Alle Artikel in: Alltagsimpressionen

In der Nacht.

    Es ist 1 Uhr nachts und ich komme in Fahrt. Um mich herum liegen Lateingrammatiken, Vokabelkarten, Stifte, Paradigmentabellen und Erläuterungen. Meine Kreativität fängt an zu sprudeln. Ich würde am liebsten noch an meinem Buch weiter schreiben. Doch ich muss ins Bett. Dringend. Denn Morgen hat die Große wieder Schule und ich muss 6.30Uhr spätestens aufstehen. Es ist nicht so, dass ich mich erst anziehe und fertig mache, einen Kaffee trinke und sie dann erst wecke. Nein. Ich wanke mit zerzausten Haaren zu ihr ins Zimmer und reibe mir mit ihr gemeinsam im Dauertakt die verschlafenen Augen. Ich mache ihr die Haare und zieh mir dann schnell etwas an. Wenn die Große mit dem Mann aus dem Haus ist, falle ich mit dem Baby wieder ins Bett oder aufs Sofa. So lange, bis mich das Kindergartenmädchen weckt. Dann beginnt der Tag. Meine Mutter würde mir sagen: „Das ist ungesund“. Weiß ich. Ich versuche auch, meinen Rhythmus normal anders zu polen. Doch wenn eine Prüfung ansteht, dann bleibt mir nichts anderes übrig. Dann falle ich …

Roomtour: So lebe ich. Gäste- WC

*enthält Werbung Ich habe mir gedacht, ich mache Stück für Stück eine Roomtour für euch. Sicherlich kann ich euch nicht alles zeigen. Wir mögen unsere Privatsphäre und unser zu Hause als Rückzugsort, aber ich kann euch Auszüge zeigen. Da das Wetter nun immer schlecht war, verbringen wir mehr und mehr Zeit damit, auch im Haus langsam fertig zu werden. Dauert allerdings immer noch ewig. Die to-do Liste will kein Ende nehmen. Hier nun aber das erste Zimmer. Das Gäste-WC. Wir haben hier die kleinen Fliesen gewählt, um einen Scandi-chic zu erwirken. Sie sind kombiniert mit großen, modernen Fliesen. Die Fugen sind sehr dunkel. Der Fliesenleger wollte sie uns nicht so dunkel ziehen, es hat mich einiges an Überredungskunst gekostet. Aber es ist genauso geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte. Wichtig war uns, dass dieser Raum wohnlich ist. Er soll Gemütlichkeit ausstrahlen. Gäste sollen sich willkommen fühlen. Ich habe keine Zeit, in diesem Raum immer Kerzen anzuzünden oder Räucherstäbchen aufzustellen, wie ich es in meinen jungen Jahren getan habe. (Typisch 2000er.) Nein, der Raum muss …

Wie wichtig ist ausreichend guter Schlaf?

enthält Werbung Meine Mama ist Psychologin. Das allein ist schon krass. Ich habe in meiner Kindheit also viel über Gefühle gesprochen und viel gelernt, zu reflektieren oder hinter die Fassaden der Menschen zu schauen. Meine Mama ist allerdings nicht nur Psychologin, sondern hat sich auch auf ein Thema besonders begeistert spezialisiert: Schlaf. Hatte ich Bauchweh, sagte sie: „Du musst mehr schlafen!“ Bin ich schlecht gelaunt, meinte sie: „Du musst abends eher schlafen gehen!“ oder rufe ich sie jetzt an, weil wir alle krank sind, antwortet sie: „Na, ihr geht sicher zu spät schlafen.“ Es nervt. Ich sag es euch. Aber: Sie hat Recht. Aus all ihrer jahrelangen Erfahrung mit vielen verschiedenen Menschen mit verschiedenen Krankheiten oder verschiedenen Problemen konnte meistens ein Konsens gebildet werden: Sie gingen zu spät schlafen. Sicherlich schafft man das mal ein paar Jahre. Wenig Schlaf. Sonst würde man die Kleinkindjahre gar nicht aushalten können. Wenn aber dauerhaft zu wenig geschlafen wird, kann der Körper sich nicht mehr erholen und er wird krank. Auf verschiedene Arten und Weisen. In der Zeit stand …

Impressionen vom neuen Haus und wie wir geschafft haben, es zu putzen.

Werbung 4 Wochen ist es her, seit wir umgezogen sind. 4 Wochen, die wie im Flug vergangen sind und die gleichzeitig nicht schnell genug vergehen konnten. Der Mann und ich waren beide noch nie so am Rand unserer Kräfte und noch nie so gestresst. Der Hausbau und Umzug haben uns an unsere Grenzen gebracht. Das haben wir beide so nicht erwartet gehabt und daher hat es uns noch mehr mitgenommen. Doch nun kommen wir langsam an, der Stress legt sich und wir lernen, im Unperfekten und Unfertigen zu leben. Denn: Fertig ist alles noch lange nicht und wird es auch lange nicht sein. Muss es auch nicht. Es ist gut so wie es ist und das Wichtigste ist, dass wir uns ein zu Hause schaffen nach unseren Wünschen. Und dabei müssen wir uns nicht stressen. Ich finde eh, dass ein Haus oder auch eine Wohnung erst mit der Zeit zu einem richtigen zu Hause wird. Mit Dreckecken, die bisher nie jemand gesehen hat. Mit liebevollen Details, mit Deko und mit viel Leben. Wir fangen aber …

Alltagsimpressionen

*enthält Werbung   Zwischen Urlaubszeit, kranken Kindern, verschobenen Prüfungen, Hausarbeit, Fasching, angebrannten Nudeln, einem strampelnden Baby im Bauch und einem Hausbau passiert unser Alltag. Alltag ist manchmal nervtötend, aber meistens einfach wunderbar. Alltag ist herausfordernd, manchmal stressig, manchmal eintönig und mit Kindern meistens ziemlich laut und abwechslungsreich. Wir erleben manchmal Streit und Zickereien, manchmal Schwangerschaftshormon getragene Konflikte und dann wieder unendlich viel Liebe, Glück und Geborgenheit. Gern gebe ich euch immer mal wieder einen Einblick in unser Alltagsleben. Wenn ihr noch mehr mitbekommen wollt, dann schaut einfach bei Instagram vorbei.   Was so passiert ist: 1. Cakepops für den Geburtstag mussten her. Stundenlang in der Küche stehen, feststellen, dass die Cakepop Stäbe nicht in meine schon vorhandenen Transportboxen passen und dann bis spät in den Abend hinein mit dem Mann alles verpacken. Daher auch ein dunkles Foto für euch vom fertigen Ergebnis.       2. Es ging mir die letzten Wochen nicht sonderlich gut. Husten und kleine Schwangerschaftszipperlein hatten meinen Körper und meine Laune stark im Griff. Doch an einem Tag wartete ein Päckchen …

Alltagsimpressionen

Das ist eine Woche!! Ich habe nicht viele Worte übrig, daher wird es ein bunt gemischter Haufen voller chaotischer Gedanken und Sätze. Vergebt mir, beim nächsten Mal wirds wieder besser. Ich lebe momentan zwischen Hausbau und den dazugehörigen diversen Terminen mit Fliesenleger, Maler, Küche planen, Elektriker… ich streichle verzückt unsere neuen Fliesen, die noch unausgepackt im Haus stehen. Ich träume von unserer kleinen, aber schönen Küche, die hoffentlich realisierbar sein wird und stehe mit dem Maler vor den unverputzen Wänden und hoffe, dass die Farben die ich aussuche, später die gewünschte Wirkung haben werden. Hätte ich mir mehr trauen sollen, weniger pastellig aussuchen sollen? Dunkelblaue Wände beispielsweise finde ich in anderen Wohnungen ja auch wundervoll. Ich treffe meine neue Hebamme, den Frauenarzt und erstelle eine Liste mit all den Babysachen die wir noch brauchen. Ich verwerfe diese Liste und schreib wieder eine neue. Dann verzweifle ich, weil es doch noch so viel Kleinkram geworden ist und ich keinen blassen Schimmer habe, wann ich das alles besorgen soll. Vor dem Umzug? Blödsinn. Nach dem Umzug? Eigentlich …

Alltagsimpressionen

enthält Werbung   Ihr Lieben,   die letzten Wochen ist so viel passiert, dass ich das gar nicht mehr alles zusammenfassen kann. Wichtige Ereignisse waren aber, dass 3 verschiedene Zeitschriften über mich berichtet haben. Die family, die Joyce und die Laviva (letztere ist noch aktuell im Handel erhältlich). Das macht mich sehr stolz und sehr glücklich. Ich freue mich, dass ich mit meinem Blog Menschen erreiche und ihr meine geschriebenen Worte lest. Das ist ein wirkliches Geschenk.     In den letzten Wochen haben wir ein tolles Päckchen von bekommen. Holzwürfel. Sie haben die in allen möglichen Größen. Holzwürfel. Kein Plastik. Holz. Wir malen sie an. Nach Lust und Laune. Wir machen Würfel draus und wir malen Zahlen drauf. Zum Rechnen lernen. Das Wunderbare ist, wie die Kinder sich erfreuen daran, dass wir als Familie malen und matschen. Wie haben sie gestrahlt und sofort angefangen Türme zu bauen, als das Paket bei uns eintraf. Wenn ihr schauen wollt, wo es die zu einem guten Preis gibt, dann klickt hier. Für andere DIY Inspirationen für die …

Montage…

  Montage sind immer der Start in eine neue Woche. Meistens fühlt es sich schwer an Montags aufzustehen. Schule, Kindergarten, Arbeit… Ich bin eh ein Morgenmuffel, aber Montags ist es umso schwerer. Zu schön war die Familienzeit am Wochenende. Das Kuscheln, das Ausschlafen, Spielen, gemeinsame Erlebnisse. Wir feiern alle das Wochenende. Es gibt tolle Wochenendfotos, tolle Wochenenderlebnisse… aber warum feiern wir nicht die Woche? Machen wir es uns selbst nicht zu schwer? Der Alltag ist die Kindheitserinnerung unserer Kinder. Klar habe ich auch tolle Erinnerungen an Sommerferien, Winterurlaub, Wochenendtrips… aber vor allem hat mich der Alltag geprägt. Was müssen wir ändern, damit sich Montage nicht mehr so schwer anfühlen? Wie müsste unser Alltag aussehen, damit wir ihn gern begehen? Tun wir denn etwas, was uns Spaß macht oder stresst uns unsere Arbeit? Vielleicht haben wir auch einfach verlernt, glücklich zu sein? Das Leben mit einem Lachen zu begehen und die schönen Momente des Alltags auszukosten? Macht uns denn nur glücklich, Geld auszugeben und etwas zu “erleben” oder sind wir in uns selbst glücklich. Mit uns. …

Alltagsimpressionen

einen Kindergeburtstag gerockt Hebraicum geschrieben und vielleicht hoffentlich bestanden zu viele Stunden am Schreibtisch gesessen und gelernt die Prüfung im Spielecafé gefeiert (so machen das Muddis) das erste Mal öffentlich zitiert worden. wo? Hier einen zweiten Kindergeburtstag geschafft den Frühling ins Haus gemalt. Holzblumen verblühen wenigstens nicht:)      

Alltagsimpressionen…

In den letzten Wochen habe ich hinter mir:   für Prüfungen lernen (Ja, es ist Prüfungszeit und ich hänge wie immer total hinterher und bin wie immer sehr gestresst und leicht überfordert) eine Kindergarten Eingewöhnung ein Kind trösten, weil die Klasse beim “Ball über die Leine” Turnier angeblich nur wegen ihr verloren hat zu viel Fernsehen für die Kids zu wenig Sport Deshalb Nordic Walking Stöcke gekauft, ausprobiert und für gut befunden zu viel nächtliches Essen 100 Fotos in Fotoalben der Kinder geklebt ewig die Kindertöpferscheibe angestarrt und schließlich ausprobiert und dann nie wieder angefasst. Was für eine Schweinerei. seit 10 Jahren mal wieder einen großen Schneemann gebaut. Die letzten Jahre waren sie immer nur 10cm groß. Ein tolles Gefühl. mit Freundinnen eine schöne Zeit beim gemeinsamen Keramik – Anmalen erlebt und dabei festgestellt, dass ich immer noch kein großer Künstler bin und viel zu ungeduldig.