Autor: prislacht

Alltagsimpressionen

Das ist eine Woche!! Ich habe nicht viele Worte übrig, daher wird es ein bunt gemischter Haufen voller chaotischer Gedanken und Sätze. Vergebt mir, beim nächsten Mal wirds wieder besser. Ich lebe momentan zwischen Hausbau und den dazugehörigen diversen Terminen mit Fliesenleger, Maler, Küche planen, Elektriker… ich streichle verzückt unsere neuen Fliesen, die noch unausgepackt im Haus stehen. Ich träume von unserer kleinen, aber schönen Küche, die hoffentlich realisierbar sein wird und stehe mit dem Maler vor den unverputzen Wänden und hoffe, dass die Farben die ich aussuche, später die gewünschte Wirkung haben werden. Hätte ich mir mehr trauen sollen, weniger pastellig aussuchen sollen? Dunkelblaue Wände beispielsweise finde ich in anderen Wohnungen ja auch wundervoll.   Ich treffe meine neue Hebamme, den Frauenarzt und erstelle eine Liste mit all den Babysachen die wir noch brauchen. Ich verwerfe diese Liste und schreib wieder eine neue. Dann verzweifle ich, weil es doch noch so viel Kleinkram geworden ist und ich keinen blassen Schimmer habe, wann ich das alles besorgen soll. Vor dem Umzug? Blödsinn. Nach dem Umzug? …

Start ins neue Jahr und die ersten 3 Monate der Schwangerschaft

    Ihr Lieben, das neue Jahr hatte einen holperigen Start bei uns: Krankheit, Erschöpfung, Tränen, Schwangerschaftshormone, nervige Hausbaumomente… vielleicht ist es gut, wenn das Jahr so beginnt, denn es macht mich demütig und gnädig. Meine Vorhaben sind schnell vergessen, denn alles steht Kopf. Statt dessen sind wir viel zu Hause, leben von Tag zu Tag, hoffen auf gute Nächte mit ausreichend Schlaf und sind uns unserer Fehlbarkeit und Menschlichkeit manchmal mehr als bewusst. RUHE ist das, was wir brauchen und das, was uns momentan am Schwersten fällt. Wenn man seit 3 Wochen zu Hause sitzt, laufend einer krank ist und wir nichts anderes tun, als ausruhen, reicht es irgendwann mal. Obwohl vor allem bei mir das tiefe Gefühl herrscht, dass ich jetzt dringend Urlaub bräuchte. Statt dessen stehen Prüfungen an, der Umzug in unser Haus, Kindergeburtstage… es bleibt also nichts übrig, als jeden Tag einzeln zu nehmen, ruhige Momente zu suchen und zu schaffen und mich in Gottes tragende Arme fallen zu lassen. Die ersten 3 Schwangerschaftsmonate hatten es wirklich in sich. Bei meinen …

MOM Style- Style den Babybauch

Ihr Lieben, jede Schwangerschaft aufs Neue nehme ich mir vor, meine Hosen und Röcke so lang wie möglich zu tragen. „Ich brauche nicht viel Neues, ich trage meine normale Kleidung einfach weiter“- so die Devise. Und jedes Jahr aufs Neue stelle ich fest, dass mir all die normale Kleidung innerhalb kürzester Zeit viel zu unbequem wird. Sie kneift überall, ich habe das Gefühl keine Luft zu bekommen. Also gilt es, klug zu investieren und die richtigen Sachen zu holen, die man auch möglichst die ganze Schwangerschaft über tragen kann. Wer schon mal schwanger war, weiß: Was einem im 4. Monat passt, passt einem definitiv nicht mehr im 9. Monat. Gerade dann wenn man es wirklich dringend braucht. Was mich betrifft: Ich bekomme riesige Bäuche, sehe jedesmal aus als würde ich Zwillinge in mir tragen und platzen. Man fragt sich, wie ich mich gegen Ende überhaupt noch bewegen kann. Diesmal aber habe ich nun ein Kleid gefunden, von dem ich mir sicher bin, dass ich es auch noch gegen Ende tragen kann. Es ist ein Sommerkleid, …

times and seasons

Das Abendbrot steckt im Backofen, die Kinder streiten immer wieder und ich sitze an meinem übervollen Schreibtisch zwischen Kassenzetteln, Unikram, Kamera und Terminplaner und schreibe diesen Text. Ein ungünstiger Moment um zu schreiben, aber wenn ich Gedanken im Kopf habe, muss ich sie SOFORT aufschreiben, sonst wird das nie etwas. In unseren Gottesdienstbesuchen ist in den letzten Wochen immer wieder ein Bibelwort aus Prediger 3,2-8 vorgekommen. Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und das Gepflanzte Ausreißen hat seine Zeit; 3 Töten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit; Abbrechen hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit; 4 Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit und Tanzen hat seine Zeit; 5 Steinewerfen hat seine Zeit, und Steinesammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und vom Umarmen sich Fernhalten hat seine Zeit; 6 Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Fortwerfen hat seine Zeit; 7 Zerreißen hatG seine Zeit, und Nähen hat seine Zeit; …

Back – Freitag: Winterliches Familiendessert – 5min, schnell und lecker

  Ihr wisst sicher schon von meinen anderen Rezepten: Bei mir muss es schnell gehen. Mit Kindern hat man wahrlich keine Zeit stundenlang mit verschiedensten Gewürzen und flambieren und karamellisieren usw in der Küche zu stehen. Gleichzeitig versuche ich, meinen Kindern immer etwas Gemüse oder Obst unterzujubeln. Hier kommt also mein 5min Dessert für die ganze Familie. Schnell und lecker.   Zutaten (für 3 Portionen): Kekse (zB. die von Ikea ohne Schokolade oder Butterkekse) 100g Mascarpone 150g Quark 100g Zucker Kirschen (Schattenmorellen) Zimt oder Kakao (je nach Belieben)   Anwendung: Zerkleinert pro Glas oder Schüssel 2 Kekse als Boden (einfach mit der Gabel zerdrücken) Vermischt Mascarpone, Quark und Zucker zu einer gleichmäßigen Masse Danach kommt die Mascarpone-Quark Creme auf die Kekse Garniert wird mit Kirschen und darauf ein wenig Zimt oder Kakao. Jetzt nur noch 30min in den Kühlschrank stellen und fertig. Lecker!    

Weihnachten mit Kind- so feiern wir!

  Die liebe Sylvie von Blog Momsfavoritesandmore hat zu dieser Blogparade aufgerufen. Als ich vor einiger Zeit ein Foto bei Facebook von unserem Baum gepostet habe, gab es allerlei Unverständnis. Warum wir so früh dran seien, was die Adventszeit für uns bedeute…? Im Zuge dessen gebe ich euch gern Einblick in unsere, wenn auch etwas außergewöhnliche, Weihnachtszeit. Der Advent Advent ist für mich eine Vorbereitung auf den Heiligabend. Wir feiern Jesu´Geburt, die Geburt unseres Erlösers und damit auch eine Geburtstagsparty. Manches Jahr schon habe ich überlegt, Geburtstagsgirlanden mit „Merry Christmas“ aufzuhängen, mich im Endeffekt jedoch immer wieder dagegen entschieden. Wenn man die Weihnachtsgeschichte liest, erkennt man, dass die Schreiber eine „heilige Nacht“ vor Augen hatten. Eine Nacht, die ruhig, besinnlich und ja… eben diesen kleinen Hauch Heiligkeit hat. Im Walt Disney Film würde man von „Magie“ sprechen. Im Advent versuchen wir jedes Jahr uns so viel wie möglich vom „Hals zu halten“. Ich gehe zu keiner Veranstaltung die nicht unbedingt sein muss, ich backe nur so viele Plätzchen wie wir eben brauchen und versuche ansonsten …

Woche 46 von #365tageohne

  252: Ich würde sagen: Die meiste Zeit der 250 Tage ist mein Interesse an Mode eher abgeflaut. Ich habe nicht mehr meine Handtaschen passend zu den Schuhen getragen, habe wenig kombiniert, sondern eher immer wieder dasselbe angezogen. Das hätte ich gar nicht erwartet, aber es war eine gute Erfahrung. Weder hat es mich gestört, noch ist es jemandem aufgefallen. Jetzt aber ist es an der Zeit wieder in den Schrank zu schauen, zu stöbern, zu experimentieren… Ich habe weniger Lust auf immer wieder dieselben Sachen. Es sind theoretisch noch 4 Monate, falls ich es so lange durchziehen sollte.   270: Es ist richtig viel Zeit vergangen. Ich bin schwanger. (Haaaa! News verpasst?:)) Das hat mich noch einmal schwer ins Nachdenken gebracht ob ich dieses Projekt wirklich fortsetzen möchte. Habe mir dann erst einmal Schwangerschaftskleidung von einer Freundin geliehen. Es fordert mich heraus mich vor meinen Kleiderschrank zu stellen und immer wieder dieselben Teile zu sehen und auch jetzt, wo sich mein Körper ändert, nicht zu wissen was mir passt. Das bedeutet, dass ich normalerweise …

Entschleunigung statt Perfektion. Kinder brauchen Zeit. Wie schaffen wir das?

  *Anzeige Es ist Adventszeit und dieses Jahr steht ganz bewusst Entschleunigung auf unserem Fahrplan. Es ist nicht so, als wären unsere to-do Listen nicht voll. Wir stemmen viel auf einmal. Umso wichtiger ist es, dass wir Zeit haben zum Nichtstun und zum Erholen. Zeit, zum Vertrödeln. Zeit, um gesund gemeinsam zu essen. Zeit, um zu spielen. Zeit, um die vielen kleinen Adventsmomente auszukosten und zu genießen. Bewusst Abstriche und weniger machen. Bewusst nicht perfekt sein, sondern lieber ausruhen. Kinder brauchen Zeit um zu spielen. Hier habe ich schon mal darüber geschrieben, wie wichtig es ist, genügend Freiräume für unsere Kinder zu schaffen. Jedes Kind ist unterschiedlich belastbar. Manche brauchen 4x pro Woche Sport oder Spielplätze um zu toben, andere brauchen ihr Zimmer, ein Hörspiel und ein gutes Buch. Jedes Kind braucht unterschiedliche Förderung und hat unterschiedliche Begabungen. Unsere Kleine liebt es, zu puzzlen. Die Große schaut Puzzle nicht mal an. Dafür könnte sie den ganzen Tag basteln und Handarbeiten machen. Und ich versuche Beiden, zeitliche Freiräume zu schaffen, damit sie das ausleben können. Oftmals …

DIY Magnet-Tafel Wand

  Unser Umzug und die Fertigstellung unseres Eigenheims rückt in großen Schritten näher. Da ich weiß, dass ich in dieser Zeit noch weniger Zeit haben werde und meine Prüfungen auch in nicht weit entfernter Zukunft liegen, habe ich mir jetzt Zeit freigeschaufelt um unserer Lele ein kleines Gadget fürs neue Kinderzimmer zu basteln. Ihr wisst ja, ich lackiere ja eh total gern, also war das Streichen mit Tafellack kein Thema. Was braucht ihr: 1 abgemessene Spanplatte 4 abgemessene Holzleisten 2 Haken Tafellack Magnetlack Handschuhe Pinsel LED Lichterkette Wie es geht: Die Holzleisten werden an der Spanplatte befestigt. Dies hilft dabei, dass die Magnetwand später etwas absteht von der Zimmerwand und die LED lichter gut zum Tragen kommen als indirektes Licht Befestige Haken zum Aufhängen an den Holzleisten Nun brauchst du den Magnetlack. Am Besten, du streichst 2-3x. Es trocknet sehr schnell, geht also ziemlich fix. Wenn der Magnetlack trocken ist, trage 2x Tafellack auf. Achte darauf, dabei Handschuhe zu tragen und dringend Folie unter zu legen. Wenn man tropft, ist es eine ziemliche Schweinerei. Nun …

DIY Puppenbett im Schwedenstyle

 *enthält Werbung Meine Kinder lieben Puppen. Sie sind echte Puppenmuttis. Die kleine Merlind hat das mit dem Namen geben noch nicht so richtig drauf, daher heißen alle Puppenkinder so wie die Puppe der großen Schwester: „Magdalena“. Wir haben also momentan ca. 5 Magdalenas zu Hause, die angezogen, ausgezogen, gebadet, gebürstet… werden müssen. Merlind sagt sehr oft: „Ich bin schon eine richtige Mama. Ich habe alle meine Magdalenas bei mir im Bauch gehabt und dann…schwupps…sind die alle rausgepurzelt!“ Nun haben wir aber ein Problem. Wo sollen die alle schlafen? Als ich Kind war gab es in den 90ern ein tolles Doppelstockbett zu Weihnachten. Ja, auch ich hatte schon einen Puppentick. Dieses Bett war der Traum auf Erden. Im Laufe der Jahre, oder besser Jahrzehnte, ist es allerdings ziemlich klapperig geworden und die Puppen lagen immer öfter lieblos darin herum. Sogar die Bettwäsche war noch von meiner Oma genäht worden, lag dann jahrelang verstaubt auf dem Dachboden in einer Kiste herum… Kurzum: Es war nicht mehr schön. Wir fassten uns also ein Herz, mein Mann zog die …