Gemütlich wohnen, Sweet home
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Sweet home: Mein Scandi-Landhausstil und leckerster Rhabarbercrumble

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Als wir in unser Haus gezogen sind vor nunmehr schon über 4 Jahren, war ich mir einer einzigen Sache vollends sicher: Ich wollte eine Küche im Landhausstil. Ich wusste ganz genau, wie sie aussehen soll und es war ein großes und nervenaufreibendes Unterfangen, diese genau so zu finden und anpassen zu lassen.

Nachdem wir eingezogen waren, standen noch viele andere Dinge auf der Liste, wie das so ist nach einem Hausbau. Ich hatte ein Regal in der Küche, was ich nie schaffte, einzuräumen. Es füllte sich praktisch und wurde immer mehr und mehr Abstellfläche für Dinge, die Menschen bei uns vergessen hatten oder kleinen Sachen, die wir nicht verlieren wollten.

Es störte mich zusehends immer mehr, also beschloss ich, dieses Regal endlich anzugehen. Den Ausschlag hat Posterland aus Malmö in Schweden gegeben und die wunderschönen Bilder dort, die meine bisherige Sammlung perfekt ergänzt haben. Wunderschön ist auch das Poster von Frida Kahlo, das könnt ihr weiter unten sehen, denn das Portrait ihrer Hände ist die perfekte Ergänzung für ihr Selbstportrait.

 

Kleine Veränderung, große Wirkung

 

Ich brauchte ein passendes Farbsystem zu unserer hellgrauen Wand und den dazu passenden Fliesen. Der Mix aus leichten, skandinavischen Farben gepaart mit der Landhausküche schafft eine gewisse Leichtigkeit. Andernfalls könnte die Küche auch altbacken wirken.

Helle, kühle, pastellige Farben und leichte Materialien wirken skandinavisch. Genauso wie der Materialmix, der ungezwungen wirkt. Gepaart mit Erbstücken und hochwertigen Designermöbeln schafft man dieses Lebensgefühl in den eigenen vier Wänden.

Lange habe ich mich gesträubt und wollte die vielen Buntstifte nicht mehr neben der Kaffeemaschine stehen haben. Aber sie werden einfach mehrmals täglich benutzt. Die vielen Malbücher liegen etwas versteckt in einem Korb im Regal. So ist beides griffbereit wenn das Essen “noch 5 Minuten” länger kocht oder ein kleines Kind schon eher fertig ist mit Essen, aber noch auf die Geschwister wartet. Die Stifte selbst stecken in alten Konservendosen, die ich mitunter in Stoff eingewickelt habe.

Trockenblumen sind dieses Jahr absolut angesagt und meine Rettung für etwas Zeitloses. Ich freue mich, dass ich die frischen Blumen woanders hinstellen kann und mal nichts krümelt oder verwelkt.

Den Hack mit der Spülbürste habe ich mir beim Möbelschweden abgeschaut. Sie steckt in einer kleinen Miniaturvase, die auch dem skandinavischen Landhausstil entspricht. Und was soll ich sagen? Kleine Veränderung, aber großer Nutzen. Endlich rutscht sie nicht mehr überall herum.

 

 

Leckerster Rhabarber-Crumble

 

Rhabarber mag hier niemand so richtig. Nur wenn ich ihn unter Crumblen versinken lasse. Dann ist ratzfatz alles leer. Ich habe das Rezept für mein Rhabarber-Crumble hier schon mal aufgeschrieben.

Und wenn ich dann Freitag Nachnmittag da sitze, der Rhabarber-Crumble Duft durchs Haus weht und ich und auf die Bilder und Poster von Frida Kahlo schaue und mir immer wieder ihre Geschichte in Erinnerung rufe, dann weiß ich, warum ich mir wünsche, dass Blumen blühen und Rharbarber duftet und wir die Hoffnung und die Schönheit der kleinen Dinge hoch halten, mitten in einer Zeit, die uns so viel Kraft kostet.

Links zu allen Interieur Produkten:

 

Kaffeedose: Sostrene Grene

Tasse: Sostrene Grene

Vase Marrakesch aus Keramik: Depot

Bündel Beeren: Depot

Kranz Trockenblumen: Depot

Strauß Trockenblumen: Depot

Espresso Becher Gräser: Depot

goldene Teelöffel: H&M home

Tischdecke, Geschirrtücher, Servietten: H&M home

Kerzenständer: Ikea

 

 

 

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