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2 Tage in der Astrid Lindgren Welt in Vimmerby

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Im Herbst verzaubert die Astrid Lindgren Welt auf ganz besondere Weise. Der Geruch von Feuerholz vermischt sich mit dem typischen Geruch von Herbstwäldern und gebrannten Mandeln. Lichterketten hängen in den Bäumen auf dem Weg zur Mattisburg und zum Heckenrosental und Straßenlaternen leuchten in der Krachmacherstraße.

Aufwärmen kann man sich bei heißem Kakao mit Schlagsahne oder Hagebuttensuppe mit Vanilleeis und Mandelbiskuits. Und während man gemütlich zuschaut, wie Michel sich die Suppenschüssel auf den Kopf setzt, gibt es als kleine Leckerei zwischendurch kandierte Äpfel oder heiße Waffeln.

Die Welt, in der die Bücher von Astrid Lindgren lebendig werden, ist zu jeder Jahreszeit sehens- und erlebenswert, im Herbst aber entfaltet sie nochmal einen ganz besonderen Charme. In den schwedischen Herbstferien sind Ronja, Michel, Pippi, Rasmus und Madita im Park unterwegs und spielen regelmäßig ihre Shows. Zwischendurch kann man alle Figuren und Schauspieler im Park treffen. Da kann es auch vorkommen, dass man mit allen Figuren gemeinsam um den Fahnenmast tanzt, während Kling und Klang und die Prusseliese gemeinsam Musik machen. Unvergesslich!

Danach gibt es Maiskolben und Bratwürstchen oder Pfannkuchen und Sandwichtorte oder einen Fleischtopf aus einem riesigen Baumstamm mitten im Wald bevor die Kinder im Heckenrosental in Geheimgängen verschwinden, über die Stadtmauer klettern und dann endlich wieder im Kirschtal stehen. Dort, wo die Brüder Löwenherz wohnen.

Wir lassen uns verzaubern durch die schwedischen Lieder und das gesamte Astrid Lindgren Flair was zwischen Bullerbü und Villa Kunterbunt und Karlsson vom Dach keineswegs an Reiz verliert, sondern eigentlich immer viel zu wenig Zeit ist.

Übernachtung in der winzig kleinen Stadt

Wir haben daher eine Nacht vor Ort übernachtet, und soviel sei vorab gesagt: Es war trotzdem noch zu wenig Zeit. Beim nächsten Mal werden wir direkt zwei oder drei Nächte bleiben. Wir haben im Torpet übernachtet, einem kleinen, typisch schwedischen Haus in der „winzig kleinen Stadt“. Es gibt viele verschiedene Häuser und Größen, so dass man auch mit mehreren Personen anreisen kann. Für uns reichte das Haus mit den zwei großen Doppekstockbetten, von denen eins jeweils zwei 1,40m breite Betten hatte. Es gab eine Küche, ein süßes Bad und eine wunderschöne Essecke. Perfekt für einen gemütlichen Abend. Da wir kein eigenes Abendbrot mit hatten, haben wir uns in der Astrid Lindren Welt vor der Schließung 17 Uhr noch schnell etwas zum mitnehmen gekauft und dann „zu Hause“ im Torpet wieder aufgewärmt.

Das ganze Haus war so liebevoll eingerichtet, auf jedes Detail wurde geachtet, so dass man sich tatsächlich so fühlen konnte wie in Bullerbü oder bei Pippi.

Am nächsten Morgen gab es Frühstück und direkten Zugang zum Park und damit nochmal einen unvergesslichen Tag in einem Park der seinesgleichen sucht.

 

Tipps:

Bollerwagen kann man am Eingang ausleihen.

Die Schauspieler verabschieden sich abends gemeinsam mit Gesang auf der kleinen Bühne.

Im Herbst sollte man unbedingt mal Hagebuttensuppe probieren. Sie ist sehr süß, also eher ein Nachtisch.

Für die Übernachtung vor Ort braucht ihr Seife, die fehlt im Haus. Bettwäsche und Handtücher leiht man sich extra aus.

 

 

 

 

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