Alltagsdinge
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Der Kopf ist leer

In meinem Kopf ist komplette Leere. Wirklich, komplett leer. Seit 2 Wochen nun schon.
Ich sitze vor dem Rechner, vor allen Aufgaben und kann weder lesen noch schreiben. Die Inspiration ist weg. Leider ist das schwierig, wenn der Zeitplan drückt und schiebt und man sich das eigentlich nicht erlauben kann.

Dann gibt es diese anderen Momente. Da ist mein Kopf voll, viel zu voll. Da sind so viele to-dos, so viele Möglichkeiten, Dinge, die es zu tun gäbe und die zu tun wären und ganz viele Notizen, Unterlagen, Reiseziele, emails, Whatsapp usw. Viel zu viel.

Pläne, Ziele, immer effizient, immer am Ball, immer mehr und weiter und schneller und besser und immer der erste sein, der den neuen Trend mit macht. Mich setzt das unter Druck. Euch sicher auch. Mich noch mehr, weil ich mein Geld damit verdiene. Und deshalb werde ich 2019 damit aufhören, mich unter Druck zu setzen. Ich möchte wieder mehr bei mir sein. Ich will wieder mehr schlafen, mehr Frieden finden für mich. Ich möchte wieder mehr zufrieden sein.

Ich werde diese Woche 33 Jahre alt. Älter werden fällt mir nicht leicht.Ich wünschte, es wäre anders und ich könnte mit viel Grazie und Eleganz zu meinem Alter, den ersten grauen Haaren, den kleinen Fältchen und der Müdigkeit stehen und wie Meryl Streep so einzigartig zeitlos sein. Und ja, 33 ist nicht alt, aber viel älter als ich mich fühle. Und ja, ich bin so unendlich erwachsen. Auch viel erwachsener als ich mich fühle. Manchmal sehe ich Flecken auf der Küchenarbeitsplatte und ignoriere sie. Kurze Zeit später fällt mir dann ein, dass es niemand anderes wegmachen wird. Ich bin die Mama. Es gibt niemand Anderen, der hier verantwortlich ist, der für Ordnung, Sauberkeit, Essen, Geld, Liebe und Geborgenheit sorgen kann. Bis auf den Mann logischerweise. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ihr Lieben, danke, dass ihr auch 2019 dabei seid und mich auf diesem eigenen, spannenden Lebensweg begleitet. Wir führen alle Leben, bei denen manchmal Alltagssorgen hochkochen, wir uns manchmal schlecht fühlen, weil es uns doch “eigentlich so gut geht” und wir Sorgen haben, über die unsere Großeltern nur lachen konnten. Und doch brauchen wir uns. Wir brauchen Zuspruch und Ermutigung und ganz viel “du-bist-genug-sorge-dich-nicht”. Wenn ich euch ein bisschen davon in diesem Jahr geben kann, freue ich mich sehr.

Da ich noch viel mehr bin als nur Mama, gibt es mich jetzt nochmal unter richtigem Namen auf Instagram. Mehr über Glaube, Liebe, mein Leben, meine Überzeugungen, etwas Alltagsglitzer und Feenstaub gibt es dort. Wenn ihr mich dort besuchen möchtet, freue ich mich.

 

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