Alltagsdinge
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Die meist gelesenen Artikel 2018 und Danksagung

 

Was war das für ein Jahr! Höhen und Tiefen, viel Lachen, ein paar Tränen.

Meine persönlichen Highlights waren sicherlich unser Urlaub auf dem Bauernhof, der Städtetrip nach Hamburg und unsere Übernachtung im Baumhaus in Turisede. Dazu noch der spontane Auftritt bei SternTV, als Chemnitz in den Fokus der Nachrichten rückte.

Wir sind als Familie zusammen gewachsen, haben viel geleistet und sind über unsere Grenzen gegangen. Umso mehr lieben wir diese Auszeit Tage jetzt, die Ruhe. Das ist echte Besinnlichkeit. Spielen, nicht aufräumen müssen, nur das Nötigste tun.

Gern lese ich auch in diesen Zwischentagen, mit Kaffee und einem guten Buch oder vielen schönen Artikeln. Hier sind ein paar eurer beliebtesten Blogartikel. Es war schwer, dieses Jahr die Highlights heraus zu sammeln. Viel Freude beim Lesen.

1.Warum ich gläubig bin

Ich habe Wunder erlebt in meinem Leben, die mir die Existenz eines Gottes zeigen. Und ja, man muss glauben wollen, um Wunder sehen zu können. Ich habe aber auch viel Leid gesehen, selbst erlebt. Es gibt Momente, da kann man nicht glauben. Da möchte man nicht glauben. Daher lautet die simpe Antwort wahrscheinlich:
Ich will glauben.

2. Endlich Ordnung im Kinderzimmer

Eines meiner größten Hassmomente ist, wenn ich abends nach einem sehr vollen Tag die Kinder ins Bett bringen will und ich mache die Tür auf und…erstarre. Das Chaos. Überall offene Schubläden, Schränke. Playmobil, Bastelzeug, Verkleidungssachen…überall. Unsere Kinderzimmer sind nicht groß und haben Schrägen, so dass man nicht mal ins Bett kommt, wenn zu viel auf dem Boden liegt. Außerdem haben der Mann und ich immer Sorge, dass ein Kind nachts Albträume hat und wir schlaftrunken über irgendetwas stolpern oder ausrutschen.

3. Minimalismus als Familie leben

Während ich hier sitze und schreibe, versinke ich im Chaos.
Für manche wäre das vielleicht kein Chaos, für mich aber schon. Wir besitzen zu viel Zeug. Viel zu viel.
Nicht nur die Kinder, auch wir. Die Kinder haben meist sinnvolle, hochwertige und sehr schöne Spielsachen.
Wir Erwachsenen besitzen von allem viel zu viel.
Und zum ersten Mal seit der Mann und ich zusammen sind, ist zumindest so viel Ruhe eingekehrt, dass es uns aufgefallen ist und uns gleichermaßen gestört hat.
Wir misten also aus. Wir verschenken, wir verkaufen.

4. Mit Kleinkind überleben

Heute saß ich da, während so viel Chaos war, Merlind hingefallen ist, ein Teller zu Bruch ging und ich am Ende nur noch mit Hilfe unserer Nachbarn halbwegs dem Chaos Herr wurde, und fragte mich: War das bei den anderen beiden Mädchen auch schon so? Was ist meinem ausgeglichenen, ruhigen slow family Leben passiert?

5. slow family living in der Großstadt

Slow Family zu leben bedeutet nicht unbedingt, dass es ein Leben auf dem Dorf und ohne Termine sein muss. Sondern, es ist eine innere Haltung, ein Lebensstil. Wir müssen wegkommen, vom klingelnden Handy und hin zu unserem eigenen Herzschlag. Weg von den übervollen Einkaufsstraßen und mit nackten Füßen auf die Wiese. Weniger Facebook, mehr Realität.

6. Pimp dein Stelzenhaus

Unser geliebtes Stelzenhaus wurde auch oft geklickt. Mit Luftballons wurde es eingeweiht, unser Stelzenhaus. Und wir lieben es. Es ist nicht nur schön zum Spielen, es sieht auch wirklich hübsch aus im Garten. Hier ist der Beitrag zum Stelzenhaus, falls ihr wissen wollt, welches wir gewählt haben.

7. Wenn die Geburt zum Albtraum wird.

Viele Geburten sind wunderschön. Andere nicht. Die meisten brauchen nicht lang im Kreißsaal und haben vorher so viele Horrorgeschichten gehört, dass sie ganz erstaunt sind, wenn es “gar nicht so schlimm war”. Andere Frauen widerum bekommen große Babys mit großen Köpfen oder erleben Übergriffe und Fremdbestimmung, die Traumata hinterlassen kann. Manchmal passieren furchtbare Krankenhausfehler und manchmal ist es einfach ein schreckliches Unglück.

8. Unsere Finanzen – Mamas und Moneten

Vielleicht erinnert ihr euch. Ich hatte euch zu Beginn des Sommers geschrieben, dass der Mann und ich entschieden haben, weniger bis gar nichts mehr zu kaufen. Warum? Es hat gestresst. Kartons, Müll und immer mehr, immer mehr… Auch Kaufen kann Stress sein. Tatsächlich hat dieses Experiment gut funktioniert. Wir mussten nur einen Sonnenschirm in dieser Zeit ersetzen, der kaputt gegangen war. Und Urlaubslektüre haben wir für die Seele gebraucht.

9. Der Playmobil Funpark.

Jedes Jahr mindestens 1 Mal führt unser Weg in den PLAYMOBIL FunPark. Und jedes Jahr sind wir begeistert. Dem Gründer von PLAYMOBIL, Horst Brandstätter, war es wichtig, dass Kinder frei spielen können und genau das wurde im Park auf fantastische Art umgesetzt. Hier gibt es keine Fahrgeschäfte, sondern Spielplätze. Man kann Tretboot fahren oder eine Traktorrallye machen. Man kann das Piratenschiff entern oder als Polizist die Verbrecher mit einem Tretauto jagen. Der Park ist ruhig. Die Kinder spielen stundenlang, die Eltern entspannen, eine absolute Idylle.

Danksagung

Danke euch für ein fantastisches Jahr 2018. Wir blicken hoffnungsvoll ins neue Jahr. Danke euch fürs Lesen, fürs Kommentieren, liken und dabei sein. Danke für all diejenigen, die sich haben portraitieren lassen, die mich unterstützen. Nicht zuletzt danke an meine Familie. Danke an den Mann an meiner Seite, der niemals Fotos machen wollte, nun aber der “Instagram-Husband” ist. Danke an meine 3 Mädchen, die mich Fotos von ihnen machen lassen. Danke an meine Familie, die sich meine Begeisterung anhört, meine Zweifel und mein insgesamt “sehr vieles Reden”. Ich liebe euch.

 

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