Fashion, Zwischen Wickeltisch und Blazer
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Zwischen Wickeltisch und Blazer – Mom Style mit Sarah

 

 

Noch eine wunderschöne Frau. Sarah ist Lehrerin, Spielerfrau, Organisationstalent, Kämpferin, Dekokönigin, Aufräumjunkie und seit knapp einem Jahr auch Mama.

Bevor Sarah Mama geworden ist, war sie auch schon sehr modebewusst. Allerdings war sie unbeschwerter. Ist das Top zu kurz oder sind die Schuhe zu hoch? Kein Ding. Das tat ihr gut, sie hat gern ihre Reize ausgespielt. Jetzt als Mama ist sie deutlich zurückhaltender. Sie ist reifer und das spiegelt sich auch in ihrer Kleidung wieder. Nicht, weil der Körper das nicht mehr hergibt, sondern weil das nicht mehr ihrem Stil entspricht. Sie ist immer noch modebewusst und stylisch. Aber sie zieht aktuell gern schmale Hosen an mit einem schönen Oberteil und einem Cardigan. Oder weite Blusen, die noch die letzten Reste der Schwangerschaft gut kaschieren. Auch sportlich ist sie gern, mit coolen Sneakers. Es muss in erster Linie bequem sein. Sie möchte nicht die ganze Zeit an ihrer Hose ziehen oder schauen, ob die Bluse noch ihre Brüste bedeckt. Trotzdem möchte sie sich elegant und schön fühlen. Jogginghose draußen anzuziehen ist nicht ihr Fall. Es ist wichtig, dass man sich als Mama wohlfühlt. Wenn das für jemand Anderen die Jogginghose ist, dann ist das okay.

Wenn man Mama ist, kann man sich immer noch schön machen. Vielleicht bedachter, aber definitiv kann man schön sein. Besonders wichtig sind ihr die Haare. Geflochten, Mütze, Tuch oder gelockt. Ungeschminkt ist kein Problem, aber wunderschöne Haare machen schon viel aus. Ihr Tipp ist Trockenshampoo.

Ohne Schmuck ist Sara nie unterwegs. Sie trägt immer Ohrringe oder ihre Uhr. Ohne kann sie nicht. Auf Schminke kann sie gut verzichten. Wenn es schnell gehen muss, kann man auch einfach einen Lippenstift auftragen. Damit sieht man gleich viel frischer aus.

Sara kauft gern bei Zara. Die bringen aktuell das in ihren Kollektionen, womit sie sich gut identifizieren kann. Blusen mit Stickerei, schöne Pullover…

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Was Sara am Mamasein liebt, ist, dass kein Tag wie der andere ist und niemals Langeweile herrscht. Man lernt durch die Kinder viele neue Menschen kann. Man sieht sein Kind aufwachsen und man sieht, wie das eigene Handeln Früchte trägt.

Die Umstellung ist, dass man zeitlich total eingespannt ist. Sarah kommt seitdem immer zu spät. Ihre Maus schafft es, kurz vorher in die Windel zu machen, oder sie verpasst die Bahn usw. Wenn man zum Geburtstag eingeladen wird, geht die große Fragerei los: Nehme ich das Kind mit, wer passt auf? Mache ich das alleine, gehen wir als Paar? Man ist nicht mehr so unbeschwert und man kann am nächsten Morgen nicht ausschlafen. Man ist deutlich eingeschränkter. Manchmal stört das und Sarah ist traurig darüber. Aber dann schaut sie ihr Kind an und dann weiß sie, wofür sie das macht.

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Lieblingsort mit Kind: Der Cospudener See an der Seeterrasse, zum Spazierengehen und Kaffee trinken. Und der Musikpavillon im Clara Park. Man kann draußen sitzen und der Live-Musik lauschen. Die Kinder können dort ungestört herumrennen. Oder auch der Spielplatz im Clara Park.

Lieblingsort ohne Kind: Spizz.

Momstyle für jeden Tag: Leggings und Jeans mit längerem Oberteil, kombiniert mit Schmuck und Zopf. Dazu Sneakers und Convers oder im Winter Boots.

Momstyle zum Ausgehen: Ein Kleid, das nicht zu eng und nicht zu kurz ist. Blusenkleider und Overknees oder Overknee-Socken und Boots gepaart mit Statementkette. Oder eine dunkle Jeans und eine tolle, transparente Bluse.

 

Herausforderung mit Kind: “Zu Beginn muss man sich kennenlernen, Baby und Mama. Welches Schreien bedeutet was? Ohne Worte muss man sich verstehen lernen und sich aufeinander einlassen. Den Tag muss man organisieren, er muss geplant werden. Man hat nun für immer Verantwortung für einen kleinen Menschen. Egal was man tut, das ganze Handeln, das ganze Sein muss in dieser Verantwortung geschehen. Manchmal zweifelt man dann, ob man eine gute Mutter ist, ob man das alles richtig macht. Aber das Herz zeigt, was das Richtige ist und instinktiv macht man es richtig und die Ängste sind völlig unbegründet. Die Herausforderung besteht darin, sich diesen Ängsten zu stellen und zu lernen, sich mehr selbst mehr zu vertrauen.”

 

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