Alltagsdinge
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Artikel der Woche 4.-10. November 2019

Alles, nur nicht autoritär: Warum sich Eltern von ihren Kindern schlagen lassen” titelte die Brigitte einen Artikel vergangene Woche. Und das gibt es tatsächlich, ich habe es selbst schon auf dem Spielplatz gesehen und im gleichen Atemzug erlebt, dass die betroffene Mutter nichts dagegen unternommen hat.

“Eine Szene aus dem wahren Leben: Eine Vierjährige sitzt im Kindergarten auf dem Klo und weigert sich aufzustehen. Nur Papa dürfe ihren Hintern abwischen. Die Erzieherin ruft zu Hause an. Der Vater eilt in den Kindergarten und greift zum Toilettenpapier. Das Kind strahlt.(…)

Ruhezonen zum Durchschnaufen gibt es immer seltener – auch wegen des omnipräsenten Smartphones, das mindestens so viel Aufmerksamkeit fordert wie Partner und Kinder. „Eltern geben diesen Druck häufig eins zu eins an ihre Kinder weiter. Der Stress der Eltern wird zum Stress der Kinder“, sagt Erziehungsberaterin Klaffs. „Gleichzeitig aber plagt die Eltern ein schlechtes Gewissen, nicht mehr ausreichend für die Kinder da zu sein. Und aus diesem schlechten Gewissen wird Konfliktvermeidung.”

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Über ein Leben im Wechselmodell, also, wenn die Kinder wochenweise zwischen ihren Eltern hin- und herwechseln, schreibt Mareike auf wechselmama.de. Manchmal ist ihr alles zu viel, und manchmal fragt sie sich, ob das Wechselmodell nicht doch viel stressiger ist als das es Entlastung bringt.

“Auf meinem Fahrrad hetze ich zum ersten Termin des Tages. Ich bin verspätet, ganz ohne Grund. Ich fühle mich gehetzt, seit Wochen schon. Das Kind ist in der Papa-Woche und ich bin um vier Uhr aufgewacht. Mit klopfendem Herzen und einfach so. Seither habe ich eigentlich nicht viel gemacht, außer den Dingen, die man eben so tut, früh am Morgen, hier noch eine Ladung Wäsche aufgehängt, da schnell zwei Bäder durchgeputzt, den kränkelnden Basilikum umgetopft, eine Strafanzeige für das gestohlene Fahrrad abgeschickt, das Gästebett für den Übernachtungsbesuch frisch bezogen, dem Einen einen schönen Urlaub gewünscht, dem Vorigen Blümchen zur Genesung bestellt, der Freundin einen Geburtstagsgruß aufs Band geträllert, in der Espressopause kurz noch den winzigen Vorplatz gefegt. Und bei all dem habe ich versucht, mir bloß keine Sorgen zu machen, über die vielen Dinge, die ich doch eigentlich noch tun müsste, wenn ich doch endlich einmal die Zeit dazu hätte – die ich aber irgendwie nie habe.” Hier geht´s zum Artikel.

 

 

 

Wir brauen ein bunteres Mutterbild, dafür setzt sich Laura bei littleyears.de ein.

“Ich scrolle mich durch meinen Instagram-Feed. Jetzt im Herbst wird gebastelt, was das Zeug hält. Mamas fädeln Kastanienketten auf (#kastanienliebe) oder basteln Riech-Memorys (#playandlearn). Andere gestalten das Wohnzimmer um und zeigen in einem kleinen DIY, wie aus einem Metall-Bügel und Efeuranken eine schlichte Tür-Deko entsteht (#creative). Andere zeigen sich in liebevoller Umarmung mit ihren Kindern (#letthembelittle) oder streicheln sich über den Babybauch (#mommytobe). Ist ja alles schön und gut, aber was ist das eigentlich für ein Mutterbild, das da auf Instagram gezeichnet wird? Was steckt dahinter, dass sich Frauen so gerne in den eigenen vier Wänden inszenieren?”  Hier geht´s zum Artikel.

 

 

 

“Das Baby wurde gewickelt, gefüttert und zugedeckt, aber jetzt liegt es im Wagen und brüllt. Das Kleinkind sitzt im Sandkasten und schreit, weil Peter die Schippe nicht hergibt. Das Schulkind soll Hausaufgaben machen und knallt stattdessen mit einem lauten Fluch die Zimmertür zu. Lauter kleine Tyrannen? Haben Eltern hier nicht die Pflicht, endlich mal „ordentlich durchzugreifen“?” Wenn Kinder schreien, reagieren die meisten Eltern falsch, so schreibt es der Focus. Hier geht´s zum Artikel.

 

 

 

Noch ein Artikel zur Arbeitswelt, soll uns zum Nachdenken bringen. Es geht um Altersdiskrimminierung, vor allem von Frauen.

“Margarete Schmitz war 48, als sie ihren Job verlor, und 50, als sie verstand, dass sie nie wieder eine feste Stelle bekommen würde. Katharina Meier ist noch keine 63 und schmeißt ihren Job demnächst hin, weil sie den Umgang mit ihrer Person im Büro nicht mehr erträgt. Mayako Kubo ist 71 und arbeitet bis zum Umfallen, weil ihre Rente unter dem Hartz-IV-Satz liegen würde. Einen Rentenantrag hat sie nicht gestellt. Die drei Frauen, die in komplett unterschiedlichen Branchen beschäftigt sind und von denen nur Kubo mit ihrem richtigen Namen in der Öffentlichkeit stehen möchte, eint eines – sie werden aus Altersgründen diskriminiert.”

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