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Wir Frauen und unser Geld. 5 Punkte, die deine Finanzen verändern.

Ok, Mädels. Heute geht es um uns. Und um Finanzen.

Es gibt zwei Sorten von uns: Die einen sind sehr sparsam, die anderen eher nicht. Die einen wissen genau, was sie auf dem Konto haben, sie sind Sicherheitsmenschen, die anderen geben dieses Thema gern an ihren Mann ab, lassen sich ein Taschengeld oder Haushaltsgeld geben und gut ist es. Die einen arbeiten Vollzeit oder Teilzeit, die anderen sind Hausfrauen.

Doch eines haben wir alle gemeinsam: Wir können Geld nicht ignorieren. Punkt.

Und es ist in unserer Pflicht als Erwachsene, dass wir lernen, mit unserem Geld umzugehen, denn wer sagt dir denn, dass dein Mann das gut macht? Du weißt es ja nicht. Oder stell dir vor, Gott bewahre, ihm passiert etwas. Ich bin immer der Meinung, dass Angst kein guter Ratgeber ist. Aber trotzdem sind bei diesem Thema Ausreden nicht angebracht.

Bei einer möglichen Scheidung werden die Rentenpunkte und der ganze Besitz, der in der Ehe erwirtschaftet wurde, solange kein Ehevertrag besteht, der das anders regelt, geteilt. Doch: Wer kann von 50% der Rentenpunkte leben? Das möchte ich vorab stellen. Und gleichzeitig möchte ich hinzufügen, nein, das wird kein Artikel darüber, dass du arbeiten gehen musst, wenn ihr euch entschieden habt, dass du zu Hause bleibst. Du kannst auch von zu Hause deine Finanzen angehen und dich um deine Rente kümmern!

(Und dazu gilt, das auch vorab: Geh zur Rentenversicherung und lass dir die Erziehungsjahre eintragen. Also die Zeit, wo euer Kind mit dir zu Hause war. Bis zu 3 Jahre ist das möglich und man bekommt in der Zeit großzügigerweise Rentenpunkte in Höhe von 2.500€ netto vom Staat eingezahlt.)

Hier kommen meine 5 Punkte, die dich und deine Finanzen nachhaltig verändern.

1. Was sind in deinem Kopf für Gedanken über Geld? Hast du das Gefühl, dass du nie genug hast? Glaubst du, reiche Menschen sind böse? Egal was es ist, du musst und darfst diese Gedanken ändern. Es geht in den Gedanken los. Was du denkst, wird geschehen. Es gibt unsagbar viele Artikel darüber, ich verlinke hier einen von Natascha Wegelin, die dieses Phänomen gut erklärt. Wenn du später nicht arm sein willst als Rentner, fang genau an diesem Punkt an.

2. Um Geld zu besitzen, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Mehr einnehmen, weniger ausgeben. Es ist tatsächlich so: Nimmst du mehr ein, gibst du mehr aus. Der Lebensstandard steigt, das kennen wir alle. Ein schreckliches Phänomen. Also, reiß dich zusammen. Versuch, Sparpotentiale zu entdecken und gleichzeitig die Augen auf zu halten, wo du Geld generieren kannst. Wenn du arbeiten gehst: Sprich Gehaltserhöhungen an, Frauen verdienen meist viel weniger als Männer im selben Job. Du bist es dir selbst wert! Wenn du zu Hause bist: Kannst du Sachen  bei ebay verkaufen, dein Hobby von zu Hause zu Geld machen? Sei kreativ.

3. Mehrere Konten sind vorteilhaft um den Überblick zu behalten. Sparen kann man aktuell am Besten auf einem Tagesgeldkonto, hier gibt es noch minimale Zinsen. Der Vorteil ist, dass man jederzeit an sein Geld kommt und niemand als du dieses Konto plündern kann. Eine gewisse Rücklage sollte jede Familie anstreben. Ansonsten sind aktuell ETFs eine gute Anlagestrategie um für die Rente vorzusorgen. Das geht schon mit Sparplänen ab 25€. Ich empfehle als Einstiegsbuch, das wie ein Roman geschrieben ist, das Buch von Natascha Wegellin. (Werbelink)

Ihr müsst als Familie eure Methode finden, die für euch am Besten funktionieren kann. Wenn jeder von euch ein Konto hat, plus beispielsweise ein Tagesgeldkonto für Rücklagen wie Auto kaputt, neue Waschmaschine… plus ein Konto für Reisen und noch eins für alle Kinderausgaben, dann macht das mit Sicherheit Sinn. Kostenlose Girokonten gibt es vor allem online.

4. Wir Frauen haben leider eine geringere Rente als Männer. Das hat zwei Gründe: Wir sind meistens in Elternzeit (was ich nicht missen möchte) und verdienen oft weniger. Diese geringe Rente ist, so kann man es sagen, selbst verschuldet und ich möchte auch wirklich die Frauen, die früh 50-60h pro Woche arbeiten, hier wertschätzen und ich kann nicht erwarten, denselben Lohn zu bekommen. Als Mutter mehr zu Hause zu sein ist ein tolles Privileg und ein Geschenk, kein bezahlter Job und ich muss, im Gegensatz zu der Meinung anderer Frauen sagen, dass ich es absolut schräg fände, dafür bezahlt zu werden. Die Vollzeit arbeitende Frau ist ja auch noch Mutter. Es ist ein Lebensmodell, für das man sich entscheidet und damit muss man dann arbeiten und leben. Nichtdestotrotz: Was mache ich nun mit meiner 400€ Rente? Unschön ist das. Nun, du brauchst einen Vorsorgeplan, da kommst du nicht drum herum. Wenn du mit deinem Mann zusammen lebst, gehe ich davon aus, dass ihr als Team eure Altersvorsorge besprecht. Wo kannst du Geld einzahlen? Eine geringe Ristersumme mit der Kinderförderung ist nicht verkehrt, noch viel besser sind aber ETFs oder fremd vermietete Immobilien. Belies dich, kauf dir das Buch und lass dich anstecken von 10tausenden an Frauen, die inzwischen in der Madame Moneypenny Gruppe auf Facebook sind, die den Podcast hören auf Spotify und die dieses Thema nicht mehr wegschieben.

Das Wichtigste jedoch ist: Lass dich nicht bequatschen von Versicherungsmaklern. Schließ das ab, was du verstehst. Die Versicherungsmakler und Banken bekommen eine Provision durch deinen Abschluss. Lass dir Angebote machen, vergleiche und höre auf dein Bauchgefühl.

5. Wir sind alle auf dem Weg. Das Wichtigste zuerst ist: Wissen. Danach: Konsumschulden abbauen. Danach: Sparen und anlegen. Das geht nicht von heute auf morgen. Es ist ein Prozess, ein Weg, aber sehr lohnenswert. Es ist wichtig, dass du weißt: Du bist kein Opfer der Umstände. Du kannst nicht auf den Staat meckern und gleichzeitig nicht wissen, wie du mit Geld umgehen kannst. Wir leben, wir sind erwachsen und damit verantwortlich, auch für unsere Finanzen.

 

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