Alltagsdinge
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Artikel der Woche 27.1.-2.2.

Artikel, die begeistern, zum Diskutieren anregen und inspirieren. Viel Freude diese Woche beim Stöbern, Kaffee trinken und lesen.


 

Was unser Wald braucht:

“Geht mit Euren Kindern in den Wald! Zeigt ihnen dieses besondere Ökosystem und wie spannend es ist, in ihm zu spielen. Was Eure Kinder kennen, werden sie einmal wertschätzen. Wenn sie dann groß genug sind, werden sie sich für die Erhaltung unserer Wälder interessieren und einsetzen. Zeigt ihnen, was der Wald für uns alle tagtäglich leistet und woher das Holz für die vielen tollen Produkte kommt, die Ihr täglich nutzt.“

5 Förster geben Tipps, was unser Wald jetzt braucht.

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Warum Ehen scheitern und wie man die Eigene retten kann:

“Wann geht es heute schief?
Der häufigste Scheidungsgrund ist das zweite Kind. Mit einem Kind lässt sich der Status noch aufrechterhalten. Mit dem zweiten Kind tritt der permanente Ausnahmezustand ein. Sicher, selbst Leute, die zehn Jahre verheiratet sind, kriegen das erste Kind, und schwupp, geht die Ehe den Bach runter. Aber selbst wenn man die erste Krise überstanden hat, kommt mit dem zweiten Kind die größere Krise.

(…)

Sie sind noch mit dem Vater der schreienden Bälger verheiratet. Was ist Ihnen gelungen, was anderen nicht gelingt?
Wir haben nie geglaubt, dass uns das pure Glück erwartet. Wir haben nicht an die Fernsehwerbung geglaubt, die einem vormacht, wenn man den Kindern nur die richtige Windel umschnallt, tanzen sie Cancan, schreien nie, und man kann wunderbar kochen und hübsch sein und aufregenden Sex haben. Außerdem haben mein Mann und ich feste politische Überzeugungen und sind der Meinung, dass an allem wirklich Schlechten der Kapitalismus schuld ist. Daher lassen wir uns nicht gegeneinander hetzen.”

Eine Scheidungsanwältin im Interview.

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Über Gleichberechtigung und Feminismus:

“Hey Sigurdsson“, sage ich, als ich den Kühlschrank aufmache. Ich habe gerade den Tisch abgeräumt und die Butter zurück in den Kühlschrank gestellt, als ich den schönen Isländer auf dem Joghurt-Becher erblicke. „Hei Laura, prima Wetter heute!.“ „Mir ist nicht nach Smalltalk, lieber Sigurdsson, mir ist eher nach einer guten Konversation zumute. Daher habe ich eine Frage an dich: wie macht ihr Isländer es, dass bei euch alles so gut läuft mit der Gleichberechtigung? Wieso gibt es bei euch keine Machos, die sich zu schade sind für die Hausarbeit und die Kinderbetreuung?“

Island ist Feminismus-Weltmeister.

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Was, wenn die Bilder im Kopf, nicht zum Bild im Spiegel passen?

“Ich bin überfordert von dieser Aufgabe namens „Frau sein“. Ständig scheint es darum zu gehen, das Leben möglichst stilvoll über die Bühne zu bringen. In den richtigen Klamotten möglichst lässig dazustehen, pickel- und faltenfrei und mit rasierten Beinen. Es scheint diese Frauen zu geben. Ich sehe sie, wenn ich mit ungekämmten Haaren zum Bäcker stolpere und sie gebügelt und gestylt an mir vorüberziehen. Oder wenn sie mir in knallengen Sporthosen winkend entgegentraben. Wider besseres Wissen ziehe ich Vergleiche und verliere jedes Mal. Wenn es beim Frausein darum geht, sich möglichst gut zu präsentieren, möglichst knackig zu bleiben und möglichst genau zu wissen, was mir steht, dann habe ich schlicht und ergreifend versagt.”

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2 Kommentare

  1. Doreen sagt

    Ein Punkt ist mir aufgefallen bei dem Artikel “Warum Ehen scheitern und wie man die Eigene retten kann:”. Die Anwältin sagt, sie würde von einem Ehevertrag abraten, da er den gut verdienenden Mann zum Nachteil der Frau schützt.

    Man kann aber auch einen Ehevertrag aufsetzen, der genau das Gegenteil regelt. Das der finanzielle weniger gutgestellte Elternteil bzw. der Elternteil der die Hauptversorgung der Kinder macht, nach einer Scheidung besser dasteht, als gesetzlich vorgeschrieben. Z.B. Mindestgehaltsaufstockung bis die Kinder 16 Jahre sind. Oder Unterhalt für mindestens 5 Jahre. … Die Juramama hat dazu in einem Seminar mal was gesagt, und da ist das Fazit: Ein Ehevertrag immer gerne, aber aufgesetzt solange man sich liebt und als Basis für die finanzielle Absicherung des Elternteils der hauptsächlich die Care-Arbeit macht.

    • prislacht sagt

      Das ist mir auch aufgefallen, danke, dass du das hier ergänzt. Das ist sehr wertvoll.

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