Alltagsdinge
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Artikel der Woche 11.11.-17.11.2019

Mitten im November, wenn es in einigen Bundesländern schon schneit und in anderen Teilen Deutschlands neblig und verregnet ist, dann gibt es nichts Besseres als ein paar wirklich gute Artikel. Also schnappt euch einen Kaffee und nehmt euch 10 Minuten Zeit.

 

Die Mutter wird hier zu einer Kultfigur, der es an nichts mangelt und die sich mit der kompletten Selbstaufgabe anscheinend sehr wohl fühlt”, schreibt Tante Kante bei StadtLandMama. “Die Mutter als Kultbild der kompletten Selbstaufgabe? Ich mach da nicht mit!”

Mütter, die sich nicht 100% in dieser Rolle wiederfinden fühlen sich dadurch automatisch schlechter, dann kommt schnell der Begriff Rabenmutter oder Badmom ins Spiel. Badmom ist man mittlerweile ja schon dann, wenn man mal ausgeht. Dann wird die Hand vor den Mund gehalten und man kichert: „Hihi, heute bin ich eine Badmom.“ Ich finde das zum Kotzen.”

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Jennifer Zimmermann schreibt auf family.de über “Mut zum Mittelmaß”

“Mein Leben ist ziemlich durchschnittlich. Das meiner Kinder auch. Sie jetten nicht von einem Termin zum nächsten. Sie räumen keine Preise ab. Können sie auch gar nicht, weil sie nämlich ständig krank sind. Irgendwann auf meiner Reise durch das Leben habe ich festgestellt, dass die allermeisten Menschen auf dieser Welt keine Naturtalente sind. Dass die allermeisten Menschen auf der Welt in einem Moment großartig sind und im nächsten wirklich furchtbar. Dass sie glänzen und im Dreck liegen. Dass sie, kurz gesagt, wirklich nichts Besonderes sind. Und dass ich dazugehöre.”

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Eine Hommage an den Osten hat die Zeit in der vergangenen Woche veröffentlicht. Und wie großartig ist es, wenn man tatsächlich Menschen auf dieser Liste entdeckt, die einem bekannt sind.

“Keiner der 100 Menschen, die wir in dieser Ausgabe vorstellen, ist wichtiger als der andere. Vermutlich ist nicht einmal einer der 100 Menschen wichtiger als jemand, der nicht in dieser Liste vorkommt. Diese Sammlung soll ein Beispiel sein, eine Inspiration, sie soll aufzeigen, was und wen es alles gibt. Der Osten ist nicht nur AfD und DDR, der Osten ist auch, was diese Seiten versammeln”, so schreiben die Autoren.

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“Morgens Mathe, dann Bildungsbereich Natur bis mittags. Nach der Mittagspause Entspannung, vielleicht noch eine Runde Malen oder Singkreis und dann noch Turnen, bis es wieder nach Hause geht.

Was auf den ersten Blick wie der Alltag von mindestens einem Grundschüler wirkt, ist tatsächlich ein ganz normaler Tag für ein Klein- oder Vorschulkind in der Kita. Zeit für freies Spielen? Bleibt da eigentlich gar nicht.” Ilona Böhnke, eine Erzieherin in Dortmund, schreibt über “Kinder im Dauerstress: Warum die Kindheit mit dem Kita-Besuch aufhört.”

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“Wir alle hängen der Vorstellung an, die Mutter oder ersatzweise andere Frauen könnten Kinder naturgemäß am besten aufziehen. Die Männer der Aka stellen diese biologistisch geprägte Debatte jedoch komplett auf den Kopf. Hewlett beobachtete während seines Aufenthalts bei diesem Naturvolk, dass männliches Stillen (oder zumindest die Nutzung der Brustwarze durch das Baby) als ganz und gar natürliche Methode galt, mit der Männer ihren Nachwuchs beruhigen konnten, wenn die Mutter unterwegs war.” Die Journalistin und Autorin Gemma Hartley schreibt in ihrem neuen Buch „Es reicht. Warum Familien- und Beziehungsarbeit nicht nur Sache der Frau ist“ über die ungleiche Aufteilung von (Gefühls-)Aufgaben von Männern und Frauen.

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