Alle Artikel mit dem Schlagwort: Selbstfürsorge

1000 Fragen Teil #10 und #11

    181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden? Nein. Höchstens mal zum kurz schauen und dann wieder zurück in die Zeitmaschine steigen und ins Jahr 2018 zurück. 182: Wie egozentrisch bist du? Doch, schon. Ich bin, wie ich es positiv ausdrücke, so selbstbewusst und stark, dass ich meine Bedürfnisse gut kommunizieren kann. Ich nehme aber definitiv viel Rücksicht auf meine Mitmenschen und lehre das auch meinen Mädchen. 183: Wie entspannst du dich am liebsten? In der Badewanne. 184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen? Nein, selten. Und wenn ich das so fühle, dann ändere ich die Situation. 185: Worüber grübelst du häufig? Über das Leben. Über meine Zukunft. Über meine Familie. Über alles. Viel zu viel. Ist bestimmt eine Frauenkrankheit. 186: Wie siehst du die Zukunft? Ich glaube, dass die Welt nicht leichter wird und je erwachsener ich werde, desto mehr Nöte sehe ich. Aber meine persönliche Zukunft sehe ich in rosa Farben. Ich freue mich, als Pfarrerin irgendwann zu arbeiten und mit dem Mann alt zu werden. 187: Wo bist du …

1000 Fragen an mich selbst. Teil #7 und #8

141. In welche Länder möchtest du noch reisen? Island und Kuba und eigentlich hätte ich auch gern Damaskus gesehen. Unbedingt möchte ich mal mit der Transibirischen Eisenbahn fahren. Aber bis auf Island verkneife ich mir das, bis die Kinder größer sind. Ich bin nicht so risikofreudig. 142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne? Ich kann eh schon fliegen. Im Traum fliege ich sehr oft. Und so entkomme ich jeder gefährlichen Situation. Da ich im wahren Leben solche Situationen nicht erlebe, brauche ich eigentlich keine übernatürlichen Kräfte. Aber fliegen können wäre natürlich trotzdem fantastisch. 143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken? Ich war als Kind extrem schüchtern und bin oft rot geworden. Das war mir jedesmal extrem unangenehm. 144. Welches Lied macht dir immer gute Laune? Charly Lownoise & Mental Theo “Wonderful days”. Das beste 90er Lied ever. 145. Wie flexibel bist du? Ich bin sehr eigenwillig, das heißt, dass ich ein paar Minuten brauche, bis ich mich auf eine neue Situation einstellen kann. Aber nach 5min habe ich es dann geschafft und dann …

Wer bin ICH eigentlich noch, seit ich Mutter bin? 1000 Fragen zur Selbstfürsorge #5 und #6

    81. Was würdest du tun, wenn du 5 Jahre im Gefängnis sitzen müsstest? Wahrscheinlich schreiben. Und studieren. Und hoffen, dass ich körperlich und seelisch einigermaßen heil wieder rauskomme. 82. Was hat dich früher froh gemacht? Früher? Was ist “früher”? Ich liebe immer noch Spätsommertage. Wenn die letzten warmen Sonnenstrahlen mich im Gesicht kitzeln und ich weiß: “Das war heute der letzte warme Tag”. Diese Wehmut. Ein Glas Wein mit dem Liebsten auf der Terrasse. Eis. Kinderlachen. Tanzen gehen mit Freunden. 83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr? Ich mag mich eigentlich in vielen verschiedenen Sachen. Ich zieh nur an, was mir gefällt. Ich freue mich, wenn ich meine Kilos runter habe und wieder in alles reinpasse. Ich liebe Kleider und Röcke und großen Schmuck. 84. Was liegt auf deinem Nachttisch? Babyflaschen und Flaschenwärmer. Cremes. Taschentücher. Ein Glas Wasser. Bücher. Mein Handy. 85. Wie geduldig bist du? Ich bin unfassbar ungeduldig. Warten ist nicht meine Tugend. 86. Wer ist dein gefallener Held? Darauf habe ich keine Antwort. 87. Gibt es Fotos auf deinem …

Wer bin ICH eigentlich noch, seit ich Mutter bin? Über Selbstfürsorge und Selbstfindung Teil #3 und #4

  41. Trennst du deinen Müll? Ja. Pappe, Plastik, Bio und Restmüll. Gartenabfälle auch nochmal extra. Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass ich da etwas nachlässig bin. Mein Mann sortiert oft nochmal um an der Mülltonne. Der Arme. 42. Warst du gut in der Schule? Ich war gutes Mittelfeld. Ich hätte sicherlich besser sein können, aber ich war zu cool und zu faul. Ich hatte nur Klamotten und Jungs im Kopf. Zu meiner Zeit war es bis zur 9. Klasse so, dass man uncool und ein “Streber” war, wenn man gute Noten hatte. Unsereins hat also tunlichst vermieden, eine “1” zu haben, während der Rest der Klasse schlechte Noten hatte. Das änderte sich erst ab der 10. Klasse. Dann strengte ich mich wirklich an. Ich hatte eine 1 im Deutsch-Abi und eine in Religion. (Ja, ich hatte Reli-Leistungskurs) Sogar in Mathe waren die Lehrer nett zu mir. Das war ein Wunder. Ich bin eine richtige Niete in Mathe. Auch durch den Sportunterricht haben mich die Lehrer durchgeschleift. Ich weiß nicht, ob sie mir einfach keine …

Wer bin ICH eigentlich noch, seit ich Mutter bin? Über Selbstfürsorge und Selbstfindung. 1000 Fragen an mich selbst #1 und #2

  Johanna vom Blog Pinkepank hat dazu aufgerufen, dieses Jahr 1000 Fragen zu sich selbst zu beantworten. Das geht nicht plötzlich, sondern Stück für Stück. Es geht ums Kennenlernen von sich selbst. Jeder kann mitmachen. Auch wenn man kein Blogger ist. Denn es ist doch so: Der Alltag ist voll von uns Müttern und Vätern. Wir drehen und wenden uns und versuchen immer, die Bälle in der Luft zu halten. Aber wieviel Zeit nehmen wir uns für uns selbst, fürs Nichtstun, für die Banalität (entschuldige Johanna), 1000 Fragen über uns selbst zu beantworten. Eben, keine. Ich wollte erst nicht mitmachen. Individualität und so. Aber es ist eine gute Sache, und sie wird uns über die ersten Wochen des Jahres begleiten. Und gerade weil ich momentan das Gefühl habe, keinerlei Zeit für irgendwas zu haben, ist dies eine gute Sache um innezuhalten. Vielleicht ist es zu Ich-bezogen. Zu egozentrisch. Aber die Frage bleibt dennoch: Wer ist Priska? Ich bin nicht “nur” Mama. Und ich frage mich, wie sich dieser Mensch verändert hat in den letzten Jahren. …