vor mir selbst. Ich habe inzwischen zu viel erfahren, zu viel gelesen um das ignorieren zu können. Das ist ehrlich gesagt, keine leichte Bürde. Wir Menschen leben meistens leichter, wenn wir nicht so viel wissen. Das muss man schon mal ehrlich sagen. Oder anders gesagt: Wir leben leichter, wenn wir einfach die Augen verschließen. Wir wollen es nicht wahrhaben, dann können wir so weiter machen wie bisher. Hier ist ein Auszug von den vergangenen Wochen: Tag 158: Ich war heute mit meinem Mann …

Das perfekte Geschenk?!

*Anzeige     Was um alles in der Welt schenke ich denn nun schon wieder zum Kindergeburtstag? Was soll ich meinem Patenkind mitbringen? Und was hat das Kind noch nicht? Was kann ich meiner Freundin/meinem Freund als Abschied schenken, wenn er die Stadt verlässt? Was könnte ich als Mitbringsel mitbringen? Seit einiger Zeit verschenken wir unheimlich gern das „Leipzig Wimmelbuch“. Es ist perfekt. Wimmelbuch geht eh immer, aber damit können wir immer wieder Leipzig neu entdecken. Manchmal fahren wir an einem Haus vorbei und die Kinder rufen: „Da, das ist die Seite aus dem Wimmelbuch!“ Der Willgeoos Verlag aus Potsdam hat aber noch viel mehr Wimmelbücher… Es gibt inzwischen das Stadtwimmlbuch für Kiel, Dresden, Stuttgart, Rügen, Norderney, Fehmarn… und nicht nur das. Es gibt auch Mitmachbücher vom Allgäu, von Norderney oder Oberstaufen. Perfekt gegen Langeweile und für Entdeckerkinder. Wer lieber lesen möchte, findet Sachbücher oder Erste-Lese Bücher, Märchen oder beispielsweise auch ein Buch auf Plattdeutsch. Die Auswahl ist originell und anders und es ist definitiv einen Blick und ein Geschenk wert.   Die Verlag wirbt …