Autor: Lisa-Maria Mehrkens

Mit Kindern Glaube leben

Vor Kurzem fragte mich eine nichtchristliche Freundin: „Woran merkt man in deiner Erziehung eigentlich, dass ihr Christen seid? Wie bringt ihr das euren Kindern bei?“ Gute Frage! Wo macht mein Glaube in meiner Erziehung einen Unterschied? Und wie kann ich das, was ich glaube, meinen Kindern altersgerecht mitten im Familienalltag beibringen? Ich habe mich anschließend darüber mit vielen christlichen Müttern und Vätern unterhalten und nun hier ein paar Anregungen zum Ausprobieren für euch. Für Leseratten Auch im christlichen Bereich gibt es zahlreiche liebevoll gestaltete Kinderbücher, die Kindern unterschiedlicher Altersspannen Bibelgeschichten und christliche Werte näherbringen. Unser Sohn etwa hat noch vor dem ersten Geburtstag eine „Knister-Kinderbibel“ bekommen, die aus wenigen, knisternden Stoffseiten und bunten Bildern besteht.  Und unsere große Tochter hat eine praktische Taschenbibel mit Griff, die sie wie einen kleinen Koffer umhertragen kann – so machen Bücher Spaß! Manchmal schauen sich die Kids die Bücher allein an, manchmal lesen wir gemeinsam oder spielen eine der Geschichten nach. Wer es gern greifbarer mag, kann dafür sogar Spielfiguren benutzen. Ein Klassiker zum Erzählen und Nachspielen ist die …

Entspannt euch, Mamas!

Lisa-Maria lebt mit Mann und zwei Kindern in Chemnitz. Sie ist Psychologin, Familientherapeutin und Journalistin. Nebenbei gibt sie auch gern Nachhilfe. Sie liebt eine gute Balance zwischen Familienzeit und Auszeit für sich selbst, Zeit zum Schreiben, Musik machen, Lesen, Nähen, Städtetrips und das Kaufen von Second Hand Kleidung.   Es war mal wieder einer dieser Chaos-Tage: Unser Sohn hatte den ganzen Tag gequengelt, ich selbst hatte viel zu wenig Schlaf bekommen und war deshalb ähnlich grummelig wie Junior. Kein einziges Vorhaben, das auf meiner To-Do-Liste stand, gelang mir. Und auch im Haushalt schaffte ich nichts, da ich den ganzen Tag ein kleines Menschlein auf meinem Arm mit mir herumtrug. Meine Laune sank entsprechend über den Tag immer mehr. Miesgelaunte Mama Als ich abends meiner Tochter vor dem Schlafengehen noch eine Geschichte vorlas, saß ich völlig entnervt in ihrem Zimmer, sie auf meinem Schoß, und sah mich um: Chaos! Überall lagen noch Spielzeuge oder Kleidungsstücke und auch viele Dinge, die eigentlich in ein anderes Zimmer gehörten und von meiner Tochter verschleppt worden waren. Aber jetzt war …

Von Sternenkindern und Regenbogenwundern

Lisa-Maria lebt mit Mann und zwei Kindern in Chemnitz. Sie ist Psychologin, Familientherapeutin und Journalistin. Nebenbei gibt sie auch gern Nachhilfe. Sie liebt eine gute Balance zwischen Familienzeit und Auszeit für sich selbst, Zeit zum Schreiben, Musik machen, Lesen, Nähen, Städtetrips und das Kaufen von Second Hand Kleidung.   Anfang Januar vor drei Jahren war der Entbindungstermin für unser erstes Kind. Wir hatten so lange darauf gewartet, gebetet, gehofft, waren in Kinderwunschzentren und haben viele Methoden ausprobiert. Als wir uns nicht mehr verzweifelt an unseren Kinderwunsch klammerten, sondern losließen, passierte es – ich wurde schwanger. Selten hatte ich ein solches Glücksgefühl erlebt wie beim Anblick des zweiten Strichs auf dem Schwangerschaftstest. Doch leider währte unsere Freude nur kurz… Kein Herzschlag mehr Nur 5 Wochen nach dem positiven Test und gerade mal drei Wochen, nachdem wir im Ultraschall zum ersten Mal das winzige Herz unseres Kindes schlagen sahen, kam der Schock: Die Ärztin verkündete mir, dass unser Wunder nicht weiter gewachsen war und man keinen Herzschlag mehr finden konnte. Ich war damals in der 11. Schwangerschaftswoche, …