Alltagsdinge
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Artikel der Woche 9.3. – 15.3.

Artikel, die begeistern, zum Diskutieren anregen und inspirieren. Viel Freude diese Woche beim Stöbern, Kaffee trinken und lesen.


 

Übers freie Spielen- Kinder sollen bis zu ihrem 6. Lebensjahr 7 Stunden am Tag frei spielen!

“Plötzlich werde ich aus meiner Bewunderungswelt gerissen von einem Vater, der seinen Sohn unsanft in den Kinderwagen drückt. Das Kind möchte nicht los, es will weiterspielen. Der Junge hat sich in diesem schrecklichen Konsumtempel arrangiert, er hat geduldig mitgemacht und hat sich hier nun vertieft und gespielt, so dass seine Eltern shoppen konnten.

Sein Vater drückt das mittlerweile schreiende Kind zurück in den Wagen und sagt: „Du hast genug gespielt. Wir gehen jetzt.“

Ich möchte aufspringen und schreien: GENUG GESPIELT??? Dein Kind hat das einzig Vernünftige in dieser so unvernünftigen Umgebung gemacht. Es hat sich vertieft, abgeschaltet von dem Wahnsinn um es herum…

Und nun wird er weggezerrt – ohne Vorwarnung. Es ist heiss hier, es ist Abend, alle sind gereizt und der Vater tut so, als ob das Kind nun aufhören soll mit einer der wichtigsten Dinge, die es zu tun hat: spielen.”

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Familie im Jahr 2020: Kernfamilie oder Großfamilie?

“Das Leben meiner Großmutter mütterlicherseits spielte sich fast ausschließlich in ihrer – meist weiblichen – Großfamilie ab. Der Zweite Weltkrieg hatte sie noch enger zusammengebracht: Als Bomben auf ihre Heimatstadt fielen, zog die eine Familie, die ihre Wohnung verloren hatte, bei der anderen ein. Auch später hielten sie die Treue. Meine Großmutter fuhr nicht in den Urlaub, sie fuhr zu Nichten oder Cousinen. Dass wir als Kernfamilie abends in ein Restaurant essen gingen, erheiterte sie. Was für eine verrückte Idee! Man könnte doch auch Verwandte besuchen.”

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Beispielwoche mit Kati Ernst, Gründerin von Ooshi

“Der Morgen beginnt direkt wild. Als ich um 6 Uhr das erste Mal aufs Handy schaue, bekomme ich eine Nachricht, dass meine Kollegin heute krank ist. Doof – und doppelt doof, weil sie den Umbau unseres Büros betreut, der HEUTE stattfindet. Waaah! Also packe ich eilig meine sieben Sachen ein und düse ins Büro. Zum Glück sind solche Zwischenfälle nur halb so schlimm für die Koordination daheim, da Mattes bei uns die Morgenschicht mit den Kindern übernimmt. Anziehen, Zähne putzen, frühstücken und dann ab in die Schule und in die Kita.”

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Beatrice nimmt uns mit in einen ganz normalen Abend mit ihren 4 Kindern

“Die Kinder hörten im Radio gerade ein spannendes Hörspiel und so nahmen wir das Radio mit ins vorgewärmte Bad. Alles sehr gemütlich tatsächlich. Das Fuschulkind wollte Badeschaum. Wegen dem Baby wollte ich das aber erst später dazu gießen. Kaum saßen alle Kinder im Wasser, begann sich das Fuschulkind zu beklagen, sie hätte zu wenig Platz, saß aber tatsächlich bis zum Hals im Wasser. Ich vertröstete, dass mehr Platz entstünde, wenn das Baby wieder aus dem Wasser raus wäre. So lange badet sie nämlich noch nicht mit.”

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Ein kritischer Artikel über Gender Studies und gleichzeitig ein Artikel, über den man diskutieren kann/sollte. Veronika Schmidt ist Sexualtherapeutin, Feministin und Buchautorin.

“Die Transideologie ist eine neue Form des Sexismus, die sich als Befreiung tarnt. Sie fordert einmal mehr Frauen dazu auf, auf ihre eigenen Kosten mitfühlend zu sein, diesmal mit einer sehr kleinen Minderheit und ihren lauten Unterstützer*innen. Es ist egal, ob die Aufrufe, Frauen an ihrem Platz zu halten, traditionellerweise von rechts oder neuerdings von links kommen. Jetzt ist ein weiblicher Schulterschluss vonnöten. Frauen jeder Couleur, politischen Richtung und Religion sollten gemeinsame Sache machen und laut dagegen aufstehen.

Feministinnen sollten sich für alle Frauen einsetzen. Sie sollten aufhören, konservative Frauen wegen ihrer Ansichten zu Familie, Mutterschaft und Religion zu belächeln. Sie sollten mit ideologischen Grabenkämpfen innerhalb des Feminismus aufhören. Traditionelle, konservative Frauen hingegen sollten aufhören, gegen Feministinnen zu geifern und diese für alle gesellschaftlichen Missstände verantwortlich zu machen. Sie sollten ihr zuweilen vehementes Misstrauen überwinden und besorgten Feministinnen die Hand reichen. Denn letztlich haben alle Frauen den Alt-Feministinnen zu verdanken, dass sie überhaupt dazu in der Lage sind, sich öffentlich dezidiert zu Wort zu melden oder ein für sie passendes Frauenleben zu wählen.”

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