Alltagsdinge
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Artikel der Woche 24.2.-1.3.

Artikel, die begeistern, zum Diskutieren anregen und inspirieren. Viel Freude diese Woche beim Stöbern, Kaffee trinken und lesen.

 


 

Über verplante Kinder

“Bei Lorenz* bricht die Bleistiftspitze ständig ab. Tränen laufen seine Wangen herunter und tropfen auf das Papier. Der achtjährige Grundschüler sitzt am Küchentisch und will nicht mehr für das Diktat üben. “Es sind noch drei Sätze”, sagt seine Mutter und streichelt ihm über den Kopf. Noch drei Sätze, die abzuschreiben sind, danach ist es halb sechs Uhr abends. Dann kann er spielen. Lorenz war an diesem Tag bis 12 Uhr im Unterricht, danach in der Kantine der Schule, im Anschluss geht er wochentags in den Hort zu den Lebenswelten-AGs.”

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Der Erziehungsstil “positive parenting”

“Positive Parenting” ist eine Philosophie, die auf der Idee der Bindung basiert. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Erziehungsmethode, sondern beinhaltet auch, die Beziehung zu seinen Kindern auf eine völlig andere Art und Weise zu gestalten. Dies ermöglicht es uns, während allen Entwicklungsstadien und Altersstufen eine starke Bindung zu unseren Kindern aufrechtzuerhalten und sie zu freundlichen und verantwortungsbewussten Menschen zu erziehen.

Konventionelle Erziehungsmethoden spielen Eltern und Kinder häufig gegeneinander aus, als wären sie Gegner in einem nie enden wollenden Machtkampf. Dies führt zwangsläufig zu einem Bindungsverlust zwischen den Familienmitgliedern und zu großem Unmut.”

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Dieser Artikel ist ein ganz großer Aufreger und wurde von vielen meiner Bekannten glücklich geteilt:

“Die vollkommene Trennung des Kindes von der Familie, von intimen Gemeinschaften, also von ihm nahestehenden Bezugspersonen sowie die vollkommene Entfernung des Kindes aus der öffentlichen Gemeinschaft, dem realen Leben, ist der größte menschliche und historische Irrtum der gesamten bisherigen Menschheitsgeschichte. In der Psychologie nennt man das Weggabe-Modus.

Mit Ganztageskrippen, Ganztages-Kitas und Ganztages-Schulen wird der Mensch nicht gebildeter, nicht kompetenter, und schon gar nicht humaner. Der frühkindliche und generell der Mangel an Liebe und Beziehung in der Kindheit ist groß.”

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Etwas zum Lachen für lange Paarbeziehungen:

“I’m enthralled by the way people behave behind closed doors, intimate moments with their significant others we never get to see. Those are moments that can’t be documented because if they were, it would alter the way the person behaved. So I draw them.”

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Über die Generation “Rücksichtslos”

Der Sozialpädagoge Prof. Dr. Holger Ziegler hat untersucht, wie Kinder (6 bis 11 Jahre) und Jugendliche (12 bis 16 Jahre) mit verschiedenen Aspekten des Gemeinschaftssinns, wie Empathie und Solidarität, aber auch mit Gleichgültigkeit und der Abwertung von Schwächeren umgehen. Das Ergebnis zeigt, dass die heutigen Heranwachsenden zu einem großen Teil über einen positiven Sinn für das menschliche Miteinander verfügen. Allerdings haben 22 Prozent der befragten Kinder hier bedenkliche Defizite. Bei den Jugendlichen fällt sogar ein Drittel (33 Prozent) durch unterdurchschnittlich entwickelten Gemeinschaftssinn auf.

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