Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glaube

Jahresvers 2020

“Ich glaube; hilf meinem Unglauben!” Mark 9,24   Situationen, in denen man “es kaum glauben kann”, erleben wir nicht allzu selten. “Ich glaube nicht, dass ich das schaffen kann.” “Ich kann es nicht glauben, dass ich das erleben muss.” “Ich möchte es, aber ich kann nicht glauben, dass ich noch gesund werden kann.” “Weihnachten in Frieden verbringen? Wie soll ich daran glauben?” Das neue Jahr bricht an und jedes Jahr setzen sich kluge Menschen zusammen und legen einen Vers aus der Bibel als so genannte “Jahreslosung” fest. Wie ein Jahresmotto. Und dieses Jahr, 2020, steht unter oben stehendem Vers. Glaube ist abstrakt, persönlich, nicht greifbar. Von manchen belächelt. Aber Glaube geschieht in jedem. Egal, ob wir an Gott, an Jesus, an eine übermenschliche Kraft oder an uns selbst glauben. Glaube versetzt Berge. Und wenn wir schwach sind, wenn der Glaube versiegt, wenn wir das Ziel aus den Augen verlieren und Hoffnung schwindet, dann werden wir keine Berge mehr versetzen. Dieser Vers oben wird in der Bibel von einem Vater gesprochen, dessen Kind von einem bösen …

Neue Rubrik “Glaube”

Ihr Lieben,   vor einem Monat habe ich mit Isabell das Familienmagazin rosa Krokodil hochgezogen, daher möchte ich ganz langsam dieser Mamalismus Seite eine andere Färbung geben. Es werden noch regional passende Artikel kommen, aber gerade Veranstaltungen und Leipzig Events werden nicht sofort aber mehr und mehr auf das rosa Krokodil “überwandern”. Statt dessen möchte ich dem Thema “Glauben” mehr Raum und eine eigene Rubrik geben. Glauben leben mit Kindern, persönliche Spiritualität und theologische Haltungen zu aktuellen Themen. Diese Rubrik ist für Menschen, die sich als “gläubig” bezeichnen, aber vor allem für Menschen, die einfach nur interessiert sind. Ich erlebe, dass gerade gläubige Menschen viel diskutieren, sich gern gegenseitig Glauben absprechen und verurteilen. Das möchte ich hier nicht. Hier ist jeder willkommen. Ich stelle mir manchmal Jesus vor, vor 2025 Jahren, wie er im Olivenhain saß mit seinen Freunden, wie er Wein trank mit ausgestoßenen Menschen der Gesellschaft, wie er Aussätzige heilte und nur diejenigen verurteilte, die der Meinung waren, es besser zu wissen und voller innerer Gesetzestreue waren. Wie können wir diesen Jesus in …

Warum ich gläubig bin.

Ich habe oft das Gefühl, mich erklären zu müssen. Allerdings weiß ich gar nicht, ob es eine Erklärung auf diese Aussage gibt. Daher bleibt dieser Satz als Aussage und nicht als Frage stehen. Ich habe Wunder erlebt in meinem Leben, die mir die Existenz eines Gottes zeigen. Und ja, man muss glauben wollen, um Wunder sehen zu können. Ich habe aber auch viel Leid gesehen, selbst erlebt. Es gibt Momente, da kann man nicht glauben. Da möchte man nicht glauben. Daher lautet die simpe Antwort wahrscheinlich: Ich will glauben. Unweigerlich ist die Frage nach dem „Warum“ mit dem Glauben an einen allmächtigen Gott verbunden. Es wird versucht, Erklärungen zu finden. Die Allmacht wird abgesprochen. Das Attribut „gut“ oder auch einfach seine komplette Existenz. Wie auch könnte man jemals erklären und verstehen, warum Menschen leiden müssen, die nicht leiden sollten? Wie könnte jemand eine Erklärung dafür haben, dass kleine Kinder ohne Eltern aufwachsen müssen, oder warum es uns in Deutschland so gut geht, während in anderen Ländern Menschen brutal sterben müssen? Diese Diskrepanz gilt es auszuhalten. …