Warum Geschenke manchmal mehr Stress als Freude machen
Ich mag Geschenke. Wirklich. Ich liebe es, mir Gedanken zu machen, etwas Passendes zu finden, jemanden zu überraschen. Und trotzdem gibt es diese Phasen im Jahr wie Geburtstage, Weihnachten, Hochzeiten, Kindergeburtstage, Abschiede im Kindergarten usw., in denen sich Geschenke weniger nach Freude und mehr nach einer weiteren Aufgabe auf der endlosen To-do-Liste anfühlen. Denn Geschenke sind selten „nur“ Geschenke. Sie bedeuten Planung. Mitdenken. Merken. Recherchieren. Bestellen. Rechtzeitig daran denken. Und oft passiert all das im Kopf zusätzlich zu allem anderen, was sowieso schon läuft. Willkommen beim Thema Mental Load. Geschenke und Mental Load – eine unsichtbare Aufgabe Mental Load beschreibt diese unsichtbare Denkarbeit, die im Hintergrund ständig mitläuft: Wer braucht wann was? Was hatten wir letztes Jahr? Was passt zu der Person? Was ist altersgerecht, nachhaltig, nicht zu teuer, aber auch nicht lieblos? Gerade beim Schenken wird das besonders deutlich. Man merkt sich beiläufige Kommentare („Das wollte ich mir irgendwann mal kaufen“), beobachtet Vorlieben, speichert Ideen im Kopf und hofft darauf, sich Wochen später noch daran zu erinnern. Das gelingt natürlich meistens nicht. Und was …










