Alltagsdinge
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Artikel der Woche

Neue, spannende Artikel aus dem Netz. Artikel, die bewegen, aufrütteln und zu Diskussionen anregen. Viel Spaß beim Lesen!

 

“Wenn etwas nicht läuft, ziehen wir am liebsten gleich weiter. Neue Herausforderungen zu suchen, gehört heute für viele zum Lebenskonzept. Klingt mutig – vielleicht sollte man sich aber erst mal dem Alten stellen?”

Allheilmittel Neuanfang. Wann haben wir verlernt, uns durchzukämpfen?

 

 

“Ich kann mich nicht erinnern, im vergangenen Jahrzehnt eine Elternsprechstunde besucht zu haben. Aber jetzt fordert das Kind eine haltungsstarke Mutter, einen ebensolchen Vater, und deshalb treffen wir Herrn Mayer, Lynns Lehrer. Lynn will kein Abitur machen, sage ich vorwurfsvoll, und schäme mich kurz für diesen Satz, weil er nach Helikoptermutter klingt. Ihr Kind ist schulmüde, antwortet Herr Mayer, vielleicht muss sie erst einmal raus in die Welt. Sie schreibt Einsen und Sechsen, je nach Interesse. Der Vater nickt. Und in diesem Moment verliere ich die Geduld zwischen diesen Hippies. Ich sage plötzlich, dass das Leben kein Ponyhof sei, etwas anderes fällt mir nicht ein. Mich überkommt eine Wut, sie richtet sich auf meine Tochter. Warum glaubt Lynn, das Abitur sei bloß eine Option? Wie kann sie sich so sicher sein, den Abschluss nicht zu brauchen? Seit wann hält man unbequeme letzte Schuljahre nicht mehr aus? Zwei schweigende Männer schauen in mein Gesicht.”

Drei Millimeter Rebellion

 

 

“Da stehen wir, wir Mütter. Und sind müde, weil wir nachts nicht richtig schlafen. Wir sind erschöpft, weil wir unsere Kinder liebevoll umsorgen und das nicht selten viel Kraft erfordert. Wir sind erschöpft, weil wir wieder viel zu tun hatten und vielleicht mehr, als vielleicht in den Tag hinein passen könnte.”

Die allgegenwärtige Glorifizierung von Mütter-Erschöpfung

 

 

“Kaum etwas nervt müde Eltern mehr als Kinder. Und kaum etwas nervt Kinder mehr als müde Eltern. Sie wollen trotzdem manchmal feiern gehen? Und Hobbys haben Sie auch? Da hilft nur Akkupflege.”

Wie sie ihren Akku wieder aufladen.

 

 

 

“Ja, ich habe streckenweise über Monate nicht mehr als zwei Stunden am Stück geschlafen. Ja, ich habe meinen Platz in Franz Armen zeitweise abgeben müssen. Ja, ich habe auf die ein oder andere Party verzichtet. Ja, ich bin in meinem Job nicht dort wo ich gerne sein würde. Und ja, meine Brüste hatten auch mal eine andere Form. Und ja, natürlich ärgert mich das manchmal, es bringt mich an meine Grenzen und es zwingt mich zur Auseinandersetzung. Aber das ist gut. Denn im Grunde ist es nicht so wichtig WIE ich diese Herausforderungen meistere, es zählt nur, DASS ich es tue. Für meine Tochter – und damit auch für mich.”

Ein neues Leben – was sich wirklich verändert hat, seit ich Mutter bin

 

 

 

Ein Artikel, der in meiner Timeline auf Twitter unheimlich viele Diskussionen ausgelöst hat.

“Die Kindheit ist also von zentraler Bedeutung für unser ganzes Leben und sie war noch nie so sehr in Gefahr wie heute. Immer mehr Wissenschaftler, Forscher und Experten schlagen seit Jahren Alarm, weil es den Kindern in westlichen Ländern immer schlechter geht.”

 

 

 

Weil ich mich stark mache, für eine gewaltfreie Kindheit, ist dieser Artikel wirklich alarmierend.

“Eine Studie zeigt, dass die Mehrheit der Jugendlichen in der Schweiz Gewalt in der Erziehung erlebt. Vor Gericht gelangen jedoch nur wenige Fälle. In einem dieser seltenen Prozesse ist dieser Tage ein prügelnder Vater verurteilt worden.”

Zürich: Viele Eltern schlagen ihre Kinder

 

 

“Ich freu mich auf den Moment, in dem die Kita-Tür hinter mir zufällt. – Schlechtes Gewissen.

Ich gehe arbeiten. – Schlechtes Gewissen.

Ich gehe nicht arbeiten. – Schlechtes Gewissen.

Ich mache den Haushalt und bin nicht präsent genug. – Schlechtes Gewissen

Ich ignoriere den Haushalt. –Schlechtes Gewissen.

Ich fühle mich kraftlos. –Schlechtes Gewissen.

Ich bin müde. – Schlechtes Gewissen.

Ich bin genervt. – Schlechtes Gewissen.

Ich habe schlechte Laune. –Schlechtes Gewissen.

Ich lese etwas über Attachment Parenting. – Schlechtes Gewissen.

Ich lese nichts über … – Schlechtes Gewissen.

Erkennst Du Dich irgendwo darin wieder? Wenn nicht, Hut ab, Du darfst schonmal schaukeln gehen. Mit allen anderen denke ich weiter.”

Die Schuld der Mütter – das schlechte Gewissen ist uns immer auf den Fersen

 

 

 

Zu viel Konsum ist schlecht für den Planeten, das wissen viele Menschen. Doch warum wird weiterhin so viel konsumiert? Warum wollen wir immer mehr, auch wenn es genug ist? Und wie können wir unser Verhalten ändern?”

Hirnforscher Gerald Hüther: „Das Leben besteht nicht darin, sich irgendwelche Konsumbedürfnisse zu erfüllen“

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