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Marktschwärmer – der neue Bauernmarkt in der Südvorstadt

Seit dem Juni diesen Jahres findet auf dem Feinkostgelände am Südplatz in der Südvorstadt ein idyllischer, kleiner Bauernmarkt statt. Jeden Freitag zwischen 16-18 Uhr können sich alle ihre vorbestellten und online gekauften Waren dort abholen.

Marktschwärmer ist eine Tochter von „La Ruche Qui Dit Oui“ aus Frankreich, wo das Food Assembly Konzept 2010 geboren wurde und überaus erfolgreich ist. Inzwischen breitet sich die Idee in ganz Deutschland aus, überall eröffnen neue Märkte und jeder kann einfach starten, so wie wir. In Leipzig gibt es im Osten seit über einem Jahr einen zweiten Standort, in der Hildegardstraße.

Malte und Jasmin sind die lokalen Organisatoren und Strippenzieher und haben mir ein bisschen von der Idee und dem Konzept des Marktes erzählt:

“Ganz gemein gesagt: Klassische Märkte nutzen inzwischen aus, dass sich Einkäufer dort wohlfühlen – Märkte sind Event und Experience geworden. Manchmal führt das dazu, dass sie überraschen kommerziell daherkommen. Das bedeutet einerseits, dass die Standgebühren hoch sind, andererseits, dass nicht einfache Landwirte von um die Ecke ihre Ware präsentieren, sondern immer mehr professionelle Händler auftauchen, die unter anderem Produkte aus der Großmarkthalle vertreiben.

Marktschwärmer richtet sich explizit an kleine, meist familiengeführte Betriebe oder Manufakturen, die ausschließlich Lebensmittel in der unmittelbaren Region anbauen und verarbeiten. Damit geben wir jenen eine Bühne, die aus unserer Sicht Land und Leute wieder zusammenbringen.„Bauer To The People“ ist also nicht nur ein doofer Spruch – Kern des Konzepts ist, einen unkomplizierten Zugang zum besten zu bieten, was bei uns vor der Haustür gedeiht. Der Unterschied zergeht auf der Zunge, viele Kunden sagen: „Das schmeckt ja wie früher bei euch.“ Unsere Schlachter beispielsweise verzeichnen mitunter höhere Umsätze als der Gemüsehof – und beide Betriebe, Ziegenhof Schlenze und Chursdorfer Büffelspezialitäten, arbeiten mit einem Mindestmaß an Beigaben und mit jahrhundertealten Techniken. Das ist nicht nur so dahingesagt: Die pflügen ernsthaft noch mit Pferden, kannst Du dir anschauen. Daran scheint sich aber vor allem eine Sehnsucht nach Einkaufsmöglichkeiten abzuzeichnen, denen man wirklich vertrauen kann. Und bei uns kannst Du Deinem Bauern in die Augen schauen.”

Wann bestelle ich?

“Gleich nach unserem kleinen Markt am Freitag eröffnet der nächste Online-Verkauf. Bis Mittwoch Nacht kann man bestellen, natürlich auch mehrmals hintereinander. Am Donnerstag ist der Verkauf geschlossen, damit die Bauern Zeit zum Ernten und Packen haben. Am Freitag treffen wir uns, immer zwischen 16.00 und 18.30, dann geht es von vorne los. Und stimmt, die richtig begehrten Sachen sind manchmal schnell weg – oft ist das Obst und Fleisch, denn es wird nur so viel von den Bäumen gepflückt, wie reif ist und auch nur in kleinen Mengen geschlachtet. Am besten solltest Du deswegen schon mal am Wochenende bestellen, was Du dir auf jeden Fall wünscht – und kannst für den Rest auch später nochmal vorbeischauen. Das Schöne daran: Nie wieder mehlige Supermarkt-Pfirsiche, sondern auf den Punkt gereifte, die gestern jemand für Dich vom Baum geholt hat.”

Was kann ich kaufen?

“Familien finden grundlegend alles, was sie brauchen auf unserem Markt.  Und zwar wirklich nur das, was genau jetzt und genau hier in Saison ist. Marktschwärmer ist damit auch ein toller Kalender. Die Erdbeerzeit geht vorbei, dann kommen schon die Kirschen und immer so weiter. Momentan kann man bei uns aus ungefähr 200 Produkten auswählen und wir arbeiten permanent daran, noch mehr Vielfalt abzubilden. Auf jeden Fall gibt es Demeter-Gemüse, Milch und Käse von Kuh und Büffel, Frischkäse, Brotaufstriche, Marmeladen, Senf, Honig, Brot, Fleisch, Eier, Säfte und noch lauter verrückte Kleinigkeiten, sei es Likör und Obstler, Bier, Bienenwachstücher oder Kekse.

Das System funktioniert vollautomatisch – die Bauern stellen jede Woche auf die Plattform, was sie gerade im Angebot haben und erhalten nach Deiner Bestellung auch sofort ihr Geld. Das Beste: Sie machen ihre Preise komplett selbst und es bleibt für sie viel mehr hängen, als wären sie im klassischen Handel vertreten.”

Ist alles bio?

Wir legen Wert auf die Regionalität und die Philosophie, die dahinter steckt. Viele Produzenten können und wollen sich die Bio-Label nicht leisten. Braucht auch ein Hersteller von feinem Quittenaufstrich nicht, der sein Obst per Hand von der Streuobstwiese sammelt und dann mit dem Lastenrad heimfährt. ”

Online einkaufen kannst Du hier, unter Marktschwärmer.de

Weitere Standorte der Marktschwärmer Deutschlandweit, findest du hier.

Ihr habt Interesse, auch ein Marktschwärmer zu werden und einen Markt zu organisieren? Dann meldet euch bei mir, ich leite euch an Malte und Jasmin weiter!

Wie das Einkaufen abläuft:

Du meldest dich auf der Homepage an, und zwar genau dort, in welchem Stadtteil du einkaufen willst.

Nun wird geshoppt. Achtung: Am besten gleich am Samstag!!!

Lade deine Artikel in den Warenkorb und zahle direkt online.

Nun zur angegeben Zeit mit deiner Bestellnummer in die Feinkost fahren und deine Bestellungen frisch abholen!

 

 

 

Wenn die Geburt zum Albtraum wird.

Viele Geburten sind wunderschön. Andere nicht. Die meisten brauchen nicht lang im Kreißsaal und haben vorher so viele Horrorgeschichten gehört, dass sie ganz erstaunt sind, wenn es “gar nicht so schlimm war”. Andere Frauen widerum bekommen große Babys mit großen Köpfen oder erleben Übergriffe und Fremdbestimmung, die Traumata hinterlassen kann. Manchmal passieren furchtbare Krankenhausfehler und manchmal ist es einfach ein schreckliches Unglück. Ich möchte heute eine Frau zu Wort kommen lassen, die es schwer hatte. Wenn du gerade schwanger bist, möchte ich dich bitten, hier nicht weiter zu lesen. Ihre Geschichte ist einzigartig und ganz speziell.

 

Moni hatte sich ihre Geburt ganz anders vorgestellt. Als Erstgebärende wusste sie nicht, was auf sie zukommt, aber trotzdem hatte sie genug gelesen und gehört, um Angst zu haben. Die Angst wurde immer größer, je näher der Entbindungstermin rückte.

Ihr Junge hatte einen großen Kopfumfang, das konnte man vorher schon sehen. Moni trank Himbeerblättertee, machte Heublumendampfbäder, Akupunktur, Geburtsvorbereitung und setzte sich in Heublumendampfbäder. Alles, damit der Muttermund schön weich werden sollte. Aber alles kam anders als gedacht.

Der Geburtstermin rückt näher, kam und verging. Moni wartete immer noch. Eine Woche später folgte eine Einleitung mit einer Eipollösung und einem Wehenmittel in Tablettenform. Um die Wehen langsam kommen zu lassen, bekam sie nur die Vierteldosis. Doch die schlug ein. Moni bekam sehr schnell jede Minute eine Wehe und hatte das Gefühl weder die Wehen noch ihren Körper im Griff zu haben. Die Wehen waren aber effektiv und linderten sich in der Wanne etwas. Das Krankenhaus, in dem sie waren, war ihr Wahlkrankenhaus und ist bekannt für seine schönen Geburten, bei denen auf die Mutter eingegangen wird und viel Zeit und Ruhe herrscht. Die Kaiserschnittrate in diesem Krankenhaus ist nicht noch.

Ihr Lebensgefährte war Moni in der Zeit der Geburt die größte Hilfe. Er hielt in jeder Wehe ihre Hand und allein seine Präsenz gab ihr das Gefühl von Sicherheit. Während der Geburt stellte sich heraus: Ihr Junge war ein Sterngucker Baby und hatte die Nabelschnur um den Hals.

Bei vollem Bewusstsein wurde ein Not-Kaiserschnitt durchgeführt. Das bedeutete, dass Moni ihr Lebensgefährte allein im Kreißsaal blieb, während sie schnell weggebracht wurde und bei vollem Bewusstsein ein Kaiserschnitt durchgeführt wurde, um das Baby zu retten. Der absolute Horror für Moni. Ihre schlimmster Albtraum wurde damit Realität. Ausgeliefert, hilflos und allein fühlte sie sich. Am Ende der Geburt liefen die Ärzte mit dem Baby weg und niemand sagte ihnen, was los ist.

Moni selbst fühlte lediglich Erleichterung, dass es vorbei ist. Sie fühlte Schmerz, Entsetzen und Stille. Nach einer Stunde wurde den Beiden ihr Junge gesund gebracht und das Bonding geschah beim Papa. Moni war in diesem Moment froh darüber. Zu groß war die psychische und physische Betroffenheit über diese Geburt, die ihre tiefste Angst wahr hat werden lassen.

Leider hatte das Drama damit kein Ende. Ihr kleiner Junge hatte Gelbsucht, trank schlecht und wurde nachts im Wärmebettchen mit Pre-Nahrung von den Schwestern gefüttert. Immer noch empfand Moni einfach nur tiefe Erleichterung darüber, dass die Geburt vorbei war und ihr jemand das Baby abnahm und half. Die Tatsache, dass dieses Kind ihr Baby ist, konnte sie kaum akzeptieren und begreifen.

Durch alle vorhergehenden Komponenten und eine besondere, seltene Brustkonstitution, klappt das Stillen nicht. Moni bekam Abszesse, Milchstau, Brustentzündungen und irgendwann die Lösung, komplett abzustillen. Mit dabei: Eine wunderbare Hebamme, ohne die es niemals so gütlich und ohne Wochenenddepression abgelaufen wäre.

Moni sagt: “Die Zeit lässt vergessen. Dabei ist Hilfe im Haushalt unerlässlich.” Und: “Es geht anderen viel schlechter.”

Moni weiß, sie ist ist nicht die Einzige mit einem Notkaiserschnitt. Trotzdem ist es für sie ein Prozess gewesen, Mama zu werden. Man sieht, so sagt sie, bei Instagram bei den anderen Müttern, wie toll alles ist und “man selbst sitzt zu Hause mit einem schreienden Säugling und hat Milchstau.” Für Moni hat es Zeit gebraucht, dass sie ihre Gefühle annehmen konnte. Besonders hat ihr dabei ihr Partner, ihre Mama und ihre Hebamme geholfen. Sie hat sich Hilfe gesucht.

Nach einiger Zeit hatte sich die Kaiserschnittnarbe wieder entzündet und nach 5 Monaten sind immer noch Plazenta Reste in ihrer Gebärmutter, die wahrscheinlich herausgeholt werden müssen.

Doch Moni ist tapfer. Sie kämpft sich durch und ist inzwischen Mama mit ganzem Herzen.

 

DIY Brotdosenideen: Spaghetti Muffins

*enthält etwas Werbung für Kivanta

Noch ein paar Tage, dann startet die Schule wieder und ich habe mir eine Neuerung in Lele´s Schulalltag vorgenommen.
Sie geht seit 1 Jahr nun auf eine Privatschule und das Schulessen ist tausendmal besser als alles, was wir davor hatten. Trotzdem isst sie nur wenig und oft ist es eben doch Kantinenessen. Dazu kostet es einfach mehr Geld und da wir inzwischen eine Großfamilie sind, wirtschaften wir auch anders.
Lele brauchte also als Erstes eine größere Brotdose, damit sie nicht mehr zwei verschiedene mitnehmen muss, die den Ranzen vollstopfen. Und als Zweites braucht sie ein “Mittagessen to go”. Wir essen meist abends gemeinsam warm, so dass Mittags etwas Kaltes ausreicht. Trotzdem muss es aber lecker und nahrhaft sein.
Ich hatte jetzt 6 Wochen Zeit um mir ein paar Sachen einfallen zu lassen und werde euch nun immer mal ein paar Tipps für schnelle und leckere Brotdosen online stellen.
Hier kommt nun also erstmal die neue Brotdose. Sie ist von kivanta. Kivanta legt Wert auf möglichst plastikfreie und naturnahe Produkte. Die Dose ist aus Edelstahl und bietet mit seinen verschiedenen Fächern viel Platz für Frühstück und Mittagessen. Gleichzeitig ist sie sehr leicht und damit auch bequem für unterwegs.

Für uns ist es wichtig, Plastik zu vermeiden, wo es geht. Wir sind nicht perfekt und es gibt auch Dinge, auf die wir nicht verzichten wollen, aber wie bei allem im Leben hat unsere Welt das richtige Maß verloren. In einer Brotbüchse mit abgetrennten Fächern braucht man keine Plastik- oder Alufolie. Auch eine Brotdose muss nicht aus Plastik sein. Es ist gesünder, wenn die Lebensmittel in gesunden Materialien aufbewahrt werden.

Wie ihr sehen könnt, ist sie gefüllt mit kleinen Würstchen, Gemüse und Obst, einem hart gekochten Ei und den Spaghettimuffins.

Die Muffins sind perfekt für ein Mittagessen to go. Sie kleckern nicht und schmecken auch kalt sehr gut. Nicht jeder mag Broccoli, ihr könnt Gemüse eurer Wahl mit zugeben oder auch kleine Schinkenstückchen.

Viel Freude beim Zubereiten!

 

Spaghetti Muffins

Zubereitungszeit 15 Minuten
Portionen 4

Zutaten

  • 200 g Spaghetti
  • etwas Erbsen oder anderes Gemüse (hier Broccoli)
  • 100 g Streukäse
  • 4 Eier
  • 250 ml Milch

Anleitungen

Spaghetti in Salzwasser kochen

Gegen Ende der Garzeit das Gemüse mit ins kochende Wasser geben und kurz kochen lassen (3-5min)

in einem Topf Eier und Milch verquirlen

die Muffinmulden mit den gekochten Spaghetti und Gemüse füllen

die Eimasse darüber gießen und mit Käse garnieren

bei 150 Grad Umluft 20-30min backen

 

Wir können nicht alles haben im Leben.

Manchmal, wenn ich zu Hause nicht mehr lernen kann, flüchte ich in eine der Universitätsbibliotheken unserer Stadt. Und da sitze ich zwischen all den Studenten, alles Mit-leidende und Mitfühlende. Eine eigene Gemeinschaft. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie voll diese Bibliotheken auch an einem Sonntag sind.
Und während ich Stunde um Stunde neben anderen fremden Menschen sitze, kann ich keine Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen. Wenn ich das möchte, kann ich nicht lernen und mal nicht das arbeiten, was ich gern arbeiten möchte.
Da ich studiere, können wir an unserem Haus uns nicht sofort alles erfüllen, was wir an Wünschen offen haben. Aber ich studiere, damit die Kinder nicht den ganzen Tag in eine Betreuung gehen müssen. Das war uns als Eltern für unsere Familie wichtig. Also verzichten wir.

Wir alle treffen Entscheidungen, die dann schlussendlich unser Leben bestimmen. Inzwischen gibt es sogar eine Krankheit unserer Gesellschaft, die nennt sich FOMO. Es ist die unsagbare Angst, etwas zu verpassen. Und so sitzen Studenten in der Bibliothek und statt zu lernen, starren sie auf die Social Media Bildschirme. Mütter versuchen, alles möglich zu machen, damit ihre Kinder keinerlei Mangel haben. Und so ersticken unsere Wohnungen und Häuser in unnötigem Ballast. Wir versuchen, Erfolg, Freundschaft, Glück und Familie unter einen Hut zu bekommen und haben trotzdem das Gefühl, etwas zu verpassen. Die Weltreise vielleicht oder vielleicht hätte das Eigenheim doch etwas größer sein können. Vielleicht hätten wir auch in die Berge ziehen können, jemand anderes heiraten sollen… Und so hetzen wir durch unser Leben. Die Antwort ist aber eigentlich ganz leicht:
Wir müssen nicht alles haben im Leben. Es reicht, dass wir sind.
Zu Leben ist schon so viel mehr als manch andere haben. Es genügt. Wer wir sind, genügt. Der Wert unseres Lebens liegt in unserem Sein und nicht in unserem Haben.
Wer durchs Leben hetzt, immer in der Angst, etwas zu verpassen, der verpasst zu leben. Man verpasst die wichtigen Momente. Das ganze Leben, das so wunderbar da liegt und das man hegen und pflegen darf, geht kaputt, wenn man permanent unzufrieden ist.
Das Leben ist nicht perfekt und ja, wir treffen falsche Entscheidungen. Aber genau deshalb ist es so wichtig, innezuhalten.
Was sind deine Werte, was ist das Wichtigste in deinem Leben? Und dann gehst du darauf zu. Schaust nicht danach, was andere machen, sondern bleibst bei dir.


Wir als Familie haben uns entschieden, dass “Zeit” unser kostbarstes Gut ist. Deshalb leben und arbeiten wir, wie wir es momentan tun. Das bedeutet aber auch, dass wir bewusst leben müssen und wir eben weder eine Weltreise machen, noch uns alles kaufen können, was wir haben wollen. (Letzteres hat aber tatsächlich etwas sehr Gutes, denn wir lernen, wie wertvoll Verzicht sein kann. Warten und Geduld ist eine wunderbare Tugend, die wir durchaus lernen dürfen.)

Wir können nicht alles haben im Leben. Manche von uns können keine Kinder bekommen. Manche haben keine gut bezahlten Jobs. Manche reisen viel, sind aber heimatlos. Manche haben keine glückliche Beziehung oder schwere Konflikte mit den Kindern. Manche von uns haben einen kranken Partner oder haben Tod nah erleben müssen. Innezuhalten und das eigene Leben und die Lebensweise zu hinterfragen ist gut. Zu hadern und das eigene Leben nicht wertzuschätzen, weil man sich permanent getrieben fühlt und unglücklich ist, weniger.
Ich wünsche dir und mir, dass wir noch mehr ankommen und genießen. Wertschätzen und lieben lernen, was uns anvertraut ist.

Wunderschöne Sommerbücher für Kinder

*Werbung/Buchrezension

Im Sommer ist Zeit um zu lesen. Vorzulesen und selbst zu lesen.

Wir haben Bücher gefunden, die uns in eine andere Welt entführen. Die ganze Familie hört gern zu, wenn einer vorliest und versinkt mit in den wunderschönen Fantasiewelten.

Kirsten Boie hat mit der Möwenweg- Buchreihe eine wunderbare Erzählung für Kinder geschaffen. Ähnlich wie “Bullerbü” für das 21. Jahrhundert. Der Möwenweg dreht sich um 8 Kinder, die gemeinsam in einer Reihenhaussiedlung wohnen und dort viele Abenteuer erleben. Wir müssen oft schmunzeln beim Lesen, weil wir uns so oft wieder erkennen. Die Abenteuer sind so erzählt, dass unsere Kinder sich komplett hinein fühlen können.

“Sommer im Möwenweg”

spielt im Jahr nach dem Einzug in die Reihenhaussiedlung. Die Eltern haben gerade erst das Haus gekauft und können daher nicht in den Urlaub fahren. Das stört die Kinder aber nicht. Sie bauen Höhlen, backen Pfannkuchen, lernen eine Geheimsprache und feiern ein Gewitterfest.

“Ferien im Möwenweg”

spielt ein Jahr später. Die Kinder dürfen alle zusammen Urlaub auf dem Bauernhof machen. 8 Kinder beim Zelten – da stehen einige Abenteuer an. So viel Spaß, so viel Spannung… die Mädchen lieben es und wir lesen es unheimlich gern vor.

Die Möwenweg Reihe ist im Übrigen auch eines der ersten Bücher, die Lele allein gelesen hat. Wenn ihr die Reihe noch nicht kennt, startet ihr am Besten mit “Die Kinder vom Möwenweg”. Aber an jedem Buchanfang ist eine kurze Einleitung, so dass man immer weiß, worum es geht.

Den Autor Sven Nordquist kennt man vor allem von “Pettersson und Findus”. Er hat allerdings noch andere Bücher geschrieben, die nicht weniger schön sind. Sein Buch

“Wo ist meine Schwester”

lädt vor allem zum Anschauen und Stöbern ein. Unsere Mädchen sind alle 3 (!) auf der Autofahrt darin versunken. Das Buch ist so groß, dass es auf 2 Kinderschöße passt. Es ist voller tiefer Gedanken, und sehr viel Fantasie. Es handelt von einem Jungen, der seine Schwester sucht und dabei erzählt er einem Opa, wie sie ist. Was sie sich ausdenkt, was sie mag und was sie gemeinsam erlebt haben.

Das Buch ist so wunderschön illustriert, dass man es immer wieder zurück ins Regal stellt, wieder hervorholt und insgeheim weiß: Das werden sich noch meine Enkel anschauen.

Slow Family living in der Großstadt? Geht das?

Die meisten von uns träumen von einem Leben wie in Bullerbü. Die Autorin von “Die Kinder vom Möwenweg” hat versucht, dieses zauberhafte Bullerbü Leben in unsere Realität zu bringen. Mit ziemlich viel Erfolg, meiner Meinung nach. (Buchtipp am Rande!) Man kann demnach auch im HEUTE eine Art Bullerbü-Leben führen und ich behaupte: Das geht auch in der Großstadt.

Slow Family zu leben bedeutet nicht unbedingt, dass es ein Leben auf dem Dorf und ohne Termine sein muss. Sondern, es ist eine innere Haltung, ein Lebensstil. Wir müssen wegkommen, vom klingelnden Handy und hin zu unserem eigenen Herzschlag. Weg von den übervollen Einkaufsstraßen und mit nackten Füßen auf die Wiese. Weniger Facebook, mehr Realität.

Slow family bedeutet, sich weniger zu hetzen. Weniger ist mehr. Damit schaffen wir mehr Raum und Ruhe für uns und unsere Beziehungen. Wir können unsere Träume besser verwirklichen und entscheiden, was wirklich wichtig ist. Wir treffen achtsamere Entscheidungen und leben entspannter. Jeder Tag ist machbar in unserem eigenen Tempo.

Slow family findet zu Hause statt, in der Natur und in der Stadt. Bei allem was wir tun, müssen wir uns entscheiden. Wir können nicht an zwei Orten gleichzeitig sein und unsere Ressourcen sind begrenzt. Wir können nicht weiter arbeiten, kaufen und leben wie bisher und gleichzeitig eine entspannte, glückliche Bullerbü Familie haben. Fakt. Wir können auch aufhören, uns mit diesem “Quality Time” Gedöns zu belügen. Dieser Begriff impliziert lediglich, dass wir den Effizienzkult der Firmen auf unser Privatleben übertragen. Es ist schlichtweg nicht möglich, in knappe Zeitspannen all das Gute hineinzupacken, was wir unseren Kindern geben wollen. “Genug Zeit füreinander zu Haben ist ein ebenso wichtiger Bestandteil unseres Wohlstands wie das Einkommen”, so sagt es die US-amerikanische Soziologieprofessorin Arlie Russell Hochschild. “Zeitwohlstand” ist das Wort, das wir suchen. Und ja, es ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Familie “slow” zu leben, ist in der Großstadt mit allen Möglichkeiten und all dem Terminstress und der Hektik und Schnelligkeit sicherlich um einiges schwieriger als auf dem Dorf, wo man allein schon gezwungen ist, 30min lang auf einen Bus zu warten. Slow zu leben eröffnet eine Welt, in der man sich entscheidet, entspannt vom High-Speed Leben Abstand zu nehmen.

Slow family kann man in der Großstadt leben, ja. Wichtig ist hier, sich ein paar Grundpfeiler zu stecken.

1.Eine Aktivität am Tag ist ausreichend. Und ja, dazu gehört auch der Ausflug in den Zoo. Für ein Kleinkind ist das sehr viel Input und für eine Mutter auch mit viel Nerven verbunden. Wer danach noch einen Zahnarzttermin und abends einen Besuch einplant, der bekommt schon wieder Terminstress und wenn das Kind keine Lust hat, wird es gezerrt und vielleicht gibt es Tränen und Geschrei und am Ende ist keiner glücklich. REDUZIEREN ist die einzige Lösung. Mit 3 Kindern ist das nochmal eine ganz andere Herausforderung.

2. Kein Kind muss ALLES an Förderung mitgemacht haben! Ehrlich, die meisten Kurse sind nur dazu da, das die Mütter beschäftigt sind. Euer kleines Kind braucht Sand und mal ein anderes Baby zum Anschauen und Klanghölzer oder auch einfach nur Töpfe. Wenn sie älter werden, schaut auf ihre Wünsche, versucht sie in dem zu fördern, in dem sie gut sind und Freude haben. 2-3 Aktivitäten pro Woche sind eigentlich wissenschaftlich erwiesen, die absolute Höchstzahl, um mal eine Zahl zu nennen.

3. Dein Kind braucht ZEIT zum Langweilen und freien Spiel. Langeweile findest du doof? Kann schon sein, aber ohne Langeweile und den Kick, wenn man sich etwas überlegt hat, wird man sein Leben lang nicht in der Lage sein, Leerzeiten gesund auszugleichen. Diese “Kick” setzt Glückshormone frei, an die man sich sein Leben lang erinnert, so haben es Studien erwiesen.

4. Mitten in der Stadt gibt es nur einen vorgefertigten Park? Dann ab in den Wald! Regelmäßig in den Wald fahren, dort 1h spazieren gehen, Pilze suchen, Pflanzen entdecken und den Specht hören tut JEDEM gut. Nicht umsonst gibt es den neuen Trend aus Japan, namens “Waldbaden”. Im Wald kann man Spuren suchen oder heraus finden, wo die Mäuse wohnen. Man kann Buden bauen oder Vogelstimmen erraten.

5. Eure finanziellen Resourcen müssen stimmen. Es ist wichtig, dass man seine Rechnungen bezahlen kann und die meisten brauchen auch ein kleines “Sicherheitspolster”. Eine Wohnung oder ein Haus, in dem man als Familie gut leben kann, macht glücklich. ABER: Geld und Wohlstand sind ein Wert, der weiter hinten an stehen sollte, als Zeit mit der Familie. Wer als Workaholic schuftet und seine Familie nie sieht, der wird nicht glücklich werden. Da unser Ziel “slow family” heißt, bedeutet das: So viel Geld verdienen, dass wir gut leben können. Aber neben finanziellen Ressourcen brauchen wir auch Schlaf, Sonne, Freiheit, Humor…

6. Gemeinschaft ist wichtig und kann auch in der Stadt gelebt werden. Sich ein Netz zu schaffen, an lieben Menschen, die sich mit um die Kinder kümmern, schafft so viel Entlastung. Großeltern, Nachbarn, Freunde… “es braucht ein Dorf, um Kinder zu erziehen…” ist dieser oft gewählte Satz. Doch der kann auch für die Großstadt gelten. Schaff dir dein eigenes Dorf in deinem Umfeld. Hol dir Hilfe und Rat und Liebe.

7. Gemeinsam die Natur entdecken, geht auch in der Großstadt mit Stockbrot und Feuer. Wenn man keinen eigenen Garten hat, kann man sich bei einem Fest anschließen oder einen Grillplatz im Park mieten. Beim Stockbrot gilt nur eines: Den Teig nicht zu dick auf den Stock rollen.

Ihr Lieben, slow family lebt man nicht von heute auf Morgen komplett. Das Gute ist, dass man einfach irgendwo anfangen kann. Wichtig ist auch zu sehen: Ohne Hilfe von Außen ist es kaum möglich. Vielleicht fangen wir selbst an, Hilfe anzubieten? Vielleicht kann man der frisch gebackenen Mama die Wäsche waschen oder man schafft es, dass man auf ein Auto verzichten kann? Vielleicht fangt ihr damit an, die Wurst auf dem Bauernhof zu kaufen oder einfach nicht das zigtausendste Top vom Billigladen um die Ecke.

 

Auszeit zu zweit – Wellnesshotel in Sachsen

Anzeige/Pressreise

 

Ich liebe Sachsen. Aber obwohl ich hier aufgewachsen bin, sind mir viele Orte noch fremd. So auch Meißen. Schande auf mein Haupt. Meißen ist wunder-, wunderschön! Ich hab mich ehrlich schockverliebt. Aber dazu später mehr.

Der Mann und ich machen jährlich eine gemeinsame Auszeit dank meiner lieben Schwiegereltern und diesmal ging es für uns in das zauberhafte Wellnesshotel Goldenes Fass in Meißen. Einmal im Jahr 1-2 Nächte nur für uns. Das ist ungemein erholsam und tragend. Wisst ihr, es ist ziemlich normal, dass man sich auseinanderlebt im vollen Alltag und als Eltern, denn gemeinsame Erlebnisse werden (nur) noch als Familie geschaffen, und man redet eigentlich die gesamte Zeit nur mit den Kindern und selten miteinander. Diese Kurzurlaube schaffen gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen, von denen wir das ganze Jahr zehren. Wir lieben unsere Mädchen, wir vermissen sie auch immer fürchterlich, aber zu zweit als Paar sein, ist auch einfach ganz wundervoll.

Vielleicht hast du das Gefühl, dass bei euch kein Geld da ist um solche Ausflüge zu machen? Ich sag euch ehrlich, wir hatten auch schon knappe Jahre und trotzdem haben wir es möglich machen können. Die Priorität liegt für uns hier ziemlich hoch, weil wir merken, wie gut uns diese Zeit tut.

Das Goldene Fass in Meißen ist ein richtiges Kleinod, ein Geheimtipp. Wir waren sofort total begeistert und je mehr wir gesehen haben, desto schöner war es. Ich möchte gern in Superlativen beschreiben, WIE wunderschön dieses Hotel ist.Es besteht aus mehren demkmalgeschützten Winzerhäusern und jedes Zimmer wurde individuell und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Überall findet man den Vintage/Landhausstil wieder.

Wer wollte nicht schon immer mal in einer frei stehenden Badewanne mit Lichtershow und Whirlpooldüsen liegen, dabei einen heißen Schokoladenkuchen mit Eis und Granatapfel essen und gleichzeitg fernsehen? Wer möchte nicht morgens bei leichtem Regen, in einem wunderschönen, großen Bett mit einer mega Matratze aufwachen und wissen: Das Kissen konnte ich mir nach meinem Belieben in einer so genannten “Kissenbar” selbst auswählen? Wer möchte nicht Frühstück aufs Zimmer serviert bekommen oder von einem reichhaltigen Buffet wählen können? Oder morgens in die Sauna im eigenen Zimmer gehen und danach unter der Regendusche stehen und mit Bademantel auf der Dachterrasse sitzen?

Wer möchte nicht aus unzähligen Wellnessanwendungen sich eine aussuchen und dann feststellen, dass die Kosmetikerin/Masseurin richtig was drauf hat und sicherlich Zusatzausbildungen gemacht hat? Und dann feststellen, dass sogar der Ruheraum gemütliche Wärmeliegen, indirektes Licht und ein wunderschönes Tee-/Kaffee und Erfrischungsangebot bietet?

Wer möchte nicht in 5min in einer Altstadt stehen, die einen vor Verzückung immer wieder “schööön!” rufen lässt? Überall kleine Gässchen und kleine Lädchen und über allem thront der wunderschöne Dom? Wer möchte nicht abends an der Elbbrücke stehen und sich nicht satt sehen können an den wunderschön erstrahlen Herrenhäusern und eben diesem Dom?

Wer sehnt sich nicht nach einem freundlichen, engagierten, aber nicht aufdringlichen Service? Wer freut sich nicht an so viel Sauberkeit, dass man sogar ohne Badeschlappen in die Dusche geht? Wer ist nicht glücklich wenn er kostenfrei Tee und Kaffee im Zimmer trinken kann oder Ausflüge mit dem Fahrrad in die schöne Weingegend in Meißen machen kann?

Wer freut sich nicht an einer extra Wellnessoase mit Sauna, Dampfsauna und Whirlpool und dabei widerum so viel Liebe zum Detail. Für alle Sportbegeisterten gibt es sogar ein Herrenzimmer mit SKY Empfang. Und wer möchte nicht fantastisches Essen aus regionalem Anbau genießen und dabei aus einer großen Weinkarte sich den Besten aussuchen?

Das alles findet ihr im Wellnesshotel goldenes Fass in Meißen. Die Preise pro Zimmer variieren, das Preis- Leistungsverhältnis ist super. Lasst euch verwöhnen!

 

Meißen bietet übrigens auch hervorragende Ausflugsziele.

Dampfschifffahrt

Willkommen an Bord der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt. Fahrgebiet: Seußlitz-Drseden-Bad Schandau

Kontakt: Georg-Treu-Platz 3

Albrechtsburg

Die Albrechtsburg ist das älteste Schloss Deutschlands. Interaktive Medienstationen, eine überwältigende Ausstellungsarchitektur und faszinierende Exponate erzählen die Geschichte des Schlosses.

Kontakt: Domplatz 1

www.albrechtsburg-meissen.de

Erlebniswelt Meißen

Die Erlebniswelt Meißen macht das Meissener Porzellan erfahrbar in den Schauwerkstätten. Hier gibt es auch Gelegenheit.

Eintritt 10€ Erwachsene, 6€ ermäßigt, 23€ Familienkarte

Kontakt: Talstr 9

 

DIY 5 Tipps, Lavendel zu verarbeiten

Unmengen an Lavendel stehen vor dem Haus meiner Schwiegereltern und viele kleine Lavendel Pflanzen finden sich auch bei uns im Garten. Sehr zu meiner Freude. Ich liebe Lavendel. Und die Hummeln, die lieben ihn auch. Doch Lavendel kann noch so viel mehr, als schwer duftend im heißen Sommerwind zu stehen, Insekten zu versorgen und schön auszusehen.

 

Tipp 1: Lavendelduftsäckchen

Nimm dir ein Organzasäckchen aus deiner Geschenkpapier Ecke (falls du so etwas hast, die meisten Familien haben das) oder näh dir schnell etwas aus Stoffresten zusammen. Dort hinein kommen die Blüten des Lavendel und erfüllen dir für ein Jahr lang das Kommodenschubfach oder den Kleiderschrank mit ihrem wohltuenden Duft. By the way: Motten hält dir eben dieser fern.

Tipp 2: Lavendel Augenklappe

Ich hatte es schon erwähnt: Ich gehe jede Woche zum Pilates. Und dort gibt es nach 80min Sport, 10min Erholung. Mit Lavendel Säckchen auf den Augen. Ich schlafe beinah jedesmal ein und damit bin ich nicht die Einzige. Lavendel hat eine sehr beruhigende Wirkung. Auch zum Einschlafen abends ist das Säckchen super. Wenn ich nervös bin, lege ich es für ein paar Minuten auf meine Brust.

Ihr braucht lediglich Stoff eurer Wahl und schneidet euch diesen zurecht. Nun legt ihr ihn links aufeinander und säumt in händig bis auf ein kleines Loch zu. Jetzt den Stoff durch das kleine Loch umdrehen. Ihr füllt nun Leinsamen (gibt es im Supermarkt oder in der Drogerie) und Körner oder auch ganze Blüten des Lavendel hinein. Macht es nach Belieben, je nachdem, wie schwer das Säckchen sein soll.

Übrigens auch eine tolle Geschenkidee. Ganz simpel, aber jeder freut sich darüber.

Tipp 3: Lavendel Zucker

Lavendel ist ein tolles Gewürz, aber man sollte sehr sparsam damit umgehen. Besser ist es, man nutzt getrockneten Lavendel, weil der frische sich mit dem Zucker verkleben würde.

Hier bei uns, habe ich nur eine Lavendel Blüte drin, das reicht vollkommen aus. Es sieht gut aus und bekommt diese Lavendel Note. Tatsächlich schmeckt er auch so, wie er duftet. Wem das zu viel ist im Kaffee, der kann den Zucker auch durchziehen lassen und den Lavendel dann später rausfiltern.

Tipp 4: Sommer- Melonen- Sorbet mit Lavendel

Ich habe es gewagt und unsere Mädchen stehen drauf. Nimm eine Melone, ab damit in den Mixer. Dazu etwas Mandelmilch. Nicht viel! Sonst wird es zu dünn. Ca 200ml auf eine Melone. Dazu etwas Lavendel. Wieder getrockneten und nur die Körner. Aber auch hier gilt Achtsamkeit. Zu viel Lavendel zerstört den Geschmack. 1,5 Stängel auf eine Melone reicht komplett aus.

Danach geht das Ganze ab in den Gefrierschrank. Wahlweise nicht so lang, sonst muss das Sorbet erst wieder auftauen.

 

Tipp 5: Lavendel als Deko

Ganz simpel. Häng dir Lavendel im Bündel überall hin, wo es dir beliebt. Bei uns hängt ein Strauß im Gästebad und einer im Schlafzimmer. Mehr durfte ich nicht aufhängen, der Mann hatte zwischenzeitlich genug vom Lavendel. Es sieht herrlich aus, es duftet und verströmt diese schweren, heißen Sommertage.

 

 

 

 

 

 

Lego Friends CD Nr 20 mit Verlosung

Heute kommt die neue Lego Friends CD auf den Markt. Wer Mädchen zwischen 5 und 12 Jahren zu Hause hat, weiß, wie sehr Lego Friends geliebt wird. Gender- Mädchen Lego hin oder her, unsere Mädchen lieben es.

In der neuen CD geht es um zu viel Müll und Graffitis in Heartlake City. Niemand unternimmt etwas dagegen, aber die Mädchen stellen auch schnell fest, dass es gar nicht so leicht ist, etwas Gutes zu tun. Emma hat sich außerdem vorgenommen, ihre Stadt mit ihren eigenen Kunstwerken zu verschönern, aber irgendjemand zerstört diese immer wieder mit hässliche Graffitis.

Andrea ist derweil sehr ehgeizig und möchte als Sängerin berühmt werden. Liz, ihre Schwester, hat nicht die gleichen Ambitionen. Doch Andrea möchte unbedingt mit ihr zusammen arbeiten. Werden die fünf die Herausforderungen meistern?

Lego Friends Filme und Hörspiele sind spannend und lustig zugleich und vermitteln den Mädchen Zusammenhalt und das man Hindernisse überwinden kann, wenn man mutig und klug ist und einander hilft.

Wenn ihr möchtet: Ich darf 2 CDs verlosen. Die Verlosung läuft bis zum 30.7.2018 20:00 Uhr. Wer möchte lässt mir einen Kommentar da. Habt ihr schon Lego Friends CDs zu Hause oder wäre das eure Erste?

Der Gewinn wird von Universum Kids zur Verfügung gestellt.

Teilnahmebedingungen:

    • jede Teilnahme ist kostenfrei und steht nicht in Verbindung zu Facebook oder Instagram
    • teilnahmeberechtigt ist jeder, der seinen Wohnsitz in Deutschland hat und über 18 Jahre alt ist
    • eine Barauszahlung des Gewinns und ein Umtausch sind ausgeschlossen
    • die Ermittlung der Gewinner erfolgt durch Zufallslos
    • bei Gewinn wird der Name der jeweiligen Person öffentlich genannt und aufgeschrieben. Gleichzeitig wird sie von mir per Mail benachrichtigt
    • der Gewinner hat 48h Zeit, um sich bei mir zu melden. Danach entfällt der Gewinn und wird neu verlost
    • der Gewinn wird direkt von Blackrabbit – PR an den Gewinner versandt
    • Die Gewinnerdaten werden im Anschluss an blackrabbit – PR weitergegeben
    • ich als Veranstalter behalte mir ausdrücklich vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern oder anzupassen
    • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
    • ich als Veranstalter hafte in keiner Form für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die sich aus der Teilnahme an der Aktion ergeben.
    • Hinweis: der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht
    • Hinweis: die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden

 

Update: Daniela T und Anni wurden durch Zufall ausgelost und haben gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Sommerlektüren Tipps für die ganze Familie

Werbung, da mitunter Buchrezension

 

Ferienzeit ist für mich immer Lesezeit.

Unsere Alltagswochen sind so trubelig, dass ich es genieße, wenn ich einfach stundenlang lesen kann. Fernseher bleibt aus, Wlan auch… nur wir als Familie und Bücher.

Hier sind ein paar schöne Lese-tipps (nicht nur) für die Sommerzeit.

Pubertät in Sicht.

Dieses Buch ist von den Autoren von “Und plötzlich sind sie 13 oder die Kunst, einen Kaktus zu umarmen”. Kinder in dieser Altersspanne bewegen sich zwischen der Geborgenheit der Kindheit und der verlockenden Erwachsenenwelt. Die Frage ist: Wie kann ich meine Kinder auf die Pubertät vorbereiten? Und wie können wir eine gesunde Beziehung bauen, welche die Stürme der Pubertät gut aushalten kann? Das Buch gibt Anregungen zur Redekultur, zur digitalen Welt, Freunden und Werten. Es gibt Ratschläge zu Gesprächen, die man als Eltern mit den Kindern führen sollte und Strategien um sich auf die nächsten Jahre einzustellen.

Es gibt so viel, was man nicht muss.

Dieses Buch ist ein erholsamer Anker für die Seele. Ich muss es niemandem Recht machen. “Ich muss nicht genügen. Es genügt, dass man da ist.” Das Buch ist durchzogen, von ganz vielen, kurzen Kapiteln und Themen, die sich bei einer 10minütigen Auszeit und einer Tasse Kaffee gut lesen lassen. Es geht ums Versagen, um Glaube, um dumpfe Tage und um Raum gewinnen. “Das Leben, das man führen möchte, ertrinkt in dem Leben, zu dem man sich gezwungen sieht, und meines Erachtens gibt es nur einen Weg zurück: regelmäßige Momente der Stille und des Nachdenkens.”

Der falsche Amerikaner.

Ein Buch, auf das sich der Mann schon sehr freut. Ein KGB Spion in Amerika. Eine wahre Geschichte, die zeigt, wie der KGB früher gearbeitet hat. Jack Barsky arbeitet ein Jahrzehnt lang undercover im kalten Krieg, bis er anfängt die Wahrheit zu erkennen. Seine Loyalität ändert sich und stellt alles in Frage, was er bisher geglaubt hat. Das Buch enthält auch Fotos und die ganze, sehr bewegende Lebensgeschichte von Jack Barsky.

Mein Lotta – Leben. Da lachen ja die Hunde.

Unsere Lele ist ein riesengroßer Lotta Fan. Ihre Reaktion, als dieses Buch für sie auf dem Esstisch lag, war wunderschön. Sie hat gekreischt vor Freude. Und das bei unserer emotional nicht sehr überschäumenden Tochter. Laut Lele, ist es einer der besten Bände. Wer aber Lotta-Leben nicht kennt, sollte etwas weiter vorn in der Reihe anfangen zu lesen. Das ist nämlich schon Band 13.

Lotta ist inzwischen in der 6. Klasse und gemeinsam mit eben dieser besuchen sie die verschiedenen Eltern in ihren Berufen. Auch Lottas Papa ist dabei. Super peinlich. Aber am Ende merkt sie, dass sie eigentlich doch den coolsten Papa von Allen hat. Das ganze Buch ist wieder in einer Art Comic Stil geschrieben und für meine Begriffe immer noch etwas profan. Aber ich will nicht meckern, Lotta hat meine Lele zum Lesen gebracht. Dafür will ich mich bedanken.

Vom kleinen Waschbären, der nicht wusste, dass er etwas ganz Besonderes ist.

Dieses Buch gibt den Kindern so viel Gutes mit. Freundlichkeit, Freundschaft, Selbstwert und die Tatsache, dass JEDER etwas ganz Besonderes ist.

Der kleine Waschbär versucht die ganze Zeit in dem gut zu sein, was seine Freunde können und sieht dabei gar nicht, was er gut kann und warum er so Besonders ist. Dieses Buch ist fantastisch illustriert, bietet so viel Mehrwert und ist auch für die erwachsenen Vorleser absolut bewegend.

Wie macht die Giraffe?

Wie macht eigentlich die Giraffe? Nach unzähligen Bauernhofbüchern und ganz viel “Muh, Mäh, Wau und Quak” ist dieses Buch eine willkommene Abwechslung. Denn wie macht eigentlich der Elefant und der Affe? Wunderschöne, ziemlich originelle Reime runden das Vorlesen ab. Ein schönes Buch für Babys und Kleinkinder.