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Finde Glück und trainiere dein Glücksempfinden

 

Wünschst du dir auch glücklich zu sein, erfüllt und zufrieden? Die einen suchen Glück in materiellem Wohlstand, Autos, Designerzeug, Kleidung. Oder sie suchen es in einem schönen Körper. Manche suchen den perfekten Job mit netten Kollegen, einer guten Beförderung.

Doch in Wahrheit brauchst du das alles nicht zum Glücklichsein. Glück hängt nicht von unseren äußeren Umständen ab. Ein Glücksempfinden ist unabhängig davon, ob wir arm oder reich sind, dick oder dünn, krank oder gesund. Glück liegt in dir. Im “Journal of Happiness” stehen ein paar tolle Punkte, die Psychologen und Wissenschaftler erforscht haben. Ein sehr empfehlenswertes Buch. Ein Leitfaden zur inneren Glücksfindung.

Der größte Glücksfaktor sind mit 50% unsere Gene. Das Glückslevel ist genetisch veranlagt. Bei manchen ist das Glückslevel von Geburt an sehr hoch, ihnen fällt es leicht, glücklich zu sein. Andere widerum müssen viel mehr tun, um sich glücklich zu fühlen. Neben den Genen sind die äußeren Umstände ein weiterer Faktor. Dazu zählt Einkommen, Aussehen, Gesundheit, Liebe und noch viel mehr.

Wir meinen oft, dass wir glücklich sein könnten, wenn wir nur endlich etwas erreicht hätten, was wir noch nicht haben. Die Kinder endlich groß genug, damit wir wieder ausgehen können, endlich heiraten oder endlich die größere Wohnung. Endlich das ersehnte zweite Kind oder endlich das Bett wieder für uns zu zweit. Aber so funktioniert Glück nicht. Glück ist heute, genau in diesem Moment. Du wirst später nicht glücklicher sein als heute.

Glück liegt nicht in Dingen außerhalb von mir, denn mit nur 10%haben Einkommen, Aussehen, Gesundheit, Liebe usw. Einfluss auf unser Glück. Dabei versuchen die meisten Menschen genau darüber ihr Glück zu finden und verschwenden damit ihre Zeit. Du wirst weder glücklicher nach einem Umzug, noch nach einer Diät. Denn: Mit 40% bestimmen dein Verhalten und deine Denkweise dein Glücksempfinden. Was du tust und denkst, ist wichtig, nicht das, was du darstellst. Wirklich glückliche Menschen werden aktiv und trainieren ihr Glücksempfinden. Glücklichsein erfordert ein gewisses Maß an Disziplin. Unsere Lele spielt Harfe, aber wenn sie nicht üben würde, würde ihr Harfenspiel weder bei ihr noch bei uns irgendwelche Glücksgefühle auslösen.

Einer der größten Feinde unseres Glücks ist die fehlende Zeit. Zeit ist unsere wichtigste Ressource. Nimm dir also jeden Tag ein wenig davon, und wenn es 5 Minuten sind und versuch, dankbar zu sein. Überleg dir, was war an diesem Tag schön, was hast du über dich gelernt und was war ein Glücksmoment?!

Hier 5 Tricks für deine Glückssuchen, entnommen aus dem wunderbaren Buch “journal of happiness”

1. Setz dir kleine Ziele. Kleine Ziele motivieren uns, zu starten und Schritt für Schritt am Ball zu bleiben

2. Teile deine Ziele mit Freunden. Das hilft dir, etwas durchzuziehen

3. Sei verbindlich. Nimm dir nicht nur etwas vor, sondern schließe es ab

4. Schieb Dinge nicht auf die lange Bank

5. Sei nicht so hart zu dir selbst.

 

Wenn du dich gern mehr mit dem Prinzip des Glücks auseinandersetzen willst, empfehle ich dir das Arbeitsbuch journal of happiness(Werbelink), dass dich durch das Jahr begleiten wird.

Wir Frauen und unser Geld. 5 Punkte, die deine Finanzen verändern.

Ok, Mädels. Heute geht es um uns. Und um Finanzen.

Es gibt zwei Sorten von uns: Die einen sind sehr sparsam, die anderen eher nicht. Die einen wissen genau, was sie auf dem Konto haben, sie sind Sicherheitsmenschen, die anderen geben dieses Thema gern an ihren Mann ab, lassen sich ein Taschengeld oder Haushaltsgeld geben und gut ist es. Die einen arbeiten Vollzeit oder Teilzeit, die anderen sind Hausfrauen.

Doch eines haben wir alle gemeinsam: Wir können Geld nicht ignorieren. Punkt.

Und es ist in unserer Pflicht als Erwachsene, dass wir lernen, mit unserem Geld umzugehen, denn wer sagt dir denn, dass dein Mann das gut macht? Du weißt es ja nicht. Oder stell dir vor, Gott bewahre, ihm passiert etwas. Ich bin immer der Meinung, dass Angst kein guter Ratgeber ist. Aber trotzdem sind bei diesem Thema Ausreden nicht angebracht.

Bei einer möglichen Scheidung werden die Rentenpunkte und der ganze Besitz, der in der Ehe erwirtschaftet wurde, solange kein Ehevertrag besteht, der das anders regelt, geteilt. Doch: Wer kann von 50% der Rentenpunkte leben? Das möchte ich vorab stellen. Und gleichzeitig möchte ich hinzufügen, nein, das wird kein Artikel darüber, dass du arbeiten gehen musst, wenn ihr euch entschieden habt, dass du zu Hause bleibst. Du kannst auch von zu Hause deine Finanzen angehen und dich um deine Rente kümmern!

(Und dazu gilt, das auch vorab: Geh zur Rentenversicherung und lass dir die Erziehungsjahre eintragen. Also die Zeit, wo euer Kind mit dir zu Hause war. Bis zu 3 Jahre ist das möglich und man bekommt in der Zeit großzügigerweise Rentenpunkte in Höhe von 2.500€ netto vom Staat eingezahlt.)

Hier kommen meine 5 Punkte, die dich und deine Finanzen nachhaltig verändern.

1. Was sind in deinem Kopf für Gedanken über Geld? Hast du das Gefühl, dass du nie genug hast? Glaubst du, reiche Menschen sind böse? Egal was es ist, du musst und darfst diese Gedanken ändern. Es geht in den Gedanken los. Was du denkst, wird geschehen. Es gibt unsagbar viele Artikel darüber, ich verlinke hier einen von Natascha Wegelin, die dieses Phänomen gut erklärt. Wenn du später nicht arm sein willst als Rentner, fang genau an diesem Punkt an.

2. Um Geld zu besitzen, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Mehr einnehmen, weniger ausgeben. Es ist tatsächlich so: Nimmst du mehr ein, gibst du mehr aus. Der Lebensstandard steigt, das kennen wir alle. Ein schreckliches Phänomen. Also, reiß dich zusammen. Versuch, Sparpotentiale zu entdecken und gleichzeitig die Augen auf zu halten, wo du Geld generieren kannst. Wenn du arbeiten gehst: Sprich Gehaltserhöhungen an, Frauen verdienen meist viel weniger als Männer im selben Job. Du bist es dir selbst wert! Wenn du zu Hause bist: Kannst du Sachen  bei ebay verkaufen, dein Hobby von zu Hause zu Geld machen? Sei kreativ.

3. Mehrere Konten sind vorteilhaft um den Überblick zu behalten. Sparen kann man aktuell am Besten auf einem Tagesgeldkonto, hier gibt es noch minimale Zinsen. Der Vorteil ist, dass man jederzeit an sein Geld kommt und niemand als du dieses Konto plündern kann. Eine gewisse Rücklage sollte jede Familie anstreben. Ansonsten sind aktuell ETFs eine gute Anlagestrategie um für die Rente vorzusorgen. Das geht schon mit Sparplänen ab 25€. Ich empfehle als Einstiegsbuch, das wie ein Roman geschrieben ist, das Buch von Natascha Wegellin. (Werbelink)

Ihr müsst als Familie eure Methode finden, die für euch am Besten funktionieren kann. Wenn jeder von euch ein Konto hat, plus beispielsweise ein Tagesgeldkonto für Rücklagen wie Auto kaputt, neue Waschmaschine… plus ein Konto für Reisen und noch eins für alle Kinderausgaben, dann macht das mit Sicherheit Sinn. Kostenlose Girokonten gibt es vor allem online.

4. Wir Frauen haben leider eine geringere Rente als Männer. Das hat zwei Gründe: Wir sind meistens in Elternzeit (was ich nicht missen möchte) und verdienen oft weniger. Diese geringe Rente ist, so kann man es sagen, selbst verschuldet und ich möchte auch wirklich die Frauen, die früh 50-60h pro Woche arbeiten, hier wertschätzen und ich kann nicht erwarten, denselben Lohn zu bekommen. Als Mutter mehr zu Hause zu sein ist ein tolles Privileg und ein Geschenk, kein bezahlter Job und ich muss, im Gegensatz zu der Meinung anderer Frauen sagen, dass ich es absolut schräg fände, dafür bezahlt zu werden. Die Vollzeit arbeitende Frau ist ja auch noch Mutter. Es ist ein Lebensmodell, für das man sich entscheidet und damit muss man dann arbeiten und leben. Nichtdestotrotz: Was mache ich nun mit meiner 400€ Rente? Unschön ist das. Nun, du brauchst einen Vorsorgeplan, da kommst du nicht drum herum. Wenn du mit deinem Mann zusammen lebst, gehe ich davon aus, dass ihr als Team eure Altersvorsorge besprecht. Wo kannst du Geld einzahlen? Eine geringe Ristersumme mit der Kinderförderung ist nicht verkehrt, noch viel besser sind aber ETFs oder fremd vermietete Immobilien. Belies dich, kauf dir das Buch und lass dich anstecken von 10tausenden an Frauen, die inzwischen in der Madame Moneypenny Gruppe auf Facebook sind, die den Podcast hören auf Spotify und die dieses Thema nicht mehr wegschieben.

Das Wichtigste jedoch ist: Lass dich nicht bequatschen von Versicherungsmaklern. Schließ das ab, was du verstehst. Die Versicherungsmakler und Banken bekommen eine Provision durch deinen Abschluss. Lass dir Angebote machen, vergleiche und höre auf dein Bauchgefühl.

5. Wir sind alle auf dem Weg. Das Wichtigste zuerst ist: Wissen. Danach: Konsumschulden abbauen. Danach: Sparen und anlegen. Das geht nicht von heute auf morgen. Es ist ein Prozess, ein Weg, aber sehr lohnenswert. Es ist wichtig, dass du weißt: Du bist kein Opfer der Umstände. Du kannst nicht auf den Staat meckern und gleichzeitig nicht wissen, wie du mit Geld umgehen kannst. Wir leben, wir sind erwachsen und damit verantwortlich, auch für unsere Finanzen.

 

Wie Marie Kondo meinen Mann fertig machte

“Schatz, nein, bitte hör auf, unsere Schränke zu verkaufen…. ja, okay… aber bitte, ich muss ihn erst abmontieren….wie soll der denn sonst durchs Treppenhaus passen? Ja, der war beim Umzug nicht an einem Stück…und er ist festgebohrt in der Wand… Ich verstehe dich, aber bitte….Stück für Stück!…Ja, wir räumen die Kleiderschränke aus… nein, ich brauche nicht mehr alle Sporttrikots…aber die Jeansjacke aus den 80ern, vielleicht brauche ich sie nochmal beim Fasching… ja, ich gehe bestimmt nochmal zum Fasching…in 20 Jahren oder so, wenn ich mal mehr schlafe. Ja, okay…nein, glücklich macht sie mich nicht. Dann gib sie halt weg. Schatz, müssen wir die beiden hässlichen Baumstämme aufheben, die du zur Deko in den Flur gestellt hast? Ja,bist du dir sicher? Na, wenn du das sagst. Vielleicht kannst du den Vogeldreck mal abwischen.”

Mein verzweifelter Mann, nachdem ich alle Folgen von Marie Kondo auf Netflix geschaut habe.

Marie Kondo und ihre Aufräumtechnik gibt es schon lange. (Affiliate Link) Das Buch hat mich nie gefesselt, aber eine Netflix Serie lässt sich leicht gucken. Mit mir zusammen haben auch die beiden großen Mädchen und der Mann mitgeschaut. Letzterer hat danach die Küche aufgeräumt, Merlind ihren Schreibtisch. Dort hortet sie Papierschnipsel und Werbeprospekte. Jeden einzelnen Schnipsel Papier hat sie in die Hand genommen, ihn angeschaut und laut überlegt, ob er sie glücklich machen würde.

“Macht mich das glücklich?”

“Glücklich machen” – das ist das Aufräumprinzip von Marie Kondo. Oft nämlich ist die Unordnung und das Chaos im Haus Auslöser für Beziehungsprobleme und Streitigkeiten. Die Eltern werden dem Chaos nicht mehr gerecht, der Konsum erdrückt Beziehungen. Ich hatte hier im Sommer schon mal beschrieben, dass wir aus dem Grund nichts mehr kaufen und hier, wie wunderschön Minimalismus auch in der Familie funktionieren kann. Aber, alles mündet in einer einzigen Sache: Je mehr Zeug wir haben, desto mehr müssen wir uns um dieses Zeug kümmern.

Innere Ordnung

Oft führt auch äußerliche Ordnung zu innerer Ordnung. Das Ausmisten und Aufräumen muss nicht von heute auf morgen passieren, sondern kann häppchenweise geschehen. Es wird auch niemals enden, sondern ist eine Lebenshaltung der Wertschätzung und Dankbarkeit. Weniger ist mehr. Ich bin dankbar, für das was ich habe und gehe sorgsam damit um.

Der Mann und ich hatten in den vergangenen Jahren viel zu tun und generelles Ausmisten stand auf unserer Prioritätenliste immer ganz weit unten. Doch nun ist die Zeit gekommen, in der wir dieses Thema nach weiter oben geschoben haben und nun Raum für Raum ausräumen. Das kostet Zeit und Kraft. Manchmal auch Tränen, weil Erinnerungen darunter sind und man sich dann trotzdem von diesen Dingen verabschiedet. In Dankbarkeit für das Erlebte.

Das Prinzip des Aufräumens

Marie Kondo möchte gern, dass eine Wohnung nicht nur auf den ersten Blick schön aussieht, sondern auch hinter den Schranktüren alles wunderschön ist. Sie ist eine absolute Gegnerin von Stapeln, sondern sortiert alles hochkant in die Schränke und so, dass man alles wahrnimmt. Das hat außerdem noch den Vorteil, dass die Kleidung nicht zerknittert und die Stapel nicht verrutschen, wenn man etwas herauszieht.

Lange Kleider hängt man links in den Schrank, kurze Röcke und Blusen rechts. So entsteht eine aufsteigende Linie und das löst in uns positive Assoziationen aus, wie eine Erfolgskurve. Ich finde das allein deshalb schon praktisch, weil ich dann nicht mehr überall suchen muss.

Sie wertschätzt jede einzelne Sache und wenn man sich von etwas trennt, soll man einen Moment inne halten und dem Stück danken für all die schönen Momente und Erinnerungen.

Es ist wichtig, mit Dingen anzufangen, die euch nicht schwer fallen und erst am Ende, die Erinnerungsstücke durchzugehen. Und immer erst etwas abschließen, bevor man das Nächste anfängt. Wenn man Probleme hat, etwas wegzuwerfen, kann man sich fragen: “Warum?” und: Macht es mich so glücklich, dass ich es mit in die Zukunft nehmen will? Oder ist es einfach nur eine Erinnerung, für die ich dankbar bin, aber ich nutze sie nicht mehr?” Dann bedanke dich für die Zeit und gib es weg.

Marie Kondo verändert. Und ich würde behaupten, ihre Methode schenkt Freiheit und Luft zum Atmen, Hoffnung und Glück.

Du möchtest die Serie schauen? Netflix bietet einen kostenlosen, unverbindlichen Probemonat an. Wir haben das damals getestet, es ist sehr unkompliziert.

Nun gibt es viele, die wollen ihre Sachen nicht einfach wegwerfen. Das kann ich verstehen. Wenn ihr sie nicht verkaufen wollt, ist spenden eine gute Idee.

Hier sind ein paar Orte in Leipzig, wo man seine Sachen spenden kann:

 

  • Die Heilsarmee Leipzig

Second Hand Laden “zweite Chance” in Stötteritz, Kolmstraße 2; hier kann man kleine Sachen in den Laden bringen

Größere Dinge, wie Möbel, bitte nach Paunsdorf, in die Möbelzentrale bringen. Alle Infos, hier.

 

  • Lenes Tauschbox im Lene Voigt Park

 

 

 

 

  • Haus Tante E; eine Initiative für Straßenkinder; Rosa-Luxemburg-Straße 38; Interesse an Kinderkleidung

 

  • Kinderheime können immer etwas gebrauchen; bitte direkt nachfragen.

 

  • Kleiderkammern in Leipzig (Diakonie):

Die Kleiderkammern in Leipzig sind Angebote der ökumenischen Kontaktstube für wohnungslose Menschen.

Standort Gohlis: Kleiderkammer Passgenau; Georg Schuhmann-Straße 172

Standort Zentrum Süd-Ost: Kleiderkammer der Leipziger Oase; Nürnberger Straße 37; immer Mittwochs 12 Uhr geöffnet

 

Der Kopf ist leer

In meinem Kopf ist komplette Leere. Wirklich, komplett leer. Seit 2 Wochen nun schon.
Ich sitze vor dem Rechner, vor allen Aufgaben und kann weder lesen noch schreiben. Die Inspiration ist weg. Leider ist das schwierig, wenn der Zeitplan drückt und schiebt und man sich das eigentlich nicht erlauben kann.

Dann gibt es diese anderen Momente. Da ist mein Kopf voll, viel zu voll. Da sind so viele to-dos, so viele Möglichkeiten, Dinge, die es zu tun gäbe und die zu tun wären und ganz viele Notizen, Unterlagen, Reiseziele, emails, Whatsapp usw. Viel zu viel.

Pläne, Ziele, immer effizient, immer am Ball, immer mehr und weiter und schneller und besser und immer der erste sein, der den neuen Trend mit macht. Mich setzt das unter Druck. Euch sicher auch. Mich noch mehr, weil ich mein Geld damit verdiene. Und deshalb werde ich 2019 damit aufhören, mich unter Druck zu setzen. Ich möchte wieder mehr bei mir sein. Ich will wieder mehr schlafen, mehr Frieden finden für mich. Ich möchte wieder mehr zufrieden sein.

Ich werde diese Woche 33 Jahre alt. Älter werden fällt mir nicht leicht.Ich wünschte, es wäre anders und ich könnte mit viel Grazie und Eleganz zu meinem Alter, den ersten grauen Haaren, den kleinen Fältchen und der Müdigkeit stehen und wie Meryl Streep so einzigartig zeitlos sein. Und ja, 33 ist nicht alt, aber viel älter als ich mich fühle. Und ja, ich bin so unendlich erwachsen. Auch viel erwachsener als ich mich fühle. Manchmal sehe ich Flecken auf der Küchenarbeitsplatte und ignoriere sie. Kurze Zeit später fällt mir dann ein, dass es niemand anderes wegmachen wird. Ich bin die Mama. Es gibt niemand Anderen, der hier verantwortlich ist, der für Ordnung, Sauberkeit, Essen, Geld, Liebe und Geborgenheit sorgen kann. Bis auf den Mann logischerweise. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ihr Lieben, danke, dass ihr auch 2019 dabei seid und mich auf diesem eigenen, spannenden Lebensweg begleitet. Wir führen alle Leben, bei denen manchmal Alltagssorgen hochkochen, wir uns manchmal schlecht fühlen, weil es uns doch “eigentlich so gut geht” und wir Sorgen haben, über die unsere Großeltern nur lachen konnten. Und doch brauchen wir uns. Wir brauchen Zuspruch und Ermutigung und ganz viel “du-bist-genug-sorge-dich-nicht”. Wenn ich euch ein bisschen davon in diesem Jahr geben kann, freue ich mich sehr.

Da ich noch viel mehr bin als nur Mama, gibt es mich jetzt nochmal unter richtigem Namen auf Instagram. Mehr über Glaube, Liebe, mein Leben, meine Überzeugungen, etwas Alltagsglitzer und Feenstaub gibt es dort. Wenn ihr mich dort besuchen möchtet, freue ich mich.

 

Artikel der Woche

Willkommen 2019. Hier die neusten Artikeltipps.

 

“Früher war vielleicht alles schlimmer, aber heute ist auch nicht alles gut.”

Hausfrauen-Glorifizierung. Das goldene Zeitalter der Unterdrückung.

 

“Der schwedische Psychiater und Buchautor David Eberhard sagt, eine liberale Erziehung schade Kindern und Eltern. Jeannette Otto unterhielt sich mit ihm in Stockholm.”

So ziehen wir Rotzlöffel heran.

 

Und als Gegensatz dazu:

“Eltern, die ihre Kinder nicht erziehen: Das klingt für viele Menschen absurd. Schließlich ist doch alles irgendwie Erziehung, was wir mit unseren Kindern im Alltag tun.”

“Erziehen ist Gewalt”

 

 

“Menschen wie ich wuchsen ohne Fotogesicht auf. Als es noch keine digitale Massenfotografie gab, war ein Foto etwas, das zu besonderen Anlässen gemacht wurde. Und wenn man ein Passbild brauchte, ging man zum Fotografen, und der sagte einem, wie man zu gucken hat. Kopf leicht schief, Kinn etwas heben, in etwa so. Die meiste Zeit wusste man nicht, wie man aussah. Und wenn man so aussah wie ich, war das auch ganz gut so.”

“Das ist voll peinlich, wenn du das postest!”

 

 

“Mutterschaft gilt als Karrierekiller, Beziehungskiller und eine einzige Plage. Vergessen wir bei dieser Fixierung auf das Negative, was für ein unglaubliches Glück es ist, Kinder zu haben?”

“Ich bereue nichts”

 

noch mehr Artikeltipps gibt es hier.

 

 

Hallo 2019 – Frieden und Kraft finden.

2018, das rasante Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Es war ein Jahr mit unendlich vielen Erlebnissen und Ereignissen, die ich nicht mehr alle erfassen und zusammen fassen kann. Jedes Jahr kleben wir Fotos in die Fotoalben der Kinder und dadurch erinnern wir uns. So viele Ausflüge, tolle Urlaube und ganz viel Lachen und Familienzeit.

Ein Jahr, das auch Hürden und Tränen bot. Ein Jahr, in dem wir viel über uns gelernt haben und über uns hinausgewachsen sind. Ein Jahr, das uns hat reifen lassen und uns enger zusammen geschweißt hat.

Ich habe viel über Leid und Tränen nachgedacht und ich kann abschließend sagen: Tiefe Täler bringen uns weiter. Sie sind in dem Moment nicht schön und wir ertragen sie nicht gern, aber wenn wir sie annehmen und uns selbst fragen, was wir dabei lernen können, so dienen sie uns und machen uns stärker und reifer. Denn nach jedem Tal folgt immer auch wieder ein Aufstieg und ein fantastischer Ausblick mit Sonne und saftig grünen Wiesen.

2019 kommt.

2019 blinzelt schon um die Ecke und kitzelt mich. Ich habe unendlich viel Lust auf 2019. Es wird ein arbeitsreiches Jahr, so viel steht fest. Merlind wird ein Schulkind, Frida kommt irgendwann Ende des Jahres mit 2,5 Jahren voraussichtlich in den Kindergarten und Lele ins Gymnasium, wie es momentan aussieht. Wahrscheinlich steht auch noch die Taufe von Frida an, wenn wir das terminlich gut unter bekommen.

Ich habe Buchanfragen vorliegen, ein neues Herzensprojekt mit einer lieben Freundin, das zeitnah starten soll und unendlich viele Ideen. Mehr und mehr lerne ich dabei, bei mir und meiner Familie zu sein, ohne Vergleich und Druck. Ich lerne unser Haus lieben, immer mehr an jedem Tag. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass ich es Stück für Stück so einrichte, wie ich es gern mag. Das geht nur häppchenweise. Wir sind immer wieder zu schnell umgezogen und nie war Zeit um auszumisten oder umzuräumen. Das ändert sich nun, 2019 werde ich es komplettieren. Zimmer für Zimmer. Das ist ein schönes Gefühl, das kann sicherlich jeder nachvollziehen.

Wenn alle Eventualitäten und auch die Buchanfragen konkreter werden, erzähle ich euch davon, denn ich bin mir sicher, dass ich auch eure Hilfe brauchen werde.

Mein Wort für 2019

Und wenn ich mir all diese Dinge so anschaue, dann wird mir ein Wort ganz besonders wichtig: Kraft.

Ohne Kraft geht nichts. Wenn mein Körper schwach wird, wenn ich die Nerven verliere, dann geht es weder mir, noch meiner Familie, noch meiner Arbeit gut. Es hängt an der Kraft. Woher bekomme ich die?

Eine ausgewogene Mischung, damit der Kräftehaushalt nicht erlischt, wird mehr denn je wichtig. Wie viel Schlaf braucht es dafür? Wie viel Sport, wie viel Wasser? Wie gestaltet sich die freie Zeit? Und für mich wichtig: Wie kann ich meinen Glauben leben und meine Kraftreserven immer wieder auftanken?

Die Jahreslosung 2019 ist sehr spannend und gibt Antwort.

Suche Frieden und jage ihm nach!

Psalm 34,15

Dem Frieden nachjagen! Ohne Frieden finde ich keine Kraft, dann laugt mich die innere Unzufriedenheit, der innere Stress einfach aus. Unzufriedenheit wird schnell zur Wurzel allen Übels. Neid, die Sorge zu kurz zu kommen, führen zu Hass und Entzweihung. Oft ist Unzufriedenheit die Ursache für Streit und Auseinandersetzungen.

Gibt es Punkte in unserem Leben, an denen wir Unzufriedenheit spüren, untergründige Angst, Neid oder auch Sorge? Warum sind wir unzufrieden und wie können wir wieder Frieden erlangen?

Oft ist auch die Hektik gemeint, der Stress des vollen Alltags, der Unfrieden in mein Herz bringt. Meine Seele schreit dann nach einem Schaumbad, einem Kaffee oder einfach nur nach Zeit allein. Dieser innere Stress wird seit Jahren immer mehr und es ist wichtiger denn je, dass wir es schaffen, Frieden zu finden.

Unzufriedenheit kann aber auch entstehen, weil wir zu viel “um des lieben Friedens Willen” unter den Teppich kehren. Was wäre wichtig, anzusprechen, damit wir Herzensfrieden bekommen?

Auch politischer Frieden ist hier erwähnenswert. Sicherlich geht es euch wie mir, wenn ihr Nachrichten lest und euch das Herz schwer wird. Eine enge Klammer der Angst, des Mitgefühls und der Sorge legt sich um euer Herz und ihr habt Sorge vor diesem “Unfrieden”, der die Welt bedroht und beherrscht. Nicht umsonst suchen Menschen Schutz bei autoritären Parteien, bei großen Rednern, die eine bessere Welt versprechen oder im Alten festhalten wollen, damit wir unseren Frieden behalten.

Ich möchte dieses Jahr bewusst für mich Frieden suchen. Inneren Frieden. Frieden schließen mit mir selbst, mit meinem Leben und dadurch Kraft tanken. Kraft, damit ich eine gute Mutter, eine gute Partnerin, eine gute Freundin und Arbeitnehmerin sein kann und natürlich auch gut zu mir und meinem Körper sein kann. Und diesen Frieden finde ich bei Gott. Jesus, der als Friedensbringer kam. Mit Hoffnung, Vergebung und Liebe.

 

Die meist gelesenen Artikel 2018 und Danksagung

 

Was war das für ein Jahr! Höhen und Tiefen, viel Lachen, ein paar Tränen.

Meine persönlichen Highlights waren sicherlich unser Urlaub auf dem Bauernhof, der Städtetrip nach Hamburg und unsere Übernachtung im Baumhaus in Turisede. Dazu noch der spontane Auftritt bei SternTV, als Chemnitz in den Fokus der Nachrichten rückte.

Wir sind als Familie zusammen gewachsen, haben viel geleistet und sind über unsere Grenzen gegangen. Umso mehr lieben wir diese Auszeit Tage jetzt, die Ruhe. Das ist echte Besinnlichkeit. Spielen, nicht aufräumen müssen, nur das Nötigste tun.

Gern lese ich auch in diesen Zwischentagen, mit Kaffee und einem guten Buch oder vielen schönen Artikeln. Hier sind ein paar eurer beliebtesten Blogartikel. Es war schwer, dieses Jahr die Highlights heraus zu sammeln. Viel Freude beim Lesen.

1.Warum ich gläubig bin

Ich habe Wunder erlebt in meinem Leben, die mir die Existenz eines Gottes zeigen. Und ja, man muss glauben wollen, um Wunder sehen zu können. Ich habe aber auch viel Leid gesehen, selbst erlebt. Es gibt Momente, da kann man nicht glauben. Da möchte man nicht glauben. Daher lautet die simpe Antwort wahrscheinlich:
Ich will glauben.

2. Endlich Ordnung im Kinderzimmer

Eines meiner größten Hassmomente ist, wenn ich abends nach einem sehr vollen Tag die Kinder ins Bett bringen will und ich mache die Tür auf und…erstarre. Das Chaos. Überall offene Schubläden, Schränke. Playmobil, Bastelzeug, Verkleidungssachen…überall. Unsere Kinderzimmer sind nicht groß und haben Schrägen, so dass man nicht mal ins Bett kommt, wenn zu viel auf dem Boden liegt. Außerdem haben der Mann und ich immer Sorge, dass ein Kind nachts Albträume hat und wir schlaftrunken über irgendetwas stolpern oder ausrutschen.

3. Minimalismus als Familie leben

Während ich hier sitze und schreibe, versinke ich im Chaos.
Für manche wäre das vielleicht kein Chaos, für mich aber schon. Wir besitzen zu viel Zeug. Viel zu viel.
Nicht nur die Kinder, auch wir. Die Kinder haben meist sinnvolle, hochwertige und sehr schöne Spielsachen.
Wir Erwachsenen besitzen von allem viel zu viel.
Und zum ersten Mal seit der Mann und ich zusammen sind, ist zumindest so viel Ruhe eingekehrt, dass es uns aufgefallen ist und uns gleichermaßen gestört hat.
Wir misten also aus. Wir verschenken, wir verkaufen.

4. Mit Kleinkind überleben

Heute saß ich da, während so viel Chaos war, Merlind hingefallen ist, ein Teller zu Bruch ging und ich am Ende nur noch mit Hilfe unserer Nachbarn halbwegs dem Chaos Herr wurde, und fragte mich: War das bei den anderen beiden Mädchen auch schon so? Was ist meinem ausgeglichenen, ruhigen slow family Leben passiert?

5. slow family living in der Großstadt

Slow Family zu leben bedeutet nicht unbedingt, dass es ein Leben auf dem Dorf und ohne Termine sein muss. Sondern, es ist eine innere Haltung, ein Lebensstil. Wir müssen wegkommen, vom klingelnden Handy und hin zu unserem eigenen Herzschlag. Weg von den übervollen Einkaufsstraßen und mit nackten Füßen auf die Wiese. Weniger Facebook, mehr Realität.

6. Pimp dein Stelzenhaus

Unser geliebtes Stelzenhaus wurde auch oft geklickt. Mit Luftballons wurde es eingeweiht, unser Stelzenhaus. Und wir lieben es. Es ist nicht nur schön zum Spielen, es sieht auch wirklich hübsch aus im Garten. Hier ist der Beitrag zum Stelzenhaus, falls ihr wissen wollt, welches wir gewählt haben.

7. Wenn die Geburt zum Albtraum wird.

Viele Geburten sind wunderschön. Andere nicht. Die meisten brauchen nicht lang im Kreißsaal und haben vorher so viele Horrorgeschichten gehört, dass sie ganz erstaunt sind, wenn es “gar nicht so schlimm war”. Andere Frauen widerum bekommen große Babys mit großen Köpfen oder erleben Übergriffe und Fremdbestimmung, die Traumata hinterlassen kann. Manchmal passieren furchtbare Krankenhausfehler und manchmal ist es einfach ein schreckliches Unglück.

8. Unsere Finanzen – Mamas und Moneten

Vielleicht erinnert ihr euch. Ich hatte euch zu Beginn des Sommers geschrieben, dass der Mann und ich entschieden haben, weniger bis gar nichts mehr zu kaufen. Warum? Es hat gestresst. Kartons, Müll und immer mehr, immer mehr… Auch Kaufen kann Stress sein. Tatsächlich hat dieses Experiment gut funktioniert. Wir mussten nur einen Sonnenschirm in dieser Zeit ersetzen, der kaputt gegangen war. Und Urlaubslektüre haben wir für die Seele gebraucht.

9. Der Playmobil Funpark.

Jedes Jahr mindestens 1 Mal führt unser Weg in den PLAYMOBIL FunPark. Und jedes Jahr sind wir begeistert. Dem Gründer von PLAYMOBIL, Horst Brandstätter, war es wichtig, dass Kinder frei spielen können und genau das wurde im Park auf fantastische Art umgesetzt. Hier gibt es keine Fahrgeschäfte, sondern Spielplätze. Man kann Tretboot fahren oder eine Traktorrallye machen. Man kann das Piratenschiff entern oder als Polizist die Verbrecher mit einem Tretauto jagen. Der Park ist ruhig. Die Kinder spielen stundenlang, die Eltern entspannen, eine absolute Idylle.

Danksagung

Danke euch für ein fantastisches Jahr 2018. Wir blicken hoffnungsvoll ins neue Jahr. Danke euch fürs Lesen, fürs Kommentieren, liken und dabei sein. Danke für all diejenigen, die sich haben portraitieren lassen, die mich unterstützen. Nicht zuletzt danke an meine Familie. Danke an den Mann an meiner Seite, der niemals Fotos machen wollte, nun aber der “Instagram-Husband” ist. Danke an meine 3 Mädchen, die mich Fotos von ihnen machen lassen. Danke an meine Familie, die sich meine Begeisterung anhört, meine Zweifel und mein insgesamt “sehr vieles Reden”. Ich liebe euch.

 

Hallo Besinnlichkeit, wo versteckst du dich?

“Dieses Jahr ist es das erste Jahr, in dem ich das Gefühl habe, die Besinnlichkeit nicht erreicht zu haben. Ich habe das Gefühl, es auch nicht zum Wochenende erreichen zu können, zu viel steht noch auf der to-do Liste.

Und wieder fällt mir der Satz ein: “Der Advent ist eine Zeit der Vorbereitung.” Wir planen jedes Jahr ein riesiges Fest und quetschen dann noch den Anspruch mit hinein, dass diese Vorbereitung möglichst besinnlich sein soll. Und es gilt außerdem: Wenn weniger Menschen eingeladen sind, ist die Vorbereitung bei Weitem nicht so stressig. Je mehr Menschen involviert sind, desto aufregender, spannender und schöner wird es.

Heute im Schulgottesdienst hat der Pfarrer über diese Eile im Advent gesprochen. Auch die Hirten sind damals schon zur Krippe geeilt. Genau dieses Wort steht in verschiedenen Übersetzungen in der Bibel. Eile gehört also zum Advent, das ist doch auch befreiend. Allerdings ist Eile etwas anderes als Stress. Stress, der aus unserer inneren Unruhe heraus kommt.

Ich möchte diesen Familientrubel nicht missen. Das Lachen und Gekicher, das Strahlen und die Liebe. Ich könnte allerdings auf den Geschwisterstreit, die Schulhausaufgaben, das Putzen und kochen verzichten. Gerne.

Aber zurück zum Advent. Ich werde definitiv bis zum 23. abends zu tun haben. Mit Pausen. Aber es ist und bleibt busy. Aber wisst ihr was? Am 24. werde ich morgens aufwachen, und es ist: Weihnachten. Egal wie ich das finde. Egal, was alles liegen geblieben ist. Das kann im Januar bearbeitet werden. Und ich werde Ruhe und Besinnlichkeit erleben. Weil alle anderen auch zur Ruhe kommen. Ist das nicht das eigentlich Schöne an Weihnachten? Alle finden Ruhe. Alle suchen Frieden, entspannen, halten inne.

Das Jahr 2019 steht in den Startlöchern und hält so viel Neues, Gutes, Aufregendes für mich bereit. Ich möchte gern Atem schöpfen. Mit meiner Familie zusammen sein. Filme schauen. Ein Buch lesen. Tee trinken. Weniger Kaffee. Spazieren gehen. Ein Brettspiel spielen. Schlafen.

Gudrun Kropp, eine Lyrikerin, sagte so schön:

“Die vorweihnachtliche Adventszeit
ist eine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen,
wäre da nicht der Vorweihnachtsstreß”

Das bringt es so wunderschön auf den Punkt. Wenn es euch so gehen sollte wie mir: Es ist okay. Die Adventszeit muss nicht irgendetwas erfüllen, was Menschen wollen, dass es das tut. Es darf so sein, wie es ist und es ist gut so. Weihnachten ist am Montag und es muss nichts, aber auch gar nichts, perfekt sein. Du hast nicht gesaugt? Eigentlich egal. Deine Schwiegermama kommt und die Wäsche steht noch rum? Versteck sie im Schrank. Du hast nicht alle Geschenke? Schreib einen Liebesbrief und bastel einen Gutschein oder schau dir hier mein Last-Minute Geschenk DIY an. Du bist krank? Dann leg dich ins Bett und trink Tee. Du bist damit zur Besinnlichkeit verdonnert.

 

Ein wunderschönes Weihnachtsfest wünsche ich euch. Frieden, Segen, viel Lachen, strahlende Kinderaugen, etwas Besinnlichkeit, tolles Essen und eine wunderschöne Zeit als Familie.

Kuss an euch, eure Priska

PENNY erfüllt Herzenswünsche

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“Weihnachten braucht nicht viel – nur Liebe”

Das war der Slogan der PENNY Kampagne, über die ich hier berichtet habe. Bevor ich diesen Artikel geschrieben hatte, habe ich mir so viele Gedanken gemacht, wie Liebesaktionen und Liebesgeschenke in der Weihnachtszeit aussehen können. Was sind die tiefsten Wünsche, die man jemandem erfüllen kann? Meistens geht es um so viel mehr als um materielle Dinge: Eine harmonische Ehe, gesunde Eltern, keine finanziellen Sorgen…

Und, PENNY hat viele der Herzenswünsche der Kinder tatsächlich erfüllt. Kinder konnten dem Eisbären NUNO einen Wunsch in den Sternenhimmel schreiben und PENNY hat sich aufgemacht, diese tiefergehenden Wünsche zu erfüllen. Drei davon wurden verfilmt. Ich verlinke euch hier den Wunsch von Robin. Robin lebt noch nicht so lange in Leipzig. Sein Opa ist gestorben, er vermisst ihn furchtbar. Er wünscht sich so sehr, ihn mit dem Helikopter besuchen zu können, denn seine Mama hat ihm gesagt, dass er jetzt im Mond lebt.

Für die anderen 2 Kinder klickt bitte unbedingt auf die PENNY Seite. Robin hat seinen Herzenswunsch erfüllt bekommen und allein während ich das hier schreibe, habe ich wieder Tränen in den Augen. Ich hab Rotz und Wasser geheult, bei seiner Geschichte und seinem absoluten Herzenswunsch.

Übrigens: Für jeden eingereichten Wunsch spendete PENNY ingsesamt 10.000 Euro an den Verein Herzenswünsche e.V., um die Wünsche von schwerkranken Kindern erfüllen.

Möchtet ihr auch noch helfen und Herzenswünsche erfüllen?

Hier ist eine Liste von Möglichkeiten, bei denen ihr ganz leicht helfen könnt.

Bei Engelbaum.de könnt ihr online Kinderweihnachtswünsche erfüllen.

Das Kinderhospiz in Leipzig braucht ehrenamtliche Mitarbeiter. Spende doch einfach Zeit.

Spende Leben bei der DKMS.de

Der Pavillon e.V in Leipzig feiert in den Räumen der evangel. luth Kirche “Andreasgemeinde” jedes Jahr “Weihnachten fürs Volk” – Weihnachten für alle, die allein sind, nichts und niemanden haben. Letztes Jahr nahmen 600 Menschen teil.

Oder unterstütze das “Restaurant des Herzens” in Leipzig mit Lebensmittelspenden, mit deiner Zeit oder finanziell.

 

Artikel der Woche

Lesenswerte Artikel aus dem Netz. Das letzte Mal im Jahr 2018.

 

“Etwa eine Stunde später klingelte mein Handy wieder. Der Kinderarzt. »Denken Sie an den Termin morgen? Und bitte seien Sie zehn Minuten früher da, damit wir sie noch wiegen und messen können.« Ich bedankte mich für die Erinnerung, als ich aufgelegt hatte, schrieb ich meinem Mann: »Bitte morgen zehn Minuten früher beim Kinderarzt sein.« Er hatte an dem Tag frei und würde unsere Tochter zu dem Routinetermin begleiten. »Klar. Die Bank hat übrigens angerufen, ich hab sie an dich verwiesen«, antwortete er.” Rollenklischees im Alltag.

“Wie sie da sitzen, mit Handys, iPad und dem „Oma-gegen-Rechts“-Sticker am Revers, vermitteln Andrea Herzog und Dörte Schnell überhaupt nicht den Eindruck klassischer Großmütter.” Hier gehts zu “Omas gegen Rechts”

 

Schon etwas länger her, aber lesenswert:

“Woran erkennt man eine alleinerziehende berufstätige Mutter? Richtig, sie ernährt sich eigentlich von nichts anderem als von den Essensresten ihrer Kinder, plant diese als tägliche Nahrungsquelle gleich mit ein. Brotkrusten zum Beispiel sind – wie alle Eltern wissen – der natürliche Feind des Kleinkindes. ” Die perfekt gestresste Mutter.

 

“Mama, weißt du was? Mama?! MAMA?! Weißt du was?! Noch fünf Tage, dann ist Weihnachten!!“ Ach, echt? Ich werde ja gerne auf den neuesten Stand der Dinge gebracht, nur morgens um fünf hadere ich ein wenig mit neuen Erkenntnissen. Dementsprechend beschränkt sich meine Antwort auf so etwas wie „grmpff“.” Ein wunderbarer Artikel für die paar Tage kurz vor Weihnachten, unbedingt lesenswert.

 

Viele Frauen treten im Job kürzer, um für die Kinder da zu sein. Dafür erhalten sie später eine Rente, die nicht zum Leben reicht. Das ist genauso ungerecht wie die Biologie an sich. Zeit, zu verhandeln.” Mehr auf Süddeutsche.de