Alltagsdinge
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Im Hier & Jetzt

Veronika Smoor schrieb letzte Woche einen Artikel zu genau dieser Überschrift. Das war so passend, dass ich diese Zeilen ebenfalls nutzen möchte. Und wenn ihr möchtet, macht mit und lasst uns wissen, was ihr gerade jetzt, heute, an diesem Tag macht.

Woche 2 startet irgendwie ruhiger, befreiter und sorgenfreier. Haben sich die Menschen so schnell umgewöhnt? Hat sich das ständige Aktualisieren des Newsfeeds nun erübrigt, weil endlich eine Ausgangsbeschränkung da ist? Sind die Menschen vielleicht nun in eine „es kommt wie es kommt“- Haltung übergegangen und sehen, dass Deutschland und das Gesundheitssystem der Anspannung gewachsen sind? Sind nun alle Verschwörungstheorien, alle Möglichkeiten, was abseits der linearen Medien passieren könnte, ausgesprochen und wir können uns alle wieder beruhigen?

Das Gute ist: niemand weiß, was morgen ist. Niemand. Keine Esoteriker, keine Endzeit- Propheten, keine Virologen und wir erst recht nicht.

Und was wir lernen müssen ist, im Hier & Jetzt zu leben. Wir wissen nicht, ob unser Sommerurlaub stattfinden wird, wir wissen nicht, ob wir aktuell nur die Ruhe vor dem Sturm erleben oder ob es alles gar nicht so schlimm ist. Wir wissen nicht, ob unsere Arbeitsplätze noch existieren, ob unsere Kinder und unsere Familien diese Zeit gut meistern werden und wann der DAX wieder steigt. Wir wissen nur: Heute scheint die Sonne. Wir haben noch Klopapier. Ich habe keinen Husten. Wir hängen Ostereier auf. Ich schreibe ein Buch.

Vielleicht müssen wir uns erst daran gewöhnen, vielleicht muss unsere geschäftige, Zukunft planende Seele erst hinterher kommen. Vielleicht, ja, ganz bestimmt, wird alles gut.

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