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Neue Rubrik “Glaube”

Ihr Lieben,

 

vor einem Monat habe ich mit Isabell das Familienmagazin rosa Krokodil hochgezogen, daher möchte ich ganz langsam dieser Mamalismus Seite eine andere Färbung geben. Es werden noch regional passende Artikel kommen, aber gerade Veranstaltungen und Leipzig Events werden nicht sofort aber mehr und mehr auf das rosa Krokodil “überwandern”.

Statt dessen möchte ich dem Thema “Glauben” mehr Raum und eine eigene Rubrik geben. Glauben leben mit Kindern, persönliche Spiritualität und theologische Haltungen zu aktuellen Themen. Diese Rubrik ist für Menschen, die sich als “gläubig” bezeichnen, aber vor allem für Menschen, die einfach nur interessiert sind. Ich erlebe, dass gerade gläubige Menschen viel diskutieren, sich gern gegenseitig Glauben absprechen und verurteilen. Das möchte ich hier nicht. Hier ist jeder willkommen.

Ich stelle mir manchmal Jesus vor, vor 2025 Jahren, wie er im Olivenhain saß mit seinen Freunden, wie er Wein trank mit ausgestoßenen Menschen der Gesellschaft, wie er Aussätzige heilte und nur diejenigen verurteilte, die der Meinung waren, es besser zu wissen und voller innerer Gesetzestreue waren. Wie können wir diesen Jesus in das Heute transportieren? Wieviel dieser Religion ist hausgemacht, wie viel ist gut, ab wann wird es schädlich?

Ich stelle mir vor, wie Jesus heute mit mir im Franz Morish sitzt und sehr guten Kaffee trinkt. Wie er handgeröstete, wohlduftende Kaffeebohnen durch seine Hände rieseln lässt. Seine Augen lachen die ganze Zeit. Er hat Schwielen an den Händen, braun gebrannte Haut und sehr viel inneren Frieden. Seine Augen ruhen auf jedem einzelnen Menschen in diesem Café und nur ein Blick von ihm und die Seele findet Frieden. Er sagt nicht zu mir: “Priska, dein Leben ist wirklich doof gelaufen, was für eine Enttäuschung.” Nein, er würde sagen: “Mensch, Priska, das ist das Leben. Ein Auf und Ab. Aber schau mal, wie lecker dieser Kaffee ist. Ich sehe dein Streben und Bemühen, ich freue mich an deinem Herz. Es tut mir leid, dass du so viel Schmerz ertragen musst.” Dann würde er mir seine Hand geben und all der Schmerz wäre fort. Und tiefer Frieden würde sofort mein Herz erfüllen.

Eine romantische Vorstellung? Ja, vielleicht.

Ich habe 4 Jahre lang an einer amerikanischen Uni Theologie studiert und meinen Bachelor gemacht. Danach war ich 3 Jahre lang angestellt und als Vikar tätig im Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden. Danach habe ich nochmal an der Uni Leipzig Theologie studiert und bin aktuell Mitglied in der evangelischen Landeskirche. Ab und zu besuchen wir auch die ICF Leipzig.

Meine eigene Theologie ist konservativ geprägt, seit einigen Jahren aber sehr aufgebrochen und frei. Ich sehe mehr, dadurch auch mehr Schönheit des Glaubens. Ich kann persönlich größer denken und die Bibel besser verstehen, besser auslegen. Einer der Werte, die mir in den letzten Jahren sehr wichtig geworden sind, ist Toleranz. Dieses Wort kommt vom lateinischen tolerare und bedeutet “ertragen”. Ich ertrage also Menschen und Meinungen und Verhaltensweisen, die ich selbst nicht nachvollziehen kann. Ich wünsche mir einen offenen und ehrlichen Diskurs und viel Freundlichkeit. Glauben ist immer etwas persönliches und ernsthaftes.

Ich wünsche mir, dass du Jesus begegnen kannst und Anregungen findest, um Glauben für dich und auch als Familie zu leben.

 

Ausflug für Familien: Das SteinReich

 

Eigentlich wollten wir in den Winterferien in den Winterurlaub fahren. Eigentlich wollten wir Schlitten und Langlaufski fahren, Tee trinken, in die Sauna gehen und die saubere Schwarzwaldluft atmen. Eigentlich. Denn Frida wurde so krank, dass wir den Urlaub absagen mussten.

Die großen Mädchen waren aber fit und wir mussten mit Frida im Kinderwagen auf Anordnung des Arztes an die frische Luft. Was also tun?

Wunderbarerweise gibt es in unserer Nähe tolle Ausflugsziele, die unsere Kinder mehr als begeistern. Hier kommt unsere Empfehlung für das SteinReich in der sächsischen Schweiz.

Was ist das?

Das SteinReich wirkt wie ein kleines Turisede, nur aus Stein. Die Kinder können erkunden, toben, klettern, spielen und können nicht verloren gehen. Alles ist eingezäunt. Und damit sind auch die Eltern entspannt. Wer mag, kann sich der Schatzsuche widmen, die das SteinReich anbietet, allerdings ist es eine sehr lange Schatzsuche und man muss dafür einiges an Zeit aufbringen. So oder so macht das Entdecken unheimlich viel Spaß. Eine kleine Schule, Bäckerei oder Apotheke… für die Kleinen Sand und Steine zum Klettern.

In der Mitte vom SteinReich gibt es auch Tiere (allerdings nicht im Winter).

Die Eltern können im Restaurant “Steinbeisser” in Ruhe Kaffee trinken, direkt vor dem schönen Café, gibt es eine kleine Outdoorecke zum Spielen. Bei schlechtem Wetter gibt es sogar einen Indoor Spielraum und eine kleine Bibliothek. Wer mag, kann auch Brunchen, Mittag essen oder sich ein Stück Kuchen holen. Das Restaurant bietet Köstlichkeiten aus der Region und für die Kinder “Elfenschmaus” und “Zaubererpicknick”.

Im Sommer stelle ich es mir dort sehr eng und voll vor, aber in den beiden Winterferienwochen und sicherlich auch im Frühling und Herbst ist es sehr ruhig, sehr erholsam und ein wunderbares Ausflugsziel.

Was ihr beachten müsst:

Das SteinReich ist nicht Kinderwagenfreundlich und barrierefrei. Wir hatten ganz schön zu kämpfen, denn die Wege sind aus Sand und mit Treppen versehen.

Alle Öffnungszeiten findet ihr hier (unbedingt beachten, denn sie variieren)

Regelmäßig finden hier auch Veranstaltungen passend zu den Jahreszeiten statt, vom Osterbrunch, bis zum Weihnachtsmarkt. Schaut unbedingt hier rein, damit ihr nichts verpasst oder nicht zur falschen Zeit da seid.

Festes Schuhwerk und auch Taschenlampe, Matschhosen etc sind von Vorteil wenn man in den Tunneln herumklettern möchte

Sandspielzeug für die Kleinen nicht vergessen!

 

Adresse

SteinReich Touristik und Beratung GmbH
An der Tankstelle 3
01848 Hohnstein OT Rathewalde

(an der Zufahrt zur Bastei am P+R Platz)

Homepage

 

 

5 aktuelle Bücher auf meinem Nachtschrank

Pünktlich zur Buchmesse, zeige ich euch all die Bücher, die sich zur Zeit auf meinem Nachtschrank stapeln. Ich lese oft quer, nur im Urlaub lese ich Bücher von vorn bis hinten durch.

Aber all diese Bücher, die ich euch zeige, sind definitiv eine Empfehlung wert. Für Kinderbücher mache ich nochmal einen extra Artikel.

1.Michelle Obama – “Becoming”

Wahrscheinlich haben die Meisten inzwischen ihre Geschichte gelesen. Für eine Biografie schreibt sie wunderbar. Ausdrucksstark, fesselnd und sie weiß, mit Worten umzugehen. Wir erfahren tiefe Details aus ihrem alltäglichen Leben. Ihren Kampf um Vereinbarkeit, ihre Lösungsansätze um Familie zu leben, ihre Unterstützung und gleichzeitig auch ihre inneren Kämpfe, ihren Mann loszulassen und wenig zu sehen. Ihre Power, ihre Sehnsucht, das Ende der Rassentrennung zu erleben und ganz viel von ihrer Arbeit. Ein sehr inspirierendes Buch. Eine tolle Frau und definitiv eine tolle Familie. Absolute Anerkennung für ihre Leistung.

Hier geht zum Buch.*

 

2. Kate Northrup – “das liebe Geld”

Dieses Buch hat ganz viel in mir verändert. “Sei nett zum Geld, dann bleibt es bei dir”. Ihr geht es um eine grundsätzliche Liebeshaltung zum Geld. Oftmals stehen wir Geld kritisch gegenüber, haben unsere eigene Haltung im Kopf, unsere eigenen negativen Sätze und ärgern uns gleichzeitig, dass wir immer zu wenig haben. Zu wenig zu haben frisst Energie und macht uns kraftlos. Ihr Buch möchte uns freisetzen zu wahrer finanzieller Freiheit. Es ist ein Einsteigerbuch, ein Augenöffner, ein Buch, das bei der Seele, bei der Einstellung beginnt. Am Ende des Buches findet man alle Möglichkeiten, um praktisch zu finanzieller Freiheit zu gelangen.

Es ist nicht umsonst ein Bestseller. Hier geht es zum Link.*

 

3. Nicola Schmidt – “Geschwister als Team”

Ich stelle euch dieses Buch bei IGTV vor. Es ist ein wunderbarer Ratgeber für jeden Tag für jede erdenkliche Familiensituation. Ob Patchworkfamilie, Kinder mit Einschränkungen, ein gestorbenes Baby, Geschwister in den verschiedensten Alterskonstellationen. Das Buch ist voller hilfreicher Tipps. Erste-Hilfe-Anleitungen für Eltern, Do´s and Don´ts und eines dieser Bücher, das man nicht im Ganzen liest, sondern je nach Lebenslage immer wieder zur Hand nimmt. “Was mache ich, wenn mein Kind eifersüchtig ist?”, “wie erzähle ich dem 4jährigen Kind vom Baby?”, “Sie streiten permanent, was soll ich tun?”…. unbedingt, unbedingt kaufen. Es sollte in jeder Familie stehen. Hier kommt ihr zum Link.*

 

 

4. Franziska Schreiber – “Inside AFD”

Franziska habe ich bei unserem Auftritt bei Stern TV kennen gelernt. 5 Minuten vor der Sendung. Franziska hat auf jeden Fall etwas zu sagen. Sie ist mutig, dass muss man ihr lassen. Sie ist tough und in ihrem Buch erzählt sie ihre persönliche Geschichte. Sie beschreibt, warum sie zur AFD ging und auch, warum sie wieder ausgetreten ist. Sie erzählt Details, die sehr schockierend sind und bisher nicht an der Öffentlichkeit waren. Sie wird beschuldigt ein Maulwurf zu sein, sie wird beschimpft, bedroht und lebt trotzdem noch in Dresden. Das Buch ist lesenswert, weil es progressiv ist, weil es wichtig ist, sich verschiedene Meinungen anzuhören, bevor man für sich selbst eine bildet. Das Buch gibt es hier.*

 

5. Hope Edelmann – “Töchter ohne Mütter: Vom Verlust der Geborgenheit”

Dieses Buch ist ein absolutes Meisterwerk. Ich selbst habe meine Mutter nicht verloren, aber kann mich so in meine Freundinnen hinein versetzen, denen das widerfahren ist. Genauso kann ich hier trauernde Menschen, Scheidungskinder und alle, die Verlust erlitten haben, verstehen und erfahre, was dieser tiefe Verlust bedeutet. Dieses Buch lebt durch all die wahren Erlebnisse, die Geschichten und gleichzeitig geht man mit diesem Buch in einen Prozess. Wie bekomme ich eine unabhängige Identität, wie genüge ich den Erwartungen meiner (verstorbenen) Mama, was ist mit ihren Wünschen, die sie an mich hatte. Wie gehe ich mit der Angst um, ebenso früh sterben zu müssen und wie gehe ich mit den Erwartungen meines Vaters an mich um. Zum ersten Mal zeigt Hope Edelmann hier die weitreichenden Konsequenzen eines frühen Verlusts.

Dieses Buch findet ihr hier*

 

Viel Spaß beim Lesen!!!!

 

 

*Werbelinks, das heißt affiliate Link. Das macht das Buch nicht teurer, sondern ihr unterstützt bei Kauf damit meine Arbeit.

Artikel der Woche

Ich wähle die Artikel für euch immer sorgfältig aus. Es sind diskussionswürdige, lesenswerte Artikel, die absolut Mehrwert bieten und die es wert sind, gelesen zu werden. Ich finde jeden Einzelnen absolut fantastisch. Also, viel Freude beim Lesen!

“Es war einmal eine Frau, die jahrzehntelang mit ansah, wie ihre eigene Mutter sich zwischen Arbeit und Privatleben aufrieb. Zwar genoss sie selbst einige Privilegien, die ihr die Frauenbewegung beschert hatte, war aber unzufrieden, dass sie noch immer nicht so viel erreicht hatte wie die gleichaltrigen Männer, die weniger unter dem sozialen Druck standen, alles unter einen Hut bringen zu müssen.” Und: “Jede Frau, die sich nicht in das “Natürlichste auf der Welt” fügt, ist keine “richtige” Frau. Eine “richtige” Frau ist für ihre Kinder immer verfügbar, übernimmt das Gros der Erziehungs- und Hausarbeit und stellt die Bedürfnisse der Familie über die eigenen. Nebenbei verdient sie ein Taschengeld dazu, ist gut ausgebildet, schlank und sexuell attraktiv.”

Sehr lesenswert, denn er geht auf die aktuelle Rückkehr zum Konservativen ein. Die Forderung, die innere Mutter wieder zu entdecken, denn nur dann, seien wir wieder wahrhaft glücklich. Maternalistischer Feminismus nennt man das. Ich will das auch unbewertet da stehen lassen, aber finde es gut, hier einen sehr, sehr guten Artikel von einer Philosophin als Alternative hinzustellen.

Feminismus. Rückkehr der Biederfrauen.

 

 

“Der Bruder ist doof, die Schwester nervt: Streit unter Geschwistern gehört in Familien zum Alltag. Der Grund für die Konflikte ist oft simpel. Wie Eltern auf die Rivalität ihrer Kinder am besten reagieren.”

So wird aus streitenden Geschwistern ein starkes Team.

 

 

“Ob ich nun Lust drauf hatte oder nicht – der erste Arbeitstag kam. Mein Mutti-Anteil blieb irgendwo zwischen Tagesmama und Bahnstation auf einer Parkbank sitzen, und ich fuhr zurück in mein altes Leben: Bildschirm, Kopfhörer, Kaffee.”

Lust&Leid einer working Mom

 

 

“Frauen im Osten dachten selten, der Mann sei ihr Versorger. Frauen im Westen müssen das erst lernen.”

Wer braucht schon Kerle?

 

 

„Es erfordert keinen Mut Geld zurückzulegen, aber es erfordert Mut sich von solchen Zwängen loszureißen und zu sagen, dass man eben nicht wie Familie Müller-Meier nach Thailand fliegt, weil das Geld eben nur für die Ostsee reicht. Das ist schon ein gewisses Ausbrechen.“

Super, super, super!!!!

Mütter und das finanzielle Loch.

 

 

“Gut fünf Prozent der Achtjährigen finden nicht, dass es in ihrer Familie jemanden gibt, der sich um sie kümmert. Bei den 14-Jährigen sind es sogar rund zehn Prozent. Gerade ältere Kinder beklagen häufiger die fehlende Zeit ihrer Eltern.”

Davor haben Kinder Angst

 

 

“Du, wir brauchen jetzt ein Hobby”, sagte ich zu ihm. Es ist Samstagnachmittag und wir haben Zeit für uns? Ich lauschte- es war still im Haus. Kein Kind, dass “Abputzen” rief oder nur “Mamaaaaaa”. Wahnsinn, so müssen sich “empty nesters” fühlen. Ein unwirkliches Gefühl. Haben wir uns so in den 30ern gefühlt?”

Mein neues Lebensgefühl mit 40+

 

Merlind kommt in die Schule! – Alles für den Schulanfang

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Merlind kommt dieses Jahr in die Schule. Mein kleines Mädchen. 6 Jahre ist sie nun schon. Und ich weiß, die letzte Zeit wird vergehen wie im Flug. Da sie mein zweites Kind ist, was in die Schule kommt, ist mein Herzschmerz nicht ganz so groß wie bei Lele, denn ich weiß: Das Leben ist damit nicht vorbei. Die Zeit für Puppentheater, ausmalen, kuscheln, lachen und Zeit zu zweit dauert weiterhin an. Und doch ist der Schuleintritt ein riesengroßer Schritt. Verpflichtungen, kein Ausschlafen mehr, neue Freunde und ich werde mit Sicherheit große Krokodilstränen heulen. Mein kleines Mädchen ist ein Schulkind.

Merlind´s Schulranzen

 

Genau wie bei ihrer großen Schwester haben wir uns für einen Ergobag Schulranzen entschieden. Der Schulranzen ist für uns einfach der Beste. Die Qualität ist super, das Design cool, die Nachhaltigkeit lobenswert und die Physiologie durchdacht.

Wir haben einen Ergobag Pack gewählt, aus Erfahrung wollen die Kinder spätestens in der 3. Klasse cool sein und keinen quadratischen Ranzen mehr tragen. Das Design sollte zwar Merlind´s Vorstellungen entsprechen, aber doch so sein, dass sie es in der 4. Klasse immer noch tragen würde. Der Ergobag wird aus recycelten PET Flaschen hergestellt und überzeugt dadurch mit seiner Nachhaltigkeit. In den aktuellen Klimadiskussionen absolut lobenswert und definitiv ein Entscheidungsgrund. Den Rucksack kann man am Rücken auf die jeweilige Größe des Kindes bis 1,50m einstellen, hinzu kommen die Verschlüsse an der Hüfte, so dass die Belastung des Rucksacks nicht komplett auf dem kleinen Kinderrücken liegt. Ich mag es sehr, dass auch die Sporttasche in Form eines Rucksacks kommt. Hier gibt es ein extra Fach für die Sportschuhe. Der Rucksack kann an den Ergobag geschnallt werden und wird vor allem, da er als Rucksack getragen werden kann, für die kleinen Erstklässler, nicht zu schwer.

Ich mag, dass der Ergobag überall Reflektoren hat, so dass Merlind immer gesehen wird. Außerdem sind so viele verschiedene Taschen einfach super, um Ordnung halten zu können.

Federmappe und Schlampermappe sind genau das, was sie in der Schule brauchen. Leim und Schere finden hier Platz. Die Federmappe ist schon gefüllt mit allem, was sie zum Schulstart benötigen.

Hier geht es zu Merlind´s Ergobag.

 

Merlind´s Zuckertüte

 

Da die Einschulung nicht mehr so weit weg ist, beziehungsweise die Zeit schneller verfliegt, als wir das wollen, habe ich mir schon Gedanken gemacht, was in Merlind´s Zuckertüte kommen soll.

Unsere Zuckertüte selbst werden wir bei hooraytoday kaufen. Die Inhaberin hat neben ihrem Onlineshop auch einen kleinen Laden in der Gottschedstraße in Leipzig. (Support your local heroes!) Ich wünsche mir so eine Zuckertüte mit Stoffüberzug, der sich danach in ein Kuschelkissen verwandeln kann. Kennt ihr diese Schultüten?

Unsere Zuckertütenfüllung ist ein Mix zwischen Spiel, Spaß, Spannung und Schulzeug. In den neuen Bundesländern wird der Schulanfang immer groß gefeiert und die Zuckertüten sind auch größer und viel voller als in anderen Bundesländern.

Hier also unsere Ideen für eine gelungene Zuckertüte:

Kosmos Experimentierkasten: Blühendes Papier

Lük Kasten – Westermann 24 Plättchen

Brotdose – Eco Lunchbox

Emil Flasche – grau und Sterne

Regenschirmhülle für den nassen Schirm – Pastaclean

Astrid Lindgren  –  die schönsten Geschichten

Hausschuhe –  Elefanten

Wecker – Schulanfang

Armbanduhr – S. Oliver

Wisch und Weg Buch: Buchstaben

Frühlingsgefühle und die Not und Freude der Kinderschuhe

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YEAH! Endlich Frühling! Und damit kann auch endlich sämtliche Winterdeko weg. Es wird gebastelt, gelüftet, gepflanzt und ja, die Mädchen brauchen auch wieder neue Schuhe.

Weil wir online gekauft haben, habe ich mir die Zeit und die Nerven im Schuhgeschäft erspart und wir hatten Zeit, etwas zu basteln. Die ganzen Utensilien habe ich bei Jako-o gekauft, gerade die Filzsachen könnt ihr aber auch einfach selbst herstellen.

Was ihr braucht:

Filz

Perlen

Faden

Holzblumen

Farbe

Pinsel

oder eben die kompletten Zuschnitte hier oder hier

Wie es geht:

-die Holzblumen mit Farbe anmalen und mit Schuhspray oder Haarlack ansprühen

-Filz zurechtschneiden oder mit den vorgefertigten Filzschnitten arbeiten. Bekleben und auffädeln. Perlen und Perlenmaker geben das gewisse Etwas. Der Trick: Die Filzzuschnitte brauchen zwei Löcher, an jeder Seite eines, damit rutschen sie nicht zusammen und haben automatisch Abstand. Wie das final aussieht? Foto siehe Kette.

   

Der Schuhkauf

Aller paar Monate habe ich hier dasselbe Problem. Ich klettere auf den Dachboden und schaue, welche Schuhe für welches Kind in welcher Schuhgröße dort in Kisten verpackt sind. Die werden anprobiert und meistens passen sie nicht. Jedes Mädchen hat einfach andere Füße. Nur bei Gummistiefeln und Turnschuhen gibt es meistens keine Probleme. Die Winterstiefel werden geputzt, und wenn sie nicht abgetragen sind, voller Optimismus wieder in eine beschriftete Kiste und auf den Dachboden gestellt. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich komme aber nie umhin: Alle Mädchen brauchen ein paar Schuhe für jeden Tag. Gute Schuhe. Lederschuhe, die wasserabweisend sind und in denen der Fuß gut atmen kann.

Mit 3 Kindern gehe ich nicht mehr in den Schuhladen. Eine würde jedes Regal ausräumen, eine würde meckern und sich wahrscheinlich zufällig die preisintensivsten Schuhe des ganzen Ladens aussuchen und eine würde anfangen mit mir zu streiten, weil sie andere Vorstellungen hat als ich. Onlinekauf war aber auch lange problematisch, denn gerade bei Lele musste ich unendlich viele, verschiedene Schuhe in verschiedenen Größen bestellen, da nicht klar war, was ihr genau passt.

Jetzt haben wir wieder bei Richter bestellt. Was soll ich sagen. Für jedes Kind 1 Paar Schuhe, und alle 3 passten wie angegossen. Keine hat gemeckert, alle drei sind in Begeisterungsrufe ausgebrochen und wollen ihre Schuhe wieder den ganzen Tag lang anbehalten. Besonders Merlind konnte ihr Glück kaum fassen, ihre Schuhe blinken und glitzern. In Sternform. Und warum passen sie wie angegossen? Richter hat eine eigene Messchablone, die man sich kostenfrei bestellen kann. (Klick!) Hier einfach den Fuß drauf stellen, danach einen Zeigefingerbreit Platz lassen über dem großen Zeh, und die richtige Schuhgröße ist gefunden. Damit erspare ich mir tatsächlich sehr viel lästige Fehlkäufe.

 

 

Ich habe hier unsere Schuhe verlinkt, damit ihr schauen könnt, was sie tragen. Schaut mal rein,

das Preis-Leistungsverhältnis ist super!!!!!

Frida trägt: Pink Veloursleder Schuhe

Lele trägt: Sneaker Halbschuhe silber

Merlind trägt: Sneaker Halbschuhe Blinkie

 

Facts über Richter Schuhe:

– Richter besitzt das WMS Qualitätssiegel. Das ist ein Siegel des Deutschen Schuhinstituts, das bedeutet, dass diese Schuhe die natürliche Entwicklung der Kinderfüße unterstützen. Also: Schuhe müssen den verschiedenen Füßen der Kinder perfekt passen. MEGA!

– Richter Schuhe besitzen das Sympatex Membran. Ich weiß noch, wie meine eigene Mutter immer zu mir sagte als Kind: “Diese Schuhe sind gut, die sind Sympatex!” In den 90ern war dieses Wort für mich ein Wort mit vielen Fragezeichen, aber ich wusste: Es bedeutet, dass Wasser von außen nicht eindringen kann, gleichzeitig die Füße innen aber atmen können. Die Körpertemperatur wird damit reguliert und die Füße bleiben immer trocken.

-und: Bei Richter Schuhen kann man die Sohle aus den Schuhen nehmen. Das ist so mega toll, das kann nicht jeder Schuh. So kann man schauen, ob die Schuhe auch wirklich passen. Ggf. können so auch orthopädische Einlagen in die Schuhe gelegt werden. Das geht von Größe 17-35. Wenn der Schuh mal zu eng wird, kann man die weiße Zwischensohle entfernen. Dank der zwei Sohlen hat der Schuh auch eine doppelte Isolierung.

Auf in den Garten mit Krabbelkäfer

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Die ersten Sonnenstrahlen begrüßten uns im Februar und der Mann und ich starteten mit unserem neuen Gartenplan Teil 2. Wahrscheinlich folgen noch unzählige weitere Pläne, denn man weiß ja: Der Garten wird niemals fertig. Wenn ich mir anschaue, was wir noch alles machen wollen, wird das auch tatsächlich noch einige Jahre dauern. Aus Zeitgründen und auch finanziell, klar. Nach einem Hausbau baut sich kaum einer noch die komplette Terassenüberdachung, Carport, Gartenhaus, Elektrik, Zaun…und was weiß ich alles noch auf einmal. Und wir sind erst vor 2 Jahren eingezogen. (2 Jahre schon!!) Aber das ist vollkommen okay. Wir haben den halben Winter über englische Gartenbaudokus auf Netflix geschaut und sind jetzt Feuer&Flamme für unseren englischen Cottage Garten to be.

Es könnte allerdings auch sein, dass uns überall Walnussbäume wachsen, denn Merlind hat ebenfalls das Garten-pflanz-Fieber gepackt. Sie hat überall Walnüsse gepflanzt. Seit die Sonne tagsüber scheint, sind die Mädchen wieder permanent draußen. Sie treffen ihre Freunde, sie spielen, hüpfen, lachen, rennen und ihr Glück kann nichts trüben. Umso schöner, wenn man eine Pflanzausrüstung hat. Unser letztes Gartenset hatte ich vor vielen Jahren für Lele gekauft. Sie hat damit immer auf unserem Balkon gepflanzt. Das ist aber inzwischen so gebraucht, dass etwas Neues wirklich gut war. Der moses. Verlag macht mit seiner Krabbelkäfer Kollektion Lust auf den Frühling. Nicht nur für unsere Kinder mit Garten vor der Haustür ist etwas dabei, sondern auch für alle Stadtkinder, die etwas Kleines auf dem Fensterbrett züchten wollen, auf dem Spielplatz einen Käfer beobachten wollen, oder die wunderschöne Blüten aufheben wollen. Ich liebe die Holzmaterialien und die leuchtenden Farben ebenso wie die Kinder. Die bunte Gießkanne lädt ein, all den frisch gesäten Samen, neues Leben einzuhauchen. Damit die Hände beim Pflanzen nicht schmutzig werden, gibt es zuckersüße Gartenhandschuhe dazu, die Merlind perfekt passen. Wenn sie beim Pflanzen einen Regenwurm finden, darf der für kurze Zeit in die tolle Holzbox inklusive Lupe hinein und bestaunt und stolz umhergezeigt werden. Blüten pressen sie ab sofort mit der süßen Holzpresse und alles wird mit dem schönen Rucksack transportiert. Um den haben sie sich ehrlich gesagt, gestritten, so schön fanden ihn alle. Wir läuten also offiziell die Gartensaison ein!

Die Verlosung

Die Kollektion ist riesig. Tatsächlich habe ich letztes Jahr das Insektenhotel der Tochter einer lieben Freundin geschenkt. Ein wirklich tolles, einzigartiges Geschenk war das. Da wir euch auch eine Freude machen wollen, verschenken wir euch das wunderschöne Buch “Was stimmt hier nicht” und das süße Sonnenblumen-Anzuchtset.

Wenn ihr gewinnen wollt, erzählt mir bitte, wo ihr das Sonnenblumen-Set hinstellen werdet.

Die Verlosung endet am 11.3.2019 20:00 Uhr

Aktualisiert: Gewonnen hat Suse, herzlichen Glückwunsch!

    • jede Teilnahme ist kostenfrei und steht nicht in Verbindung zu Facebook oder Instagram
    • teilnahmeberechtigt ist jeder, der seinen Wohnsitz in Deutschland hat und über 18 Jahre alt ist
    • eine Barauszahlung des Gewinns und ein Umtausch sind ausgeschlossen
    • die Ermittlung der Gewinner erfolgt durch Zufallslos
    • bei Gewinn wird der Name der jeweiligen Person öffentlich genannt und aufgeschrieben. Gleichzeitig wird sie von mir per Mail benachrichtigt
    • der Gewinner hat 48h Zeit, um sich bei mir zu melden. Danach entfällt der Gewinn und wird neu verlost
    • der Gewinn wird mir an euch versandt.
    • ich als Veranstalter behalte mir ausdrücklich vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern oder anzupassen
    • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
    • ich als Veranstalter hafte in keiner Form für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die sich aus der Teilnahme an der Aktion ergeben.
    • Hinweis: der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht
    • Hinweis: die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden

 

 

Neue Lego Friends Folgen für euch!

2 Mädchen sind hier seit Jahren schon im Lego Friends-Fieber. Unser Dachgeschoss beherbergt viele kleine, lila Steine und bei Netflix wird uns gleich die neue Folge von Stephanie, Andrea &Co angezeigt. Auch der Mann muss die Filme mit schauen, er hat wenig Wahl bei den ganzen Mädchen hier zu Hause.

Ich bin immer noch ein Verfechter von CDs hier, auch wenn wir natürlich regelmäßig Streaming Dienste und Musikboxen nutzen. Gerade für unterwegs sind diese super. Trotzdem mögen unsere Mädchen CDs, vielleicht weil sie damit etwas „ordentliches“ in der Hand haben?

Es gibt aktuell eine neue DVD auf dem Markt und 2 neue Lego Friends CDs, die sich beide gleich gekrallt und in ihre Zimmer verschleppt haben.

 

DVD Nr 8

Heartlake City stirbt aus, viele Geschäfte haben bereits geschlossen und wie es aussieht, passiert das aus dem Laden von Hazel. Doch das muss unbedingt verhindert werden! Außerdem entdecken die Mädchen ihre Begeisterung für Go-Karts und wollen am großen Grand Prix Rennen teilnehmen.

Folgen:
07 Rettet Hazels Laden!
08 Ein echter Popstar
09 Das Rennen
10 Das Team
11 Hai-Alarm
12 Vollgas

 

CD Nr 23

Die fünf Mädchen trainieren für den Grand Prix. Sie werden dank der Hilfe ihrer Trainerin immer besser, aber ob das reicht, um gewinnen zu können? Sie müssen außerdem noch ihre Nebenjobs machen und besonders Stephanie wird gefordert, als es darum geht, den Strand vor Haien und Müll zu beschützen.

 

CD Nr 24

Die Mädchen trainieren immer noch für den Grand Prix und finden es ganz schön anstrengend. In Mia´s altem Baumhaus finden sie endlich etwas Ruhe und eine Pause. Doch dabei entdecken sie etwas Merkwürdiges im See. Und auch ihr Training wird von unvorhersehbaren Ereignissen unterbrochen. Können sie trotzdem noch gewinnen?

 

Die Verlosung

Damit ich euch nicht nur davon erzähle, schenke ich euch einmal das komplette Lego Friends Paket, also die DVD und die beiden CDs Nr 23 und Nr 24! Wenn ihr es gewinnen wollt, schreibt mir doch kurz, mit welchem Charakter sich eure Kinder am ehesten identifizieren können! Lele liebt ja Andrea.

Die Auslosung findet am 12.3.2019 20:00 Uhr statt!

Gewonnen hat Michel. Herzlichen Glückwunsch!

Der Gewinn wird von Universum Kids zur Verfügung gestellt.

Teilnahmebedingungen:

    • jede Teilnahme ist kostenfrei und steht nicht in Verbindung zu Facebook oder Instagram
    • teilnahmeberechtigt ist jeder, der seinen Wohnsitz in Deutschland hat und über 18 Jahre alt ist
    • eine Barauszahlung des Gewinns und ein Umtausch sind ausgeschlossen
    • die Ermittlung der Gewinner erfolgt durch Zufallslos
    • bei Gewinn wird der Name der jeweiligen Person öffentlich genannt und aufgeschrieben. Gleichzeitig wird sie von mir per Mail benachrichtigt
    • der Gewinner hat 48h Zeit, um sich bei mir zu melden. Danach entfällt der Gewinn und wird neu verlost
    • der Gewinn wird direkt von Blackrabbit – PR an den Gewinner versandt
    • Die Gewinnerdaten werden im Anschluss an blackrabbit – PR weitergegeben
    • ich als Veranstalter behalte mir ausdrücklich vor, das Gewinnspiel jederzeit zu ändern oder anzupassen
    • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
    • ich als Veranstalter hafte in keiner Form für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die sich aus der Teilnahme an der Aktion ergeben.
    • Hinweis: der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht
    • Hinweis: die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden

Unsere Schulodyssee. 3 Schulen in 3 Jahren.

Ich bin mir sicher, uns geht es als Eltern allen relativ ähnlich: Die Schulfrage löst bei uns Kopfzerbrechen aus. Was ist gut für mein Kind? Wo fühlt es sich wohl? Was wäre das Beste? Und was, wenn es sich nicht mehr wohlfühlt? Wenn es Probleme hat, keine Freunde findet?

Die Antworten sind so individuell wie das Kind selber. Es gibt kein Richtig und Falsch. Nicht umsonst gibt es leistungsorientierte Schulen und Freilerner. Privatschulen und Waldorfschulen. Gymnasium und Hauptschule. Während mein Herz eine bestimmte Schule ablehnt, wandern Freunde von uns aus, weil sie ihre Kinder nicht im Schulsystem sehen. Während die Hälfte unserer Nachbarn Lehrer sind, hat der Mann schlechte Schulerfahrungen machen müssen.

Ich kann also nur von unserem individuellen Weg erzählen, der keinerlei Bemessungsgrenze an euch stellen soll, in keinster Weise eure Entscheidungen beeinflussen soll.

Unsere Lele sollte eigentlich in der 1. Klasse ins evangelische Schulzentrum kommen. So war zumindest der Plan. Als wir mit 200 weiteren Eltern in der stickigen, überfüllten Aula saßen, wurde uns eröffnet, dass nach den Geschwisterkindern, Lehrerkindern und 2 Integrativplätzen, nur noch (ich weiß die Zahl nicht mehr exakt) 15 Plätze frei sind. 150 Anmmeldungen seien aber abgegeben worden. Ich hatte dennoch Hoffnung. Ich war selber auf der Schule gewesen, meine Brüder waren damals sogar noch da. Vielleicht, ganz vielleicht würden sie sich an mich erinnern?

Natürlich nicht. Wir bekamen eine Absage.

Unsere erste Schule.

Glücklicherweise war die Schule in unserem Schulbezirk, in dem wir zu diesem Zeitpunkt wohnten, eine gute Schule. Die dortige Grundschule ist sehr leistungsstark, aber auch sehr leistungsorientiert. Den Druck bekamen die Eltern schon in der ersten Klasse zu spüren. Die Klasse selbst aber bestand aus homogenen, Mittelstands-Eltern. Es gab wenig Mobbing, wenig Prügeleien und noch weniger Kinder aus sozial schwächeren Verhältnissen. Das lag am Einzugsgebiet.

In diesem ersten Schuljahr fingen wir an zu bauen. Am anderen Ende der Stadt. Der Fertigstellungstermin stand fest und wir wollten Lele nicht jeden Morgen durch die halbe Stadt fahren. Außerdem dachten wir, wie gut es wäre, wenn sie dann die restliche Grundschulzeit an einer Schule sein könnte. Die neue Schule im Einzugsgebiet entsprach allerdings nicht unseren Vorstellungen. Es gab noch eine andere, ein paar Straßen weiter. Diese wirkte wie der Himmel auf Erden. Wir stellten einen Schulwechselantrag und besprachen mit der ersten Schule, dass wenn dieser nicht durchgehen würde, sie ein weiteres Jahr auf ihrer ersten Schule bleiben könnte. Der Schulwechselantrag zu dieser super-mega Schule ging aber durch. Lele wechselte. Sie wechselte gerne. Sie fand die neue Schule toll, fühlte sich bei ihren Besichtigungen wohl und freute sich auf weniger Leistungsdruck. Dazu später mehr.

Unsere zweite Schule.

Am ersten Schultag warLele blass und eiskalt, als wir durch das alte, kalte Gemäuer zu ihrem Klassenzimmer liefen. So viele Jahrzehnte hatte diese Schule schon Kinder beherbergt und nun auch unsere Lele. Ich fühlte mit ihr. Mir war kotzübel. Ihre neue Klasse und die Klassenlehrerin warteten schon auf sie. Alle standen auf dem Flur und freuten sich, als sie kam. Sie wurde sofort umarmt. Super herzlich. Ich fühlte sie gut aufgehoben. Die Schule hatte Gleitzeit- Unterricht. 8 Uhr ging sie offiziell los. Ich nehme es vornweg: Nach 9 Monaten Schule fand ich zufällig heraus, dass die Klassenlehrerin darauf bestand, dass in ihrer Klasse der Unterricht 8.45Uhr losging. Wir brachten Lele also 9 Monate lang zu spät zum Unterricht, ohne dass wir es wussten. Im Nachhinein ist das unglaublich lustig. In dem Moment jedoch sehr irritierend. Die Schule hatte ein offenes Schulkonzept. Freies Lernen mit Wochenplänen und Werkstattarbeit. Jedes Kind im eigenen Tempo und nach den eigenen Stärken und Schwächen. Es gab Lesezeiten, Gartenarbeit und ein riesengroßes Schulareal mit einem fantastischen Hort. Gegessen wurde in kleinen Gruppen. Eine Glocke erschallte über den Hof und ein Horterzieher rief “3a Essen!!!” Es war eine Dorfschule mit ganz eigenem, wunderschönen Flair. Es hat ein paar Monate gedauert, bis uns klar wurde, dass es Lele nicht wirklich gut ging. Ihre Noten wurden schlecht, ihre Leistung auch. Sie wurde gepiesackt weil sie an Gott glaubt und in den Reli Unterricht ging. Sie kam mit dem freien Lernen nicht zurecht, war zu langsam oder verstand nicht, in wie viel Zeit sie fertig sein musste. Sie durchblickte den Schulablauf schwer. Wann musste sie was zu welcher Zeit machen? Und wo?  Wann war Abgabe und wie viel sollte sie lernen? Vielleicht war es auch eine schwierige Kommunikation zwischen Lehrerin und Kindern, das mag ich nicht zu beurteilen. Sie hatte eine hingebungsvolle Lehrerin, die ihre Schüler sehr liebte und fantastische Klassenfahrten machte. Sie lehrte ihnen Selbstreflexion. Jede Woche gab es ein persönliches Gespräch mit Verbesserung und Neuausrichtung. Es war wunderschön, selten bis gar keine Hausaufgaben zu haben. Es war himmlisch ohne Leistungsdruck in dieser Bauphase unser Kind in die Schule zu bringen. Die Einstellung der Lehrerin war: “Fehler sind gut, daraus lernt man.”

2 Wochen vor Beginn der Sommerferien erhielt ich früh 8 Uhr einen Anruf: “Wir wollten nur mal nachfragen, ob sie noch Interesse an dem Schulplatz haben.” Mein Herz raste. Dieser Anruf kam komplett unerwartet und ich war sprachlos bis panisch. Ich dachte: “Wir können sie nicht nochmal wechseln lassen!” Dann dachte ich: “Doch, das ist gut. Es wird ihr gut gehen dort. Und sie muss nie wieder wechseln!” Wir entschieden uns, Lele selbst entscheiden zu lassen. Ich sagte ihr vorsichtig: “Lele, das evangelische Schulzentrum hat angerufen. Sie hätten im nächsten Schuljahr einen Platz für dich!” Innerlich bebte ich. Lele bekam große Augen und fing augenblicklich an, zu strahlen: “Ja? Oh wie toll. Wow. Ich freue mich!” “Du willst ehrlich wechseln? Also, du hast schon verstanden, dass das dann nach den Ferien ist?” “Ja, klar! Ich freue mich!”

Unsere dritte Schule.

Ich war sprachlos. Die nächsten Tage vergingen wie im Flug. Schule abmelden, die Klassenkameraden verabschieden, die Tränen der besten Freundin trocknen, in der neuen Schule anmelden… ich stand unter Strom. Irgendwann in dieser Zeit erzählte mir Lele, wie sehr sie unter den Gängeleien, der Lautstärke im Klassenzimmer und der Unstrukturiertheit des komplett freien Lernens, gelitten hatte. Sie konnte sich schwer konzentrieren im Unterricht, war oft abgelenkt. Die Kombination zwischen freien Lernen und Frontalunterricht ist super für sie, das alleinige freie Lernen war nicht das Richtige. Dazu kam das Konzept “Schreiben durch Hören”, das ihre Rechtschreibung komplett kaputt machte.

Seit 2 Jahren nun ist sie auf der neuen Schule. Sie ist gleich am ersten Tag voller Freude und mit einem Strahlen auf dem Gesicht los gegangen. Und es ist dabei geblieben, es geht ihr sehr gut. Die Lehrerin war super. Sie wurde gefördert und hat nun eine wirklich gute Rechtschreibung. Ihre vielen Lücken aus der Zeit des freien Lernens wurden geschlossen und sie geht nun aufs Gymnasium. Das evangelische Schulzentrum ist eine wunderbare Schule für uns. Wunderbar ist auch, dass sie nicht wieder wechseln muss. Sowohl Grundschule, als ach Gymnasium und Oberschule sind vertreten. Wir lieben es sehr. Ich war selbst als Schülerin dort, daher kann ich es gut einschätzen.

Was ich aus dieser schwierigen Anfangszeit gelernt habe:

  1. Unsere Erfahrungen sind nicht eure Erfahrungen. Das ist höchst individuell zu betrachten.
  2. Wechseln ist definitiv eine Option. Die Kinder sind auf jeden Fall traurig und sehr aufgeregt, aber nach 1 Woche in der neuen Schule ist alles wieder vergessen. Wenn es den Kindern schlecht geht, darf und sollte man sich nach Alternativen umsehen, dafür gibt es die Diversität unserer Schulen
  3. Nicht jedes Schulmodell passt zu jedem Kind
  4. Schreiben durch Lesen oder Schreiben durch Hören? Auch hier gilt: Jedes Konzept hat sein Für und Wider. Vorher belesen und ggf anpassen
  5. Schule nimmt viel Raum ein im Leben unserer Kinder, daher ist eine gute Schulbegleitung seitens uns als Eltern als Gesprächspartner und Helfer ungemein wichtig.
  6. In Leipzig haben wir Bezirksschulen. Wir können zur Grundschule nicht anmelden, wo wir wollen. Wenn allerdings die Schule im Bezirk beispielsweise ein pädagogisches Konzept hat, dass ihr definitiv nicht mittragen könnt, kann man einen “Schulwechselantrag” stellen.

 

 

Artikel der Woche

Ihr Lieben,

hier ein paar fantastische Funde aus dem www.

 

Homeoffice – der Endgegner der Vereinbarkeit

“Kein „Nine to five“, keine Stechuhr. Gibt es keine Präsenztermine, ist es laut unserer Firmenpolicy durchaus legitim, mobil zu arbeiten. Termine werden oft auch mithilfe der modernen Technik standortübergreifend online gehalten. Das Pensum der Arbeit muss natürlich erledigt werden, aber wie und vor allem wo, das obliegt in großen Teilen der Verantwortung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Klingt großartig, oder?”

Geschrieben von der wunderbaren Dresdnerin Henrike von Nieselpriem

 

Daniela schreibt über liebevolle Zuwendung

“Wo finde ich in der Bibel dann wirklich etwas über Kindererziehung? Ich bin der Meinung, über Erziehung im Sinne von Methoden und Handlungsanweisungen kann man dort gar nichts finden. Wohl aber über Grundhaltungen.”

 

 

Ein reißerischer, aber durchaus nachdenkenswerter Artikel. Hier gilt es nicht, sich angegriffen zu fühlen, sondern den Mut zu haben, zu träumen: Was muss sich ändern, damit es unseren Kindern gut geht? Unbedingt lesen!!

Aufschrei eines Kindheitsforschers: “Jedes zweite Kind ist in Gefahr”

In Europa hat inzwischen jedes zweite Kind eine chronische Krankheit. Das gab es in der gesamten Geschichte der Menschheit noch nicht. Bei größtmöglichem medizinischen Fortschritt waren unsere Kinder noch nie so auffallend krank wie heute”, sagte Hüter.

Die Gründe sind vielfältig, lassen sich jedoch auf eine zentrale Erkenntnis herunterbrechen: Kinder können sich heute nicht mehr altersgemäß entwickeln, weil ihnen ein kindgerechtes Aufwachsen verwehrt wird.  

Wir verheizen die wenigen Kinder, die wir noch haben, in ein defizitäres Bildungs- und Betreuungssystem, damit die Eltern für wenig Geld viel arbeiten können, nur um ein Wirtschaftssystem aufrechtzuerhalten, das zum Scheitern verurteilt ist.”

 

Ran an die Controller

“Letzte Woche wurde an unserer Schule ein Elternabend für die siebten Klassen zum Thema „Computerspiele“ angeboten. Deutlich mehr Eltern als erwartet waren gekommen – überwiegend Jungs-Eltern. Neben dem Input eines Lehrers wurde in kleinen Gruppen ausgetauscht und diskutiert. Es stellte sich heraus: Die meisten Eltern sind genervt von den digitalen Spielen und der Faszination, die sie auf die Kinder ausüben. Schließlich kam in meiner Gruppe die Frage auf, welche Eltern denn auch mal mit ihren Kindern zusammen zocken. Von zehn Eltern erklärte lediglich ein Vater, dass er ab und zu mal FIFA mit seinem Sohn spiele. Die anderen meinten: „Für sowas habe ich keine Zeit.“ Oder: „Das nervt mich total.“ Oder: „Der spielt ja eh schon viel zu viel.“

 

Wilder, lauter, sensibler: So geht ihr mit gefühlsstarken Kindern um.

“Die extremen Gefühle unserer Tochter sind uns zum ersten Mal aufgefallen, als sie ungefähr ein Jahr alt war“, erzählt Lisa Kurschat. “Sie hatte einen Wutanfall, der fast eine Stunde dauerte. Von da an kam das häufiger vor, manchmal zwei oder drei Mal am Tag. Anfangs haben wir es für das typische Trotzverhalten eines Kleinkindes gehalten. Doch dann wurde uns klar, dass unsere Tochter in dieser Hinsicht anders ist als andere Kinder.”

Lisa Kurschat hat zwei Kinder. Eines davon, ihre heute vierjährige Tochter, zeichnet sich durch extrem starke Gefühle aus. Das kann besonders heftige Wut, oder tiefste Traurigkeit sein, aber auch überschwängliche Freude. Jedes Gefühl erlebt die Vierjährige etwa hundertfach verstärkt.

Lisa Kurschats Tochter hat keine Krankheit, keine Störung irgendeiner Art, kein Ungleichgewicht oder sonstiges. Sie ist ein ganz normales Kind mit einem besonderen Persönlichkeitsmerkmal: Gefühlsstärke.”

 

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