Alltagsdinge
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Artikel der Woche

Veronika Smoor schreibt über Übergangszeiten

“Übergangszeiten bemerke ich immer erst, wenn ich verbissen meinem Leben hinterher hechte und es nicht zu fassen bekomme. Und dann mich müde, immer müder im Kreis drehe und mich wundere, warum ich kaum vom Fleck komme und warum ich mich kaum mehr an dem freuen kann, was direkt vor Augen und Händen ist.”

 

Auf little years schreibt Axel über seine Teilzeit: “Sie Vollzeit, ich Teilzeit – die Angst vor dem Maschinenraum”

“Meine Freundin arbeitet ab jetzt Vollzeit und ehrlicherweise habe ich ein Problem damit. Ich bin Freiberufler mit maximal 13 Schichtdiensten im Monat. Und ich will gar nicht mehr arbeiten. Denn so habe ich habe viel Zeit für unsere vierjährige Tochter. Das tut uns beiden gut. Und das passt auch zu meinem Selbstverständnis als „moderner“ Vater. Es gibt so viele deprimierende Statistiken und Studien zu den wenigen Vätern in Teilzeit (nicht mal sechs Prozent im Vergleich zu 66 Prozent der Mütter) und ich bilde mir gerne etwas darauf ein, dass ich es anders mache.”

 

Auf stadtlandmama gibt es einen Gastbeitrag zu der Frage: Bin ich eine schlechtere Mutter, wenn meine Kinder keine Hobbys haben?

“Oh man, wann ist es eigentlich so schrecklich voll im Terminplan von manchen Kindern geworden? Ich stelle immer wieder fest: Fast alle Klassenkameraden meiner achtjährigen Tochter sind so beschäftigt wie ein Dax-Vorstand. Sport, Musik, Handwerk – fast jeder Tag ist besetzt. Ich frage mich: Wann haben diese Kinder Zeit zum Spielen?”

 

Alexa von Heyden hat entschieden, dass ihre Familie mit einem Kind komplett ist.

“In meiner Schulzeit habe ich gelernt, dass ein Einzelkind etwas Schlechtes ist. Kinder ohne Geschwister waren für mich in Marken gekleidete Soziopathen: verwöhnt, altklug und einsam, weil sie immer nur mit ihren Eltern in den Urlaub fahren mussten. Ich dagegen war von Kopf bis Fuß in Secondhandklamotten gehüllt, fühlte mich aufgrund meiner Geschwisterbande aber wie ein Power Ranger.” Den ganzen Artikel gibt es bei Ohhh Mhhh zu lesen

 

Melissa Petro schreibt: “Mein Mann hat mir 13,50 Euro pro Stunde dafür bezahlt, dass ich als Mutter zu Hause bleiben konnte.”

“Ich war mental und körperlich erschöpft, stillte das Baby rund im die Uhr, und fühlte mich mit all den Aufgaben im Haushalt überfordert. Ich hatte das Gefühl, meine Energie verloren zu haben. Es war außerdem nicht zu leugnen, dass — obwohl ich sehr erfolgreich als Autorin war — mein selbstständiger Beruf nicht die Kosten für eine Kinderbetreuung hätte decken können.”

 

Und, ein Artikel der zum Nachdenken anregt:

Konsumverzicht sorgt nicht nur dafür, dass die Ressourcen der Erde geschont werden, sondern erhöht laut einer Umfrage unter Studenten auch das psychologische Wohlbefinden.

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