Familie
Schreibe einen Kommentar

Wie ihr den passenden Schulranzen findet

Es ist wieder soweit. Der Schulanfang steht vor der Tür. Und mit dabei sind jedesmal ganz viele Fragen: Auf was muss ich achten? Welcher Schulranzen ist der Beste? Wie wollen wir feiern? Habe ich an alles gedacht? Wird mein Kind einen guten Übergang zwischen Kindergarten und Schule haben?

 

Zwei Kinder haben wir schon eingeschult. Beide Kinder haben Ergobag Ranzen bekommen und dann später einen Satch. Bereut haben wir das an keinem einzigen Tag. Hier im Osten wird der Schulanfang groß gefeiert. Es gibt Zuckertüten statt Schultüten und die sind eckig und einige Zentimeter größer als normal. Man mietet Restaurants, Säle oder lädt groß ein. Die Einschulungsfeier in der Schule findet samstags statt, so dass man hinterher lange feiern kann. Ich liebe es, dass dieser Tag so zelebriert wird. Markiert er doch einen so wichtigen Übergang. Für das Kind und auch für uns Eltern. Ich habe jedesmal geweint, wenn meine Mädchen aufgerufen wurden, sich zu ihrer 1. Klasse stellten und dann gemeinsam mit ihrer jeweiligen Lehrerin den Raum verließen.

Kriterien für den richtigen Schulranzen

Neben der Emotionalität hatte ich vorher immer Sorge, irgendetwas übersehen zu haben. Was muss mein Kind können? Haben wir an alles gedacht? Und woher weiß ich, welcher Schulranzen der richtige ist?

Ich habe online eine Checkliste gefunden:

• Leergewicht bis maximal 1,5 kg

• ausreichend Reflektoren für die Verkehrssicherheit

• stabile Bauweise

• gepolsterte Tragegurte

• ausgeglichenes Verhältnis im Schulterbereich

• getrennte Innentaschen, wasserabweisendes Material

• liegt eng am Rücken an

• ist kippsicher

• sollte das Kind nicht nach hinten ziehen

 

Auch für alle anderen Fragen, wie beispielsweise

Was bedeutet es, „schulreif“ zu sein? Wie man stillsitzen lernen kann, wie man Kinder vor Gewalt und Mobbing schützen kann und wie man mit der Angst vor ständigen Gefahren umgeht,

findet man einen Ratgeber zum Download.

Unsere Schulzeit-Erfahrungen

Rückblickend betrachtet muss ich sagen, dass der Start in die Schule mich und uns in eine völlig neue Ära katapultierte. Vorbei waren die Tage, in denen wir frei Urlaub buchen konnten. Vorbei die Vormittage im Zoo oder die Möglichkeit, den Kindergartentag erst 9 Uhr morgens starten zu lassen. Es fühlte sich zu Beginn fremdbestimmt an und ich fühlte mich auf der einen Seite sehr erwachsen und gleichzeitig auch zurück versetzt in meine eigene Schulzeit. War es schon so lange her, dass ich jetzt schon wieder meine eigenen Kinder in die Schule bringe? Es fühlte sich eher an wie ein Wimpernschlag und nicht wie 10 Jahre.

6 Jahre Schulzeit später haben wir uns alle dran gewöhnt. Schule gehört mit allen Facetten, Zetteln für Unterschriften, Elternabenden, Elternsprechtagen, Klassenfahrten und Weihnachtsfeiern zum Leben dazu. Schule bringt auch Herausforderungen mit sich und Wachstumsprozesse, in denen die ganze Familie immer wieder neu den Alltag organisieren und abwägen muss, um das Pensum an das jeweilige Kind anzupassen. Schule bringt mit sich, dass man dem Kind Vertrauen muss, dass es sich zurecht findet und sich kümmert. Die Zeit bringt mit sich, dass man sich und seinen eigenen Erziehungsfähigkeiten vertrauen muss.

Die Kinder bekommen immer größere Flügel. Und darum geht es ja auch: Sie sollen irgendwann mit starken, großen Schwingen aus dem Nest fliegen können!

 

Wenn ihr mehr von uns wissen möchtet:

In diesem Artikel schrieb ich über die  Zeit zwischen 9 und 13 Jahren und wie wir Vertrauen zu unseren Pre-Teens stärken können

Hier zeige ich euch Leles ersten Ergobag Ranzen.

Und hier seht ihr nicht nur Merlinds Ergobag, sondern auch Ideen für eure Zuckertüte

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert