Autor: prislacht

Im Hier & Jetzt

Zu viel. Erschöpfung. Heute habe ich 2h mit dem Hausbau verbracht, nebenbei versucht an meiner Hausarbeit zu schreiben, Emails beantwortet für meine Journalistentätigkeit, nebenbei Frühstück gemacht, das kranke und zu Hause gebliebene Kind versorgt, Mittag essen gekocht, die Wohnung gewischt, die Wäsche gemacht, mit den Kindern in den Zoo gegangen, dabei permanent mit dem Mann telefoniert wegen Hausbau, Bügelperlen aufgesammelt, Whatsapp bedient usw. Manchmal sind es zu viele Aufgaben und zu viele Rollen auf einmal. Manchmal möchte man gern einfach mal 2 Tage an nichts denken, keine to-do Listen haben und komplett entspannen. Als noch keine Kinder da waren, als noch keine Verantwortung da war, kein Hausbau, keine finanziellen Verpflichtungen. Ich habe mir das selbst ausgesucht und ich genieße das die meiste Zeit im Jahr. Ich würde meine Kinder um keinen Preis der Welt hergeben wollen und freue mich zur Zeit daran, spießig zu leben. Doch manchmal brodelt es in mir und ich merke: So spießig bin ich gar nicht. Ich würde gerne auswandern, würde gern Abenteuer erleben, die Nächte durchtanzen und nochmal 20 Jahre …

Wieso lässt Gott das zu?

„Ich habe das Gefühl, dass immer ich alles Schwere  abbekomme.“ „Ich bin ein richtiger Pechvogel.“ „Bei mir geht immer alles schief.“ „Warum schaffen die anderen das und ich nicht?“ Kennt ihr diese Sätze? Zu aller erst einmal: Vergleichen ist nie gesund. Dazu habe ich hier schon einmal einen Artikel geschrieben. Was machen die Gefühle von Angst, Versagen, Sorgen und Schwere mit mir? Wieso habe ich das Gefühl, dass es allen anderen besser geht als mir wenn doch objektiv gesehen wir eines der reichsten Länder der Welt sind und wir mehr als unsere Bedürfnisse täglich stillen können? Ist es nur eine pessimistische Lebenseinstellung und ein bisschen mehr Optimismus könnte helfen? Und wie ist das als Christ, hat Gott mir nicht versprochen „ein Leben in Fülle“ zu haben? Ist er nicht derjenige, der allmächtig ist und in der Lage wäre alle Probleme zu lösen? Nun. Nehmen wir meine kleine Tochter. Ihr Papa und ich haben uns scheiden lassen als sie sehr klein war. Das war weder für uns noch für sie etwas, dass wir uns gewünscht hätten …

Dinobeeren – die gesunde Süßigkeit ***Werbung

Kinder wollen meistens Süßigkeiten essen. Und das nicht nur 1x am Tag. Oftmals ein leidiges Thema zwischen Eltern und Kindern. Auch bei uns. Unsere Große darf 3x am Tag etwas Süßes essen. Auch Fruchtsäfte zählen da mit rein. Daran hält sie sich, nutzt es nicht mal aus. Die Kleine dagegen isst alles, was ihr in die Hände fällt. Unkontrolliert. Ob da die „3x-am-Tag“- Regel ziehen wird, bezweifeln wir. Wir überlegen ihr wie in Skandinavien üblich, eine „Wochenendtüte“ zu geben, die sie sich frei einteilen kann. Während mich das die letzten Tage immer wieder bewegt hat, trudelte ein kleines Päckchen bei uns zu Hause ein. Unsere Rettung. Dem Süßigkeitendilemma kann ich heute, hier und jetzt Abhilfe schaffen. Ich mache sonst wirklich selten Werbung und wenn, dann auch nur aus voller Überzeugung. Ich wurde dafür nicht bezahlt, sondern empfehle euch das, weil ich total begeistert bin. Dinobeeren gibt es bisher nur online hier zu kaufen. Sie sind Bio, Glutenfrei, Laktosefrei, sojafrei und in kompostierbarer Folie verpackt. Es gibt sie bisher in zwei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Schoko-Banane (raw vegan) …

Schule und Freizeit oder wie viel ist zu viel?

Meine Traumschule haben wir gefunden. Ein Segen, dass es so etwas gibt. Am Stadtrand von Leipzig gelegen, ein altes DDR Schulgebäude, dass nach alten Zeiten riecht. An den Wänden hängen Schulfotos von 1970 und eine alte Schulglocke erinnert daran, wie lange es diese Schule schon gibt. Um das alte Haus ranken Efeublätter und wenn man um das Haus herum geht, findet man einen riesigen Schulhof mit Klettergerüsten, Trampolin, einem Fußballfeld und links davon einen Wald. Ja. Diese Schule besitzt einen Wald. Und das Beste: Die Kinder dürfen in diesem Wald frei spielen. Natürlich ist der irgendwann zu Ende und eingezäunt, aber er ist so groß, dass man das Ende gar nicht sehen kann. Die Kinder dürfen Buden bauen und sich in der Zeit verlieren. Denn in dieser Schule gibt es kaum Hausaufgaben. Wenn es welche gibt, dann werden die auf Dauer von ein paar Tagen erledigt. Manche Male werden sie nicht aufgeschrieben, damit die Schüler Eigenständigkeit lernen. Die Kinder dürfen also in der Hortzeit einfach spielen. Es gibt Ganztagsbetreuungsangebote wie töpfern, tanzen, Hockey, basteln… aber …

Ferienzeit – Bücherzeit

  Bücher sind unsere Welt. Wir lesen genauso gern wie wir Filme schauen. Wir horten Bücher, die Bücherregale sind übervoll und die Ikeaqualität lässt zu wünschen übrig. Diesen Ansturm hatte Billy wohl nicht erwartet. Der Mann des Hauses muss laufend neue Nägel in die Rückwand schlagen. Meistens lesen wir mehrere Bücher gleichzeitig und manchmal auch nicht fertig. Ich hab gar nicht so viel Zeit wie ich gern lesen will. Aber ja, ich kann mir auch in meinem übervollen Alltag noch Zeit zum Lesen nehmen. Nun ist Ferienzeit bei uns und ich zeige euch hier ein paar der aktuellen Bücher von unserer Großen. Das Stickeralbum ist aus England und irrsinnig süß. Es grenzt sich von all den anderen Stickeralben die es momentan auf dem Markt gibt, ab. Besonders schön finde ich auch die Bücher über die geflüchteten Kinder. Es ist so geschrieben, dass Kinder sich gut damit beschäftigen können, ohne überfordert zu sein. Es ist uns wichtig, dass unsere Große über die aktuelle Thematik Bescheid weiß und gleichzeitig auch weiß, dass nicht alle Menschen, die ein …

Back – Freitag: Sommerrezept Himbeer Mascarpone Tarte

Im Sommer hat man wenig Lust zu backen. Wie auch, wenn in der Wohnung schon 25 Grad sind. Ich habe heute ein wundervolles Sommerrezept für euch. Es geht schnell, man muss nichts backen und vor allem ist es gnadenlos lecker. Ja, es ist nicht kalorienarm (wie so vieles, dass lecker ist), also solltet ihr es lieber mit Freunden und Familie teilen.   Himbeer-Mascarpone Tarte Zutaten: 1 Becher Schlagsahne 250g Mascarpone 500g Magerquark 300g Naturjoghurt 300g Zucker 500g gefrorene Himbeeren (nicht auftauen!) 1 Tafel weiße Schokolade   Anleitung: Ihr schlagt die Sahne steif. Mascarpone, Magerquark und Joghurt mit dem Zucker verrühren (so lange bis der Zucker sich richtig verbunden hat mit der Quarkmasse.) Vorsichtig die Sahne unterheben Nun schichtet ihr abwechseln die Himbeeren und die Quarkmasse in eine Auflaufform (durchsichtig sieht es besonders schön aus) Garniert wird das Ganze mit gehobelter, weißer Schokolade Ab in den Kühlschrank. Am Besten über Nacht.    

der perfekte Kleiderschrank. Tipps von der Stilberaterin FRAU MAIER in der 22. Woche von #365tageohne

  Ich habe ein paar Styling- und Kleiderschranktipps für euch von der Stilberaterin FRAU MAIER ergattert. Für euch. Für Dich. Wir haben doch eigentlich alle einen gut gefüllten Kleiderschrank. Und trotzdem ziehen wir immer wieder dieselben Kleider an und haben das Gefühl, dass wir eigentlich „nichts Anständiges“ im Schrank haben. Ich frage mich: Wie kann ich meine aktuelle Garderobe besser nutzen und wie kann ich gezielter und besser einkaufen um weniger und dafür besser kaufen zu können?   FRAU MAIER – auch bekannt aus Radio und TV – unterstützt Dich als Stilberaterin dabei, gut auszusehen und Dich erfolgreich anzuziehen – ganz klassisch vor Ort und auch online. Dabei kümmert sie sich nicht nur um Deine Garderobe, ihr größter Fokus ist es, Inneres und Äußeres in Einklang zu bringen. Persönlichkeit, Charakter und Kompetenz darf auf den ersten Blick sichtbar sein. Ihr gelebtes Motto: „Schönheit beginnt im Herzen und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen“ schenkt sie Dir für Dein persönliches Strahlen. Auf www.moderne-stilberatung.de kannst du mehr von ihr erfahren. Ich habe hier schon einmal …

Woche 20 und 21 von 56 Wochen – 365 Tage ohne

  Tag 140: Ich war heute bei einer grandiosen Kleidertauschparty in Leipzig. Es war nachhaltig und stellte sich gegen den aktuellen Wegwerfkonsum unserer Gesellschaft. Für mehr second-hand. Tag 141: Heute habe ich eine Kette und ein Armband geschenkt bekommen. Das Armband hält mit einem Magneten. Sehr originell. Ich freue mich sehr, wenn ich etwas Neues tragen kann. Komisch, dass der ganze Schrank voll ist, aber man sich irgendwie satt gesehen hat. Tag 143: Irre. Ich darf morgen bei Radio PSR über mein Projekt plaudern. Das freut mich wirklich sehr. Ich merke, wie immer mehr wirklich Veränderung bei mir eintritt. Die Kleidung in den Schaufenstern reizt mich kaum noch und die Hemmschwelle wird immer größer. Meine gute Freundin meinte letztens, dass sie eigentlich mein Projekt auch mitmacht. Ohne es mitzubekommen, shoppt sie auch nicht mehr und vor allem fängt sie an, sich vor diesen großen Modeketten zu ekeln. Vor den Herstellungsbedingungen. Eine andere Bekannte erzählte mir, dass sie als Familie nur noch fair oder secondhand kaufen. Und ich sag euch, sie ist eine der stylischsten Frauen, …

Plötzlich Mutter! Vom Sehnen und Vermissen alter Tage.

    Die Tage erscheint in der neuen family– Zeitschrift mein neuer Artikel übers Mutter-sein. „Plötzlich Mutter!“ heißt er. Es ist manchmal nicht so leicht, Mama zu werden. Lieben muss man nicht lernen, aber Mama sein. Es gibt Momente, gerade in den ersten Jahren, da sehnen wir uns nach der früheren Freiheit zurück, nach Verantwortungslosigkeit. Da werden uns die Zeiten des ewigen Schreiens, Wickelns und Stillens einfach zu viel. Wir haben uns das anders vorgestellt. Es ist nicht #regrettingmotherhood, denn wir bereuen es nicht, das kleine Würmchen bekommen zu haben. Ich habe in meinem Artikel ein paar Frauen interviewt und hier für euch auf dem Blog Dani von dem wunderschönen Blog „Glucke&so„. Auch sie hat Ähnliches erlebt. Lasst euch mit hineinnehmen in ihre ganz persönlichen Empfindungen und Gedanken.   Wie hast du deine erste Schwangerschaft erlebt? Ich ging Vollzeit arbeiten und das meist 50-60 Stunden die Woche. Ich liebte meinen Job und merkte aber recht schnell, dass ich Kontraktionen bekam. Mein Bauch war oft hart und das schmerzte etwas. Zudem bekam ich sehr viel Wasser …

Woche 19 von 56 Wochen #365 Tage ohne

  Tag 133: Und weiter gehts. Letzte Woche hatte ich einen echten Tiefpunkt, aber ich habe so viele aufmunternde Nachrichten bekommen, dass ich Motivation aufbringe, das ganze Experiment weiter fortzuführen. Soll ich euch sagen, was ich wirklich vermisse? Nagellack und Makeup kaufen. Ich gehe ganz sehnsüchtig jedesmal an den Auslagen vorbei und muss mich zwingen, vorbei zu gehen. Denn: Ich will dieses Jahr Verzicht üben. Ich habe genug Nagellack und Makeup in Hülle&Fülle. Letztens bin ich allerdings schwach geworden und habe mir eine Art Lippenstift gekauft. Wenigstens war er Bio. Spannenderweise reizt mich das am Meisten. Bio-Make Up. Tag 134: Ihr habt Kinder und wollt gern wissen, ob es für diese auch faire Kleidung zu kaufen gibt, die auch noch bezahlbar ist? Dann schaut mal hier: Enfant terrible und smalfolk Tag 135: Letztens hat mir eine Freundin gesagt, dass es ja „unfair“ sei, dass ich mir Schuhe kaufen dürfe. Ihr müsst wissen, ich darf mir schon Schuhe kaufen, aber ich kaufe mir nur welche, die ich wirklich benötige. Ich hätte zum Beispiel unglaublich gern solche …