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Sehnsuchtsort Schweden und die traumhafte „Astrid-Lindgren-Welt“

 

 

Schweden ist unser Sehnsuchtsland. Meines schon immer, den Mann musste ich erst anstecken. Das ist erfolgreich geschehen und nun will auch er unbedingt wieder hin. Was hat dieses Land nur an sich, dass es ganze Familien verzaubert?

Los ging es mit der Fähre. Stenaline sollte uns nach Malmö bringen. Da ich als Jugendliche schon mit dieser Fähre gefahren war, war ich ganz optimistisch und hatte nicht viel eingepackt. Hätte ich das mal nur besser überprüft. Die Fähre fährt nämlich 6 Stunden! Wir hatten auch noch den Nuckel von Merlind im Auto liegen lassen und was man wissen muss, ist: Wenn sie die Schotten schließen, kommt man nicht mehr zum Auto. Glücklicherweise war der eine zuständige Schiffsarbeiter mal bei derselben Firma wie mein Mann angestellt gewesen und schloss uns nochmal auf, so dass wir den Nuckel holen konnten. Wir waren wirklich nicht auf 6h eingestellt. Glücklicherweise gab es einen Bereich, wo die Kinder spielen konnten und so überstanden wir irgendwie die 6 Stunden. Rückzu war es dann natürlich besser, da ich darauf vorbereitet war und für die Kinder besser packen konnte. Wichtig zu wissen ist, dass man eine Schlafkajüte mieten kann. Das ist mit kleinen Kindern, die schlafen wollen oder sollen, durchaus sinnvoll. DSC_0151

 

In Malmö angekommen, übernachteten wir 1 Nacht im Hotel und stromerten durch die Stadt. „Salt&Brygga“ ist DER Geheimtipp in Malmö. Ein Biorestaurant mit ausgezeichneter Küche. DSC_0174DSC_0175

 

Am nächsten Tag ging es  1,5h mit dem Auto zu unserem schönen Ferienhaus in Smaland. Ich war schon 2x in der Nähe von Stockholm gewesen, aber mit den Kindern wollten wir unbedingt in Smaland bleiben.  Unser Haus lag so versteckt, dass wir es tatsächlich nicht fanden. Wir irrten umher und es fühlte sich genauso an, wie sich Skandinavien anfühlen muss. Nämlich: Unberührte Natur, keine Menschen, Waldwege und irgendwo das Ferienhaus. Wir riefen dann bei unserer Kontaktnummer an und dann fanden wir es. Natürlich. Angenehmerweise konnten die Hausverwalter Englisch und ein bisschen Deutsch und damit war die Verständigung problemlos möglich. Das Einzige, worauf man bei diesem Haus achten musste, war der Außenpool. Der war für die Sauna gedacht. Für die Erfrischung danach. Ich hatte permanent etwas Angst, dass eins der Kinder hineinfallen könnte. Zum Haus gehörte ein kleiner Bootssteg und ein Motorboot und Angeln. Selbstverständlich wurde das ausführlich genutzt von uns und die Mädchen bastelten sich Angeln aus Stöcken und so saßen wir stundenlang auf dem Boot auf dem See, mitten im Nirgendwo und entspannten. Komplettes Abschalten.

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Bei schlechtem Wetter ging es zur Elchfarm. Das war für uns nicht so spannend, aber die Kinder hatten bis dato noch nie einen Elch gesehen, daher musste man das mal gemacht haben. In Schweden ist im Juni leider öfter noch schlechtes Wetter, also braucht es Alternativprogramme. WP_20150603_001DSC_0403

Aber wir passten einen wunderschönen Tag ab und fuhren zur „Astrid-Lindgren-Welt“ und ich muss gestehen: Ich hab tatsächlich ein paar Tränchen vergossen, als ich vor „Lotta´s“ Haus stand, so schön war es. Ich hatte mir einiges vorgestellt, aber es hat meine Vorstellungen bei weitem übertroffen. Der Park ist groß, aber man kann ihn gut an einem Tag bewältigen. Man kann sich alle Astrid Lindgren Bücher quasi live anschauen. Alles ist so aufgebaut, wie man es aus den Filmen kennt. Sogar das Dreirad von Lotta stand vor ihrem Haus und der Holzzaun war so konzipiert, dass man wirklich zu „Tante Bergs“ Haus gehen konnte. Man geht in die Schule von Madita oder wohnt in Bullerbü. Pippi Langstrumpf, Karlsson von Dach, Michel, Ronja Räubertochter…sie alle haben vor ihren Häusern Musicalshows. Natürlich auf schwedisch, aber man erkennt trotzdem die Geschichten wieder. Dabei isst man Zimtschnecken und trinkt Kaffee und entspannt. Denn das ist das Verrückte: Die schwedischen Kinder sind alle gefühlt sehr ruhig. Der ganze Park war ruhig und dadurch haben wir uns total erholt. Das Essen ist gut und nicht zu teuer. Es gibt natürlich Köttbullar und Preiselbeerlimonade und Knäckebrot. Die ganzen Helden der Kinder laufen tagsüber durch den Park und man kann mit ihnen Fotos machen und sich mit ihnen unterhalten. Es war ein unvergesslicher Ausflug für uns. So schön, dass wir unbedingt nochmal nach Schweden müssen. Wenn ihr den Park mal besuchen wollt, müsst ihr nur darauf achten, dass ihr im Sommer fahrt. Im Herbst schließt er nämlich schon wieder. Und hier noch ein paar Fotos.

Wart ihr schon mal in Schweden und in der Astrid-Lindgren-Welt?

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