Alle Artikel in: Elternzeit

„Dein Leben wird komplett auf den Kopf gestellt, es wird sich ALLES ändern.“

Lisa-Maria lebt mit Mann und zwei Kindern in Chemnitz. Sie ist Psychologin, Familientherapeutin und Journalistin. Nebenbei gibt sie auch gern Nachhilfe. Sie liebt eine gute Balance zwischen Familienzeit und Auszeit für sich selbst, Zeit zum Schreiben, Musik machen, Lesen, Nähen, Städtetrips und das Kaufen von Second Hand Kleidung.   „Dein Leben wird komplett auf den Kopf gestellt, es wird sich ALLES ändern.“ – Das haben mir alle vor der Geburt meines ersten Kindes gesagt. Damals habe ich ihnen nicht geglaubt und gedacht, so schlimm wird es schon nicht werden. Heute weiß ich, sie hatten Recht. Ein Kind bringt das ganze, mehr oder weniger geregelte Leben durcheinander, der Alltag muss komplett neu strukturiert werden. Doch was mir keiner gesagt hat: Auch ein zweites Kind schafft das nochmal! Während ich diesen Artikel schreibe – und nebenbei in aller Schnelle ein Brot verschlinge –, habe ich Mühe, mit meinen kurzen Armen an die Tastatur zu kommen, da Kind Nummer 2 in der Trage auf meinem Bauch liegt und schläft. Auch Kind 1 macht gerade Mittagsschlaf. Die Tatsache, dass …

Sprecherin beim „Lass es leuchten“ Online Kongress

Werbung Ich habe heute ganz besonders aufregende Neuigkeiten für alle Mütter unter uns, die die Sehnsucht haben, ihr inneres Potential noch mehr auszuschöpfen und mit ihrer Vision in die Umsetzung zu kommen. In zwei Wochen, vom 14. bis zum 21. Oktober, findet ein kostenfreier Online- Kongress mit dem Titel „Lass es leuchten“ statt, der sich insbesondere an Mütter richtet. Ich freu mich, dass ich neben 15 anderen Expert*innen als Sprecherin mit dabei bin. Bei dem Kongress erfährst du u.a… Wie du von einer Idee in die konkrete Umsetzung kommst Welche Eigenschaften du brauchst, um ins Handeln zu kommen Wie du die göttliche Perspektive in deinen Prozess hineinnimmst Es werden Tausende von Frauen mit dabei sein. Hiermit also eine persönliche Einladung auch von mir an alle Frauen, sich dieses einmalige, kostenfreie Event voller Ermutigung, Inspiration und Herzblut nicht entgehen zu lassen.   Melde dich am besten direkt an. *Lass dich ermutigen und inspirieren, deinen Platz im Leben einzunehmen.   Priska     *Affiliate Link

Ein neues Schuljahr in der Pandemie

Die Schule geht wieder los in Sachsen. Und damit einhergehend wieder ein unsicheres Schuljahr für Schüler, Lehrer und Eltern. Zwei Wochen plant unsere Schule aktuell bezüglich aller Hygienemaßnahmen im Voraus. Angespannt bin ich. Gebe jedem meiner Schulkinder Desinfektionsmittel mit in die Schule und kaufe wieder neue Atemmasken. Bunte und bedruckte. Natürlich. Noch immer ist es keine Routine für uns. Noch immer müssen die Kinder morgens daran erinnert werden. Und irgendwie beruhigt mich das auch. Sie erinnern sich noch an ein Leben ohne Pandemie – Gedanken und spüren immer noch die Ausnahmesituation der andauernden Monate. Sicherlich kommt es auch daher, dass wir unsere letzten beiden Sommer in Skandinavien verbracht haben und die Hygienemaßnahmen dort mitunter völlig anders sind als bei uns in Deutschland. Die Kinder wären am liebsten dort geblieben. Aber es nützt nichts, das Schulsystem ruft uns zurück in den Alltag. Und wir werden auch dieses Schuljahr meistern. Es ist keine Frage, ob, sondern wie. Resilienz Resilienz ist für mich das A und O. Widerstandskraft, die nach Lösungen sucht und nicht nach Schuldigen. Kritik, Aufregen …

10 Dinge, die ich nur für mich mache

10 Dinge, die ich gerne mache. Nur für mich. Diese aufzuzählen sollte nicht schwer sein. Ein langes Bad nehmen, ohne unterbrochen zu werden. Einen sinnlosen Belletristik Roman zu lesen, der nichts weiter kann, außer zu unterhalten. Ins Kino gehen. Obwohl ich nach zigtausenden Netflix Serien es kaum noch schaffe, einen ganzen Film ohne Unterbrechung anzuschauen. In die Karibik fliegen. Oder nach Kuba. Oder noch besser, nach Island. Aber es wäre noch schöner, ich könnte die Kinder mitnehmen. Also vielleicht lieber nur ein Wellnesswochenende. … … … 10 Dinge erscheinen gar nicht viel und doch scheinen sie viel zu viel. Als hätte ich verlernt, was mir gefällt und wer ich bin. Ohne Kinder. Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, alles in Rekordgeschwindigkeit zu machen, alles unter einen Hut zu bekommen, Multitaskingmäßg Job, Kinder, Haushalt, das Geburtstagsgeschenk und die volle Windel abzuarbeiten, dass wir, sollten die Kinder irgendwann flügge werden, gar nicht mehr wissen werden, was wir mit der ganzen Zeit anfangen sollen.   Zwischen Wäschebergen und Sorgenmonstern Dieser Prozess kommt schleichend. Und er startet im …

Kleine Zicke, Haustyrann – warum unser Blick aufs Kind entscheidend ist

Boah – jetzt mach doch bitte nicht so ein Theater. Ich stehe mit meinem Kind vor der Kita und eigentlich könnte alles so schön sein. Die Lieblingserzieherin kommt uns an der Tür entgegen, die Sonne scheint und wir sind ausnahmsweise mal richtig pünktlich. Doch das Kind möchte nicht in die Kita. Heute nicht. Denn genau an diesem Morgen hat es beschlossen, dass es die Kita doof findet. Da hilft alles nicht. Die warmen und wertschätzenden Worte der Lieblingserzieherin verhallen, genau wie mein langsam etwas verzweifelt werdendes Bitten und Überreden. Das Kind klammert sich an mich und möchte keinen Meter gehen. Die hat dich ganz schön im Griff, sagt eine andere Mutter, die mich und das Kind zwar kaum kennt, aber unsere Szene trotzdem nicht unkommentiert lassen kann. Im Griff – hämmert es in meinem Kopf. Sie manipuliert mich. Sie macht Theater. Mein Herz schlägt mittlerweile bis zum Hals und mein Magen beginnt, sich unschön anzuspannen, als erwarte er, gleich von einem Basketball getroffen zu werden. Jetzt geh da halt rein, möchte ich brüllen. Oder besser …

Mein Podcast zum Buch

Mamas haben oft nicht viel Zeit. Lesen ist beinah unmöglich. Daher sind die Kapitel in meinem neuen Buch auch bewusst nicht so lang. Allerdings hätte man noch so viel mehr sagen können zu den einzelnen Themen! Daher habe ich mir überlegt, dass ich zu einzelnen Kapiteln noch einmal die Frauen einlade, die ihre privaten Verzweiflungsmomente im Buch geteilt haben und mit ihnen im Gespräch mehr Hintergrundinformationen und mehr Tiefgang und Echtheit per Podcast mit euch teile. Die ersten 4 Episoden sind online und auf Spotify und hier im RSS FEED abrufbar. Der Titel vom Podcast ist “Endlich gut genug” und die erste Episode steigt direkt heikel und knallhart ein, mit dem Thema: “Wir haben kaum noch Sex” <div><script id=”letscast-player-d3d95b16″ src=”https://letscast.fm/podcasts/endlich-gut-genug-19803ba4/episodes/wir-haben-kaum-noch-sex/player.js”></script></div> Das Buch könnt ihr u.a. hier erwerben. Viel Freude euch beim “gut genug” fühlen!  

Wie wird man resilient gegen Alltagsstress? Ein Interview mit Claudi von wasfürmich

In meinem aktuellen Artikel in der Zeitschrift “family” habe ich die Autorinnen Nicola Schmidt und Julia Dibbern zum Thema “Stressresilienz” ausgefragt. Stressresilienz erleichtert den Alltag ungemein und hilft dabei, sich nicht in Schuldzuweisungen zu verstricken, sondern gemeinsam aktiv Lösungen zu suchen. Wer mehr darüber wissen möchte, findet im Buch “Wild world” der beiden Autorinnen eine hilfreiche und wunderbar zu lesende Lektüre. Claudia findet ihr auf wasfürmich. Sie ist 4fache Jungsmama, Autorin, Bloggerin und Unternehmerin. Sie ist ein Tausendsassa, kreativ, gefühlt nicht aus der Ruhe zu bekommen, mit unendlich viel Energie und Liebe und immer einem Lachen auf dem Gesicht. Mitten in ihrem letzten Buchprojekt, zogen plötzlich noch Hühner und Hasen bei ihnen ein. Wie kann man so resilient sein? Zumindest wirkt Claudi so.  Aber stimmt das auch? Und wenn ja, wie schafft sie das? ———————————- Claudi, auf mich wirkst du sehr resilient. Täuscht das und du sitzt regelmäßig mit den Nerven fertig am dreckigen Küchentisch? Oder hast du wirklich „Nerven wie Drahtseile“? Claudi: Mmh, also viele behaupten das über mich. Auch Freunde. Ich finde eigentlich, …

Mitten im Winter – wie haltet ihr das aus?

*enthält etwas Werbung   Magst du den Winter? Ich nicht. Obwohl ich Geburtstag habe. Obwohl Lele Geburtstag hat. Ich mag die Kälte nicht. Die leeren Tage. Die Dunkelheit. Ich mag auch nicht, dass meine Kinder oder ich krank sind. Aber, um das vorab zu nehmen, ich will lernen, mich darauf einzulassen. Zu oft sehnen wir jetzt schon den Frühling herbei, statt uns an den Wintersachen zu erfreuen, die man nur im Winter machen kann. Schneemänner bauen. Schlitten fahren. Ein Winterurlaub. Schlittschuh laufen. Nicht schwitzen. Wenn man krank ist, stundenlang Fernsehen schauen. Was fällt dir noch ein? Ich möchte lernen, die Jahreszeiten zu wertschätzen, für das was sie sind. Es gibt sie nicht umsonst. Jede Jahreszeit hat ihr eigenes Leben, ihre eigenen Feste und eigentlich bietet der Winter doch wirklich viele wunderschöne Sachen. Unsere Mädchen freuen sich beispielsweise schon sehr auf Fasching. Nun, aber trotzdem kann ich zugeben: Diese Tage, wenn die Kinder krank sind, nerven. Auch diese vollen Arbeitstage. Die Wäsche. Das Putzen. Das immer etwas zu tun ist. Und ich merke, wenn mich der …

slow family living Finanzen Update #MamasundMoneten

Vielleicht erinnert ihr euch. Ich hatte euch zu Beginn des Sommers geschrieben, dass der Mann und ich entschieden haben, weniger bis gar nichts mehr zu kaufen. Warum? Es hat gestresst. Kartons, Müll und immer mehr, immer mehr… Auch Kaufen kann Stress sein. Tatsächlich hat dieses Experiment gut funktioniert. Wir mussten nur einen Sonnenschirm in dieser Zeit ersetzen, der kaputt gegangen war. Und Urlaubslektüre haben wir für die Seele gebraucht. Nun sind ein paar Wochen ins Land gegangen und ich habe mich bewusst mit dem Thema Finanzen beschäftigt. Auslöser war der Brief der Rentenkasse, der mich vor Schreck fast vom Stuhl schmiss. Ich dachte, dass ich gar nicht so schlecht dran sei, weil ich immer brav alle Elternjahre angegeben hatte und ansonsten so gut wie lückenlos erst studiert und gearbeitet hatte. Ich hatte mich tatsächlich einfach auf den Mann verlassen, auf unsere endlose Liebe und unsere gemeinsame Absicherung als Paar. Wir hatten uns gemeinsam gut aufgestellt in den letzten Jahre, BUs abgeschlossen, das Haus gekauft, Risiko Kapitalversicherungen, Riester Sparverträge, Fonds für die Kinder… und auch wenn …