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Fanö – die stylische Alternative zum Fast-fashion Konsum

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Sabine ist seit der Eröffnung im Februar 2018 die gute Seele des kleinen Ladens auf der Könneritzstraße, auch einfach “Kö” genannt. Warm und gemütlich ist es. Wie ein Wohnzimmer. Einladend.

Normalerweise meide ich kleine Boutiquen. Zu schnell fühle ich mich schlecht, falls ich nichts kaufen möchte. Zu oft ist es so, dass die Preise so unfassbar hoch sind, dass ich mir niemals etwas kaufen würde.

Das Fanö ist nicht so. Ich fühle mich wohl. Mir wird nichts aufgeschwatzt. Nein, es geht darum, dass ich mich wohl fühle. Es ist Sabine wichtig, dass sie Kleidung im Laden hat für jede Frau, jede Größe und dass man nur kauft, was Frau haben möchte und brauchen kann. Die Liebe zum Kleidungsstück wird wieder geweckt. Außergewöhnliche Stoffe, tolle Designs… klassisch bis extravagant. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.

Es ist nicht unbedingt teurer als wenn man (oder Frau) exzessiv bei Zara oder einem anderen “Fast Fahion Geschäft“ shoppen gehen würde. Denn es geht Sabine nicht um Exzessivität, sondern um ausgewählte Lieblingsstücke und vor allem um Faire Mode. Sie wünscht sich zu zeigen, dass es möglich ist, “sich unter fairen Bedingungen modisch und schön einzukleiden. Außerdem möchte ich den klassischen Handel weiter leben lassen. In dem der Kunde bedient und wahr genommen wird, sofern das gewünscht ist.”

Das Sortiment im Fanö.

Und die fairen Lieblingsstücke kommen von verschiedenen Designern. Armedangels, lovjoi, GreenBomb, Feuervogl… alles extrem stylische und moderne Kleidung. Nichts mit bieder und öko.

Alle Lieferanten die Sabine  im Sortiment führt, sind geprüft und zertifiziert. Sie produzieren überwiegend in Portugal, Türkei und Polen. Einige Produkte werden direkt im Herkunftsland der Rohstoffe produziert.

  • Lovjoi – produziert in deutschland in ihrer eigenen Manufaktur
  • Wunderwerk, Lana, Armedangels
  • Suit13 Mode aus Leinen aus Mallorca
  • Studio Jux Mode aus veganer Seide aus Amsterdam
  • Kismet – Yoga Kollektion aus München
  • Langerchen Jacken aus China – Firmensitz ist in Deutschland. Herr Langer und Frau Chen sind Gründer und setzten sich in China für faire Arbeitsbedingungen und Einhaltung von Standards ein. Sie haben eine eigens entwickelte Membran, welche ihre Jacken wasserdicht und atmungsaktiv macht.
  • Skunkfunk – aus dem Baskenland – produzieren in Portugal und Bangladesch
  • Greenbomb – sportliche Shirts und Sweater aus Halle – produzieren in der Türkei
  • Feuervogel und Kuyichi als Denim Lieferanten produzieren in Portugal und der Türkei. Feuervogel ist ein deutsches Unternehmen und Kuyichi ist aus Amsterdam
  • Jalfe – Dänisches Label – Longsleeves und Leggins aus Wolle
  • Organics und Aiku als Unterwäsche Label
  • Happy Socks – Socken
  • Ten Point Schuhe – aus Schweden – produziert in Portugal
  • Myssy – Mützen aus Alpaka – produziert in Finnland
  • Schmuck von Wild Farn, Fremdformat und Hermosa
Warum ist faire Mode so wichtig?

2013 sterben 1130 Menschen bei einem Fabrikeinsturz in Bangladesh. 2500 wurden verletzt. Unmenschliche Arbeitsbedingungen bei den Arbeitern für unsere Billigklamotten. Moderne Sklaverei. Dazu kommen gesundheitsgefährdende Chemikalien. Nachgewiesen wurden die vor allem bei Kinderkleidung eines großen Unternehmens, dass ganz Besonderes für diese Billigproduktion steht.

Achtet bei eurer Kleidung darauf, wo sie herkommt. Die Kennzeichnung”Bio” bzw “kbA” (kontrolliert biologischer Anbau) bedeutet, dass mindestens 95% aus kontrolliert biologisch erzeugten Fastern bestehen müssen. Ein Produkt mit der Kennzeichnung “hergestellt aus x% kbA Fasern” mindestens 70%. Minimale Schadstoffbelastung wird durch Beschränkung auf wenige Verarbeitungssubstanzen und Färbemittel erzielt.

Schaut unbedingt mal rein im Fanö und lasst euch verzaubern und beeindrucken.

 

 

 

*Fotos von storytellingphotography

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