Alle Artikel in: Ehe und Partnerschaft

Mit oder ohne Wunschkind

Ich bin Anna Koppri (39). Mit meinem Mann und inzwischen auch zwei kleinen, wilden Rabauken lebe ich in Berlin. Dass ich heute mit den Kindern im Kleingarten buddeln, Eis essen und Spielplätze unsicher machen kann, ist nicht selbstverständlich und hat eine Vorgeschichte. Kinder wünsche ich mir schon, so lange ich denken kann. Als junger Mensch hört man ja immer nur, man solle bloß gut aufpassen, nicht plötzlich schwanger zu werden. Dass schwanger werden oft ganz und gar nicht plötzlich passiert, sondern zu einem qualvollen Weg voll Hoffen, Bangen und Enttäuschung werden kann, habe ich erst später erfahren. Lange habe ich mich in meiner Not sehr allein und unverstanden gefühlt, weshalb ich später beschlossen habe, Kinderwunschgeschichten in meinem Buch “Mit oder ohne Wunschkind” * zu sammeln. Ich würde mir wünschen, dass die Leser*innen meines Buches sich verstanden und begleitet fühlen und gleichzeitig inspiriert werden. Die Paare im Buch haben für sich letztlich alle einen guten Umgang mit dem Thema gefunden. Manche sind kinderlos geblieben, andere haben noch Kinder bekommen oder Pflegekinder aufgenommen. Allen gemeinsam ist, dass …

Mein Traummann wurde zu meinem größten Albtraum

Leonie Hoffmann lebt jahrelang in einer toxischen Beziehung, die sie beinah das Leben kostet.   Gerade hatte ich mein Abitur abgeschlossen und war beflügelt von einem nie da gewesenen Freiheitsgefühl. In dieser Zeit lernte ich ihn kennen. Ihn, der mir diese große Freiheit mit all ihren Möglichkeiten innerhalb weniger Monate wieder nahm – und beinahe mein junges Leben.   Wir lernten uns auf einer Sommerparty in meiner Heimatstadt kennen. Tatsächlich fühlte es sich weniger wie ein Kennenlernen als vielmehr wie ein Erkennen an. So führten wir bereits an diesem Abend so tiefe Gespräche, wie ich sie mit kaum einem anderen Menschen zuvor geführt hatte. Dieser Mann gab mir das, wonach sich mein junges Herz so lange gesehnt hatte: Liebe, tiefe Seelenliebe. Schon bei unserer ersten Begegnung vermittelte er mir das Gefühl, etwas ganz Besonderes in mir zu sehen. Nur wenige Wochen später hatte ich das erste Mal Blutergüsse von ihm. Denn seine „abgöttische Liebe“ zu mir hatte eine unangenehme Begleiterscheinung. Was ich anfangs als schmeichelhaftes Nähebedürfnis interpretierte, entwickelte sich zu einer besitzergreifenden Eifersucht   Seine …

Mein Podcast zum Buch

Mamas haben oft nicht viel Zeit. Lesen ist beinah unmöglich. Daher sind die Kapitel in meinem neuen Buch auch bewusst nicht so lang. Allerdings hätte man noch so viel mehr sagen können zu den einzelnen Themen! Daher habe ich mir überlegt, dass ich zu einzelnen Kapiteln noch einmal die Frauen einlade, die ihre privaten Verzweiflungsmomente im Buch geteilt haben und mit ihnen im Gespräch mehr Hintergrundinformationen und mehr Tiefgang und Echtheit per Podcast mit euch teile. Die ersten 4 Episoden sind online und auf Spotify und hier im RSS FEED abrufbar. Der Titel vom Podcast ist “Endlich gut genug” und die erste Episode steigt direkt heikel und knallhart ein, mit dem Thema: “Wir haben kaum noch Sex” <div><script id=”letscast-player-d3d95b16″ src=”https://letscast.fm/podcasts/endlich-gut-genug-19803ba4/episodes/wir-haben-kaum-noch-sex/player.js”></script></div> Das Buch könnt ihr u.a. hier erwerben. Viel Freude euch beim “gut genug” fühlen!  

Wie wird man resilient gegen Alltagsstress? Ein Interview mit Claudi von wasfürmich

In meinem aktuellen Artikel in der Zeitschrift “family” habe ich die Autorinnen Nicola Schmidt und Julia Dibbern zum Thema “Stressresilienz” ausgefragt. Stressresilienz erleichtert den Alltag ungemein und hilft dabei, sich nicht in Schuldzuweisungen zu verstricken, sondern gemeinsam aktiv Lösungen zu suchen. Wer mehr darüber wissen möchte, findet im Buch “Wild world” der beiden Autorinnen eine hilfreiche und wunderbar zu lesende Lektüre. Claudia findet ihr auf wasfürmich. Sie ist 4fache Jungsmama, Autorin, Bloggerin und Unternehmerin. Sie ist ein Tausendsassa, kreativ, gefühlt nicht aus der Ruhe zu bekommen, mit unendlich viel Energie und Liebe und immer einem Lachen auf dem Gesicht. Mitten in ihrem letzten Buchprojekt, zogen plötzlich noch Hühner und Hasen bei ihnen ein. Wie kann man so resilient sein? Zumindest wirkt Claudi so.  Aber stimmt das auch? Und wenn ja, wie schafft sie das? ———————————- Claudi, auf mich wirkst du sehr resilient. Täuscht das und du sitzt regelmäßig mit den Nerven fertig am dreckigen Küchentisch? Oder hast du wirklich „Nerven wie Drahtseile“? Claudi: Mmh, also viele behaupten das über mich. Auch Freunde. Ich finde eigentlich, …